lunes, 30 de junio de 2014

Wagner. Siegfried, Selige Ode auf sonniger Höh!


Dritte Szene

SIEGFRIED
Selige Ode
auf sonniger Höh!
Was ruht schlummernd
im schattigen Tann?
Ein Roß ist's,
rastend in tiefem Schlaf!
Was strahlt mir dort entgegen?
Welch glänzendes Stahlgeschmeid?
Blendet mir noch
die Lohe den Blick?
Helle Waffen!...
Heb' ich sie auf?
Ha! in Waffen ein Mann...
wie mahnt mich wonnig sein Bild!...
Das hehre Haupt
drückt wohl der Helm?...
Leichter würd' ihm,
löst ich den Schmuck?
Ach! - wie schön
Schimmernde Wolken
säumen in Wellen
den hellen Himmels See;
leuchtender Sonne
lachendes Bild
strahlt durch das Wogengewölk!
Von schwellendem Atem
schwingt sich die Brust...
brech'ich die engende Brünne?
Komm, mein Schwert,
schneide das Eisen!
Escena Tercera

SIGFRIDO
Sublime soledad
la de estas soleadas alturas.
¿A quién veo reposar
en el sombrío pinar?
Es un corcel sumido
en profundo letargo.
¿Qué resplandece ante mí?
¡Qué vivos reflejos acerados!
¿Todavía me deslumbran
las llamas?
Relucientes armas...
Si las levantase...
¡Ah! Un hombre armado.
Cómo me regocija esta aparición.
Quizás el yelmo
le oprima su augusta cabeza.
Si le quito estos arreos,
sin duda la sentirá más liviana.
¡Ah, qué hermoso es!
Veo el astro luminoso
de su sonriente imagen
resplandecer cual irisadas nubes
que se esparcen ondulantes
sobre los luminosos espacios
del claro lago del cielo.
Su pecho se levanta
henchido por su aliento;
quitémosle la ceñida coraza.
Ven espada mía,
corta el acero.

Wagner. Siegfried, Das ist kein Mann!


SIEGFRIED
Das ist kein Mann!
Brennender Zauber
zückt mir ins Herz;
feurige Angst
faßt meine Augen
mir schwankt und
schwindelt der Sinn!
Wen ruf ' ich zum Heil,
daß er mir helfe?
Mutter! Mutter!
Gedenke mein
Wie weck' ich die Maid,
daß sie ihr Auge mir öffne?
Das Auge mir öffne?
Blende mich auch noch der Blick?
Wagt' es mein Trotz?
Ertrüg' ich das Licht?
Mir schwebt und schwankt
und schwirrt es umher!
Sehrendes Sehnen;
zehrt meine Sinne;
am zagenden Herzen
zittert die Hand!...
Wie ist mir Feigem?
Ist dies das Fürchten?
O Mutter! Mutter!
Dein mutiges Kind!
Im Schlafe liegt eine Frau...
die hat ihn das Fürchten gelehrt!
Wie end' ich die Furcht?
Wie faß' ich Mut?...
Daß ich selbst erwache,
muß die Maid ich erwecken!
Süß erbebt mir
ihr blühender Mund...
Wie mild erzitternd
mich Zagen er reizt!
Ach! Dieses Atems
wonnig warmes Gedüft!
Erwache! Erwache!
Heiliges Weib!
Sie hört mich nicht...
So saug' ich mir Leben
aus süßesten Lippen,
sollt' ich auch sterbend Vergehn!
SIGFRIDO
¡No es un hombre!
Abrasador encanto
conmueve mi corazón.
Anhelo ardiente se
apodera de mis ojos;
mis sentidos se
enturbian y desfallecen.
¿A quién llamo en mi
socorro para que me ayude?
¡Madre! ¡Madre!
¡Acuérdate de mí!
¿Cómo despertar a la virgen
para contemplar sus ojos?
¿No me deslumbrará su mirada
al abrir sus pupilas?
¿Bastará mi osadía
para soportar su influjo?
En torno mío todo gira
vacilante e irreal.
Un insaciable anhelo
embarga mis sentidos;
el corazón palpita,
mis manos tiemblan...
¿Soy también yo acaso un timorato?
¿Acaso esto será el miedo?
¡Oh, madre! ¡Madre!
A tu animoso hijo
una mujer dormida
le enseñó lo que es temer.
¿Cómo vencer el miedo?
¿Cómo recobrar el valor?
Tendré que despertar a la doncella
para reanimarme yo mismo.
Qué dulces se agitan
sus florecientes labios.
Cómo me acongoja
su tierna sonrisa.
¡Ah! Su delicioso aliento
tibio y perfumado.
¡Despierta! ¡Despierta!
¡Mujer divina!
Aún no me oye.
Quisiera aspirar la vida
de esos dulcísimos labios,
¡aunque en ello me fuera la vida!

domingo, 29 de junio de 2014

Wagner. Siegfried, Heil dir, Sonne!


BRÜNNHILDE
Heil dir, Sonne!
Heil dir, Licht!
Heil dir, leuchtender Tag!...
Lang war mein Schlaf;
ich bin erwacht:
wer ist der Held,
der mich erweckt'?

SIEGFRIED
Durch das Feuer drang ich,
das den Fels umbrann;
ich erbrach dir den festen Helm:
Siegfried heiß ich,
der dich erweckt'.

BRÜNNHILDE
Heil euch, Götter!
Heil dir, Welt!
Heil dir, prangende Erde!
Zu End' ist nun mein Schlaf;
erwacht, seh' ich:
Siegfried ist es,
der mich erweckt!

SIEGFRIED
O Heil der Mutter,
die mich gebar;

BRÜNNHILDE
O Heil der Mutter,
die dich gebar!

SIEGFRIED
Heil der Erde,
die mich genährt!

BRÜNNHILDE
Heil der Erde,
die dich genährt!

SIEGFRIED
Daß ich das Aug' erschaut,
das jetzt mir Seligem lacht!

BRÜNNHILDE
Nur dein Blick durfte mich schau'n,
erwachen durft' ich nur dir!
BRUNILDA
¡Salve, oh sol!
¡Salve, oh luz!
¡Salve, oh resplandeciente día!
Largo fue el sueño
del que desperté.
¿Quién es el héroe
que disipa mi letargo?

SIGFRIDO
Atravesé el fuego
que cercaba el peñón;
te quité el fuerte yelmo.
Sigfrido se llama
quien te despertó.

BRUNILDA
¡Salve, oh dioses!
¡Salve, oh mundo!
Te saludo, tierra floreciente.
Mi sueño al fin se acabó;
y despierta puedo
contemplar que Sigfrido
es quien me despertó.

SIGFRIDO
¡Gloria a la madre
que me engendró!

BRUNILDA
¡Gloria a la madre
que te engendró!

SIGFRIDO
¡Salve a la tierra
que me nutrió!

BRUNILDA
¡Salve a la tierra
que te nutrió!

SIGFRIDO
Porque puedo contemplar dichoso
tus ojos, que ahora me sonríen

BRUNILDA
¡Sólo debían verme tus ojos!
¡Sólo por ti podía despertar!

Wagner. Siegfried, O Siegfried! Siegfried!


BRÜNNHILDE
O Siegfried! Siegfried!
Seliger Held!
Du Wecker des Lebens,
siegendes Licht!
O wüßtest du, Lust der Welt,
wie ich dich je geliebt!
Du warst mein Sinnen,
Sorgen du!
Dich Zarten nährt' ich,
noch eh' du gezeugt;
noch eh' du geboren,
barg dich mein Schild:
so lang' lieb' ich dich, Siegfried!

SIEGFRIED
So starb nicht meine Mutter?
schlief die minnige nur?

BRÜNNHILDE
Du wonniges Kind!
Deine Mutter kehrt dir nicht wieder.
Du selbst bin ich,
wenn du mich Selige liebst.
Was du nicht weißt,
weiß ich für dich,
doch wissend bin ich
nur, weil ich dich liebe!
O Siegfried! Siegfried!
Siegendes Licht!
Dich liebt' ich immer;
denn mir allein
erdünkte Wotans Gedanke:
de Gedanke, den ich nie
nennen durfte;
den ich nicht dachte,
sondern nur fühlte;
für den ich focht,
kämpfte und stritt;
für den ich trotzte
dem, der ihn dachte;
für den ich büßte,
Strafe mich band,
weil ich nicht ihn dachte
und nur empfand!...
Denn der Gedanke
dürftest du's lösen!
mir war er nur Liebe zu dir!

SIEGFRIED
Wie Wunder tönt,
was wonnig du singst...
doch dunkel dünkt mich der Sinn.
Deines Auges Leuchten
seh' ich licht;
deines Atems Wehen
fühl' ich warm;
deiner Stimme Singen
hör' ich süß...
doch was du singend mir sagst,
staunend versteh' ich's nicht.
Nicht kann ich das Ferne
sinnig erfassen,
wenn alle Sinne
dich nur sehen und fühlen!
Mit banger Furcht
fesselst du mich:
du Einz'ge hast
ihre Angst mich gelehrt.
Den du gebunden
in mächtigen Banden,
birg meinen Mut mir nicht mehr!
BRUNILDA
¡Oh, Sigfrido! ¡Sigfrido!
¡Héroe divino!
Tú, luz victoriosa,
me devolviste a la vida.
¡Oh, alegría del mundo,
si supieses cuánto te he amado!
Tuyos fueron mis pensamientos
tuyos mis afanes.
Presté apoyo a tu debilidad
antes de que fueras concebido.
Mi escudo te protegió
antes de haber nacido.
¡Hace tanto que te amo, Sigfrido!

SIGFRIDO
¿De modo que mi madre no ha muerto
y sólo dormitaba amorosamente?

BRUNILDA
¡Oh, tierno hijo!
Tu madre no volverá más.
Pero si para dicha mía me amas,
yo lo seré para ti.
Lo que tú ignoras
yo lo sé por ti,
pero el origen de mi ciencia
proviene de que te amo.
¡Oh, Sigfrido! ¡Sigfrido!
¡Luz victoriosa!
Siempre te amé a ti.
Pues sólo yo adiviné
el pensamiento de Wotan,
presentí su propósito
que nunca pude expresar
ni precisar,
por él me batí,
luché y combatí,
por él hice frente
a quien lo concibió;
por él fui castigada
y debí expiar la pena.
Aquello que no concebí
y tan sólo adiviné,
si supieras descifrar
ese recóndito propósito
encontrarías que sólo
fue amor hacia ti.

SIGFRIDO
Las delicias que dices
resuenan como mágico canto,
pero su sentido me es oscuro.
Veo con claridad
el fulgor de tus ojos,
percibo el cálido hálito
de tu aliento
y oigo el dulce acento
de tu voz;
pero lo que me dices cantando,
admirado, no alcanzo a entender.
No puedo meditar
a conciencia nada remoto
porque todos mis sentidos
están absortos y fijos en ti.
Me has aprisionado
con las angustias del miedo.
Tan sólo tú
me has enseñado  a temer.
Has atado para siempre,
con fuertes cadenas,
el ánimo que abrigaba mi pecho.

sábado, 28 de junio de 2014

Wagner. Siegfried, Dort seh' ich Grane, mein selig Roß


BRÜNNHILDE
Dort seh' ich Grane,
mein selig Roß:
wie weidet er munter,
der mit mir schlief!
Mit mir hat ihn Siegfried erweckt.

SIEGFRIED
Auf wonnigem Munde
weidet mein Auge:
in brünstigem Durst
doch brennen die Lippen,
daß der Augen Weide sie labe!
BRUNILDA
Allí veo a Grane mi noble corcel,
paciendo alegremente,
él dormía, como yo.
Sigfrido lo despertó
al despertarme.

SIGFRIDO
Mis ojos se regocijan en tu boca,
mas mis labios arden
en abrasadora sed
ya que no encuentran
el placer de los ojos.

Wagner. Siegfried, Dort seh' ich den Schild, der Helden schirmte


BRÜNNHILDE
Dort seh' ich den Schild,
der Helden schirmte;
Dort seh' ich den Helm,
der das Haupt mir barg;
er schirmt,
er birgt mich nicht mehr!

SIEGFRIED
Eine selige Maid
versehrte mein Herz;
Wunden dem Haupte
schlug mir ein Weib;
ich kam ohne Schild und Helm!

BRÜNNHILDE
Ich sehe der Brünne
prangenden Stahl:
ein scharfes Schwert
schnitt sie entzwei;
von dem maidlichen Leibe
löst' es die Wehr:
ich bin ohne Schutz und Schirm,
ohne Trutz ein trauriges Weib!
BRUNILDA
Ahí veo el escudo que
protegió a tantos héroes...
Y el yelmo que...
cubrió mi cabeza.
Ya no me protegerán ni
cubrirán más.

SIGFRIDO
Una celestial doncella
abrasó mi corazón;
una mujer hirió mi alma con saña;
vine indefenso,
sin yelmo ni escudo.

BRUNILDA
Veo el brillante
acero de mi coraza,
la partió en dos
una filosa espada;
quitó la protección
del cuerpo virginal.
Estoy sin escudo ni amparo,
indefensa y débil mujer.

viernes, 27 de junio de 2014

Wagner. Siegfried, Durch brennendes Feuer fuhr ich zu dir


SIEGFRIED
Durch brennendes Feuer
fuhr ich zu dir;
nicht Brünne noch Panzer
barg meinen Leib:
nun bracht die Lohe
mir in die Brust.
Es braust mein Blut
in blühender Brunst;
ein zehrendes Feuer
ist mir entzündet:
die Glut, die Brünnhilds
Felsen umbrann,
die brennt mir nun in der Brust!
O Weib, jetzt lösche den Brand!
Schweige die schäumende Glut!

BRÜNNHILDE
Kein Gott nahte mir je!
Der Jungfrau neigten
scheu sich die Helden:
heilig schied sie aus Walhall!
Wehe! Wehe!
Wehe der Schmach,
der schmählichen Not!
Verwundet hat mich,
der mich erweckt!
Er erbrach mir Brünne und Helm:
Brünnhilde bin ich nicht mehr!

SIEGFRIED
Noch bist du mir
die träumende Maid:
Brünnhildes Schlaf
brach ich noch nicht...
Erwache! sei mir ein Weib!

BRÜNNHILDE
Mir schwirren de Sinne...
mein Wissen schweigt:
soll mir die Weisheit schwinden?

SIEGFRIED
Sangst du mir nicht,
dein Wissen sei
das Leuchten der Liebe zu mir?

BRÜNNHILDE
Trauriges Dunkel
trübt meinen Blick;
mein Auge dämmert,
das Licht verlischt:
Nacht wird's um mich.
Aus Nebel und Grau'n
windet sich wütend
ein Angstgewirr:
Schrecken schreitet
und bäumt sich empor!

SIEGFRIED
Nacht umfängt
gebund'ne Augen.
Mit den Fesseln schwindet
das finstre Grau'n.
Tauch' aus dem Dunkel und sieh:
sonnenhell leuchtet der Tag!

BRÜNNHILDE
Sonnenhell
leuchtet der Tag meiner Schmach!
O Siegfreid! Siegfried!
Sieh' meine Angst!
SIGFRIDO
Llegué hacia ti
atravesando ardiente fuego;
ni malla ni coraza
protegían mi cuerpo,
entonces el fuego invadió mi pecho.
Y ahora mi sangre
hierve con abrasador ardor.
Un fuego devorador
se encendió en mí.
La hoguera que ardía
rodeando la roca de Brunilda,
ahora está abrasando mi pecho.
¡Oh, mujer!
Extingue ahora el fuego,
aplaca la llama devoradora.

BRUNILDA
Nunca osó tocarme un dios.
Los héroes se inclinaban
tímidos ante la doncella;
me despedí pura del Walhalla.
¡Oh, dolor! ¡Desdicha!
Doloroso vejamen
el de esta denigrante pena
que me ha inferido
quien me despertó.
Me rompió coraza y yelmo.
¡Ya no soy más Brunilda!

SIGFRIDO
Aún eres para mí
la doncella dormida;
todavía no he turbado
el sueño de Brunilda.
¡Despierta! ¡Sé mía!

BRUNILDA
Mis sentidos se extravían,
mi mente se ofusca;
¿será que se esfuma mi saber?

SIGFRIDO
¿No me dijiste que
tu ciencia era tan sólo
un reflejo de tu amor hacia mí?

BRUNILDA
Funesta oscuridad
enturbia mi mirada;
mis ojos se nublan,
la luz se extingue
y la noche me rodea.
Espantosas tinieblas
me envuelven con furia
en confusa angustia.
Un inmenso terror me invade
y se yergue sobre mí.

SIGFRIDO
La noche rodea a los ojos vendados.
Las tétricas sombras
desaparecen al caer las vendas.
Aparta las tinieblas
y mira que el día resplandece
con fúlgido sol.

BRUNILDA
El día de mi afrenta
reluce con fúlgido sol.
¡Oh, Sigfrido! ¡Sigfrido!
¡Contempla mi pesar!

Wagner. Siegfried, Ewig war ich


BRÜNNHILDE
Ewig war ich,
ewig bin ich,
ewig in süß
sehnender Wonne,
doch ewig zu deinem Heil!
O Siegfried! Herrlicher!
Hort der Welt!
Leben der Erde!
Lachender Held!
Laß ach laß!
Lasse von mir!
Nahe mir nicht
mit der wütenden Nähe!
Zwinge mich nicht
mit dem brechenden Zwang,
zertrümmre die Traute dir nicht!
Sahst du dein Bild
im klaren Bach?
Hat es dich Frohen erfreut?
Rührtest zur Woge
das Wasser du auf;
zerflösse die klare
Fläche des Bachs:
dein Bild sähst du nicht mehr,
nur der Welle schwankend Gewog'!
So berühre mich nicht!
Trübe mich nicht!
Ewig Licht
lachst du selig dann
aus mir die entgegen,
froh und heiter ein Held!
O Siegfried!
Leuchtender Sproß!
Lieb dich, und lasse von mir
vernichte dein Eigen nicht!
BRUNILDA
Eterna fui,
eterna soy,
eterna en el dulce
anhelo de delicias.
¡Eterna para tu gloria!
¡Oh, Sigfrido! ¡Espléndido!
¡Tesoro del mundo!
Vitalidad del orbe.
Héroe sonriente.
¡Déjame! ¡Oh, déjame!
Apártate de mí.
No te me acerques,
no te aproximes ardoroso.
No me oprimas con
ese apremio abrasador;
no aniquiles a quien más te ama.
¿No viste alguna vez
tu imagen en el límpido arroyo?
¿No te causó regocijo?
¿No viste desaparecer
la límpida superficie del arroyo,
y borrarse tu imagen,
quedando tan sólo
el agitado movimiento de las ondas,
formando olas en el agua tranquila?
Así, no me toques,
ni me enturbies.
De mí te llegará
luz eterna
y ventura sonriente,
alegre y augusto héroe.
¡Oh, Sigfrido!
¡Vástago esplendoroso!
No aniquiles a tu propio bien,
por cariño a ti mismo.

jueves, 26 de junio de 2014

Wagner. Siegfried, Dich lieb' ich: o liebtest mich du!


SIEGFRIED
Dich lieb' ich:
o liebtest mich du!
Nicht hab' ich mehr mich
o, hätte ich dich!
Ein herrlich Gewässer
wogt vor mir;
mit allen Sinnen
seh' ich nur sie,
die wonnig wogende Welle:
Brach sie mein Bild,
so brenn' ich nun selbst,
sengende Glut
in der Flut zu kühlen;
ich selbst, wie ich bin,
spring' in dem Bach:
o daß seine Wogen
mich selig verschlängen,
mein Sehnen schwänd' in der Flut!

Erwache, Brünnhilde!
wache, du Maid!
Lache und lebe,
süßeste Lust!
Sei mein! Sei mein! Sei mein!

BRÜNNHILDE
O Siegfried!
Dein war ich von je!

SIEGFRIED
Warst du's von je,
sei es jetzt!

BRÜNNHILDE
Dein werd' ich ewig sein!
SIGFRIDO
¡Cuánto te amo!
¡Si tú me quisieras!
Ya no soy dueño de mí mismo.
¡Oh, si fueras mía!
Ante mí fluye
un torrente avasallador.
Todos mis sentidos
son atraídos hacia él.
Quiero refrescarme en esa corriente
de oleadas de delicias
que destruyó mi clara imagen,
encendiéndola de deseo
y en ardor que me devora.
Yo mismo, tal cual soy
deseo arrojarme a su caudal.
¡Oh, si sus ondas me
cubriesen placenteras
y su corriente aplacara mi deseo!

¡Despierta, Brunilda!
¡Animo, amada!
Vive y sonríe
al dulcísimo amor.
¡Sé mía! ¡Sé mía! ¡Sé mía!

BRUNILDA
¡Oh, Sigfrido!
¡Siempre fui tuya!

SIGFRIDO
Si siempre lo fuiste, entonces...
¿por qué no serlo ahora?

BRUNILDA
¡Seré eternamente tuya!

Wagner. Siegfried, Was du sein wirst, sei es mir heut'!


SIEGFRIED
Was du sein wirst,
sei es mir heut'!
Faßt dich mein Arm,
umschling' ich dich fest;
schlägt meine Brust
brünstig die deine;
zünden die Blicke,
zehren die Atem sich;
Aug' in Auge,
Mund an Mund:
dann bist du mir,
was bang du mir warst und wirst!
Dann brach sich
die brennende Sorge,
ob jetzt Brünnhilde mein?

BRÜNNHILDE
Ob jetzt ich dein?
Göttliche Ruhe
rast mir in Wogen;
keuschestes Licht
lodert in Gluten:
himmlisches Wissen
stürmt mir dahin,
Jauchzen der Liebe
jagt es davon!
Ob jetzt ich dein?
Siegfried! Siegfried!
Siehst du mich nicht?
Wie mein Blick dich verzehrt...
erblindest du nicht?
Wie mein Arm dich preßt...
entbrennst du mir nicht?
Wie in Strömen mein Blut
entgegen dir stürmt,
das wilde Feuer,
fühlst es nicht?
Fürchtest du, Siegfried,
fürchtest du nicht
das wild wütende Weib?

SIEGFRIED
Ha!
Wie des Blutes Ströme sich zünden,
wie der Blicke Strahlen sich zehren;
wie die Arme brünstig sich pressen,
kehrt mir zurück
mein kühner Mut,
und das Fürchten, ach!
das ich nie gelernt,
das Fürchten, das du
mich kaum gelehrt...
das Fürchten, mich dünkt,
ich Dummer vergaß es nun ganz!
SIGFRIDO
Sé desde ahora
lo que siempre serás.
Cuando mis brazos
te enlacen estrechamente
y mi pecho ardoroso
palpite contra el tuyo,
encendidas las miradas,
confundidos los alientos,
unidos en mutua contemplación,
labio sobre labio,
entonces serás para mí
aquello que tímida
dices que fuiste y deberás ser.
Entonces concluirá la angustiosa
duda de saber si Brunilda ya es mía.

BRUNILDA
¿Que si soy tuya?
Una paz celestial
me inunda con su arrullo,
casto frenesí
me invade con ardor.
La ciencia divina
que me atormentaba,
huyó lejos
ante el júbilo del amor.
¿Si soy tuya?
¡Sigfrido!
¡Sigfrido!
¿No me ves?
¿No te ciega
mi ardiente mirada?
¿No te quema mi abrazo?
Mi sangre corre hacia ti
como río tumultuoso...
¿No sientes
un ímpetu de fuego?
¿No temes, Sigfrido,
a la mujer
de frenesí abrasador?

SIGFRIDO
¡Ah!
Cómo hierve la sangre,
abrasan las miradas,
queman los brazos
al enlazarse!
¡Que renazca mi valor!
El miedo que no conocí antes,
el temor que tú,
hace apenas un instante
me infundiste,
ya lo he olvidado
en mi torpeza.

miércoles, 25 de junio de 2014

Wagner. Siegfried, Kindischer Held!


BRÜNNHILDE
Kindischer Held!
O herrlicher Knabe!
Du hehrster Taten
törichter Hort!
Lachend muß ich dich lieben,
lachend will ich erblinden,
lachend laß uns verderben,
lachend zu Grunde geh'n!

BRÜNNHILDE
Fahr' hin, Wallhalls
leuchtende Welt!
Zerfall' in Staub
deine stolze Burg!
BRUNILDA
¡Héroe infantil!
¡Joven sublime!
Ingenuo tesoro
de hazañas supremas.
Riendo he de amarte,
risueña, me ciega el amor,
riéndonos caeremos
en el mortal abismo.

BRUNILDA
¡Adiós, Walhalla,
mundo resplandeciente!
¡Derrúmbate en polvo,
castillo orgulloso!

Wagner. Siegfried, Lachend erwachst du Wonnige mir!


SIEGFRIED
Lachend erwachst
du Wonnige mir!
Brünnhilde lebt,
Brünnhilde lacht!

BRÜNNHILDE
Leb' wohl, prangende
Götterpracht!
End' in Wonne,
du ewig' Geschlecht!

SIEGFRIED
Heil dem Tage,
der uns umleuchtet!
Heil der Sonne,
die uns bescheint!

BRÜNNHILDE
Zerreißt, ihr Nornen,
das Runen Seil!
Götterdämm'rung,
dunkle herauf!

SIEGFRIED
Heil dem Licht,
Das der Nacht enttaucht!
Heil der Welt,
der Brünnhilde lebt!

BRÜNNHILDE
Nacht der Vernichtung,
Neble herein!
Mir strahlt zur Stunde
Siegfrieds Stern:

SIEGFRIED
Sie wacht, sie lebt,
sie lacht mir entgegen.
Prangend strahlt
mir Brünnhildes Stern!
Sie ist mir ewig,
ist mir immer
Erb' und Eigen,
Ein und All!

BRÜNNHILDE
er ist mir ewig,
ist mir immer,
Erb' und Eigen,
Ein und All':
Leuchtende Liebe,
lachender Tod!
Leuchtende Liebe,
lachender Tod!

SIEGFRIED
Leuchtende Liebe,
lachender Tod!
Leuchtende Liebe,
lachender Tod!
SIGFRIDO
Riendo despiertas
deliciosamente para mí.
¡Brunilda vive!
¡Brunilda ríe!

BRUNILDA
¡Adiós,
resplandores divinos!
¡Perece en delicias,
divina estirpe!

SIGFRIDO
¡Salve,
oh día que nos alumbras!
¡Gloria al sol
que nos da su esplendor!

BRUNILDA
¡Romped el hilo de las runas,
oh Nornas!
¡Desciende en sombra,
ocaso de los dioses!

SIGFRIDO
¡Salve a la luz
que emergió de las tinieblas!
¡Gloria al mundo en
que vive Brunilda!

BRUNILDA
¡Avanza, noche perpetua,
extiende tus tinieblas!
¡Ahora me ilumina
la estrella de Sigfrido!

SIGFRIDO
¡Despierta! ¡Vive!
¡Me sonríe!
¡Brilla para mi la
estrella de Brunilda!
¡Es mía eternamente,
es mía para siempre,
mi herencia y mi bien!
¡Una y todo!

BRUNILDA
¡Es mío eternamente,
es mío para siempre,
mi herencia y mi bien!
¡Uno y todo!
¡Fulgente amor!
¡Risueña muerte!
¡Fulgente amor!
¡Risueña muerte!

SIGFRIDO
¡Fulgente amor!
¡Risueña muerte!
¡Fulgente amor!
¡Risueña muerte!

martes, 24 de junio de 2014

Wagner. Götterdämmerung, Prólogo

Prólogo

La decoración es la misma del acto final de La valquiria. Es de noche y hay tres mujeres de lúgubre y misterioso aspecto. Son las tres Nornas congregadas junto a la roca de Brunilda, tejiendo la cuerda del destino.
Ellas son las hijas de la naturaleza Erda, sombrías hilanderas que trenzan el hilo de la vida que enlaza pasado, presente y futuro. Se dedican a explicar lo que pasa y predicen el futuro.
La primera Norna, el pasado, es una contralto.
La segunda Norna, el presente, es una mezzosoprano.
La tercera Norna, el futuro, es una soprano.
Oráculos profundos de la noche, susurros del inconsciente colectivo, ellas son criaturas elementales.
Son tres altas mujeres envueltas en sendas túnicas obscuras.

La más vieja, está al pie de un corpulento pino, la segunda, se sienta sobre una peña delante de la gruta que se ve a la izquierda. La más joven aparece sobre una elevada roca, al fondo. La primera de ellas, norna del pasado, nos cuenta el origen del poder divino, cuando Wotan se hizo una lanza con una rama del Fresno del mundo, nos dice que ya no puede atar el extremo del hilo al Fresno del mundo (símbolo de la existencia), porque se ha secado y ya no existe.

Se escucha en palpitantes acordes el leitmotiv del poder de los dioses.
La segunda, cuenta cómo fue rota la lanza sagrada por un héroe joven y audaz.
La tercera canta que Wotan ha hecho amontonar los pedazos del tronco alrededor del Valhalla, si acaso arden, llegó el fin para siempre y vaticina el cercano fin de los dioses, en un incendio colosal que consumirá su reino. Mientras está hilando, cada vez es más difícil tejer el hilo, pues se enreda y se retuerce, la norna del pasado no acierta a ver en lo que fue, la del presente advierte que las asperezas de la piedra muerden su labor, el tejido se enreda. En un descuido, la cuerda se rompe mientras se escucha el leitmotiv de la maldición, porque un anatema implacable pesa sobre el mundo. Por más que no volvamos a ver ya ni a Wotan ni a los dioses, sentimos, no obstante, que sobre todo cuanto ocurra pesa la fatalidad de la maldición. Lamentándose de la pérdida de su sabiduría, las Nornas huyen.

Al amanecer, Sigfrido y Brunilda salen de su cueva. El hecho de que amanezca es importante porque Sigfrido es la personificación del sol, cuando despierta lleva la vida y la alegría al mundo, mientras que reinan la calma y la oscuridad cuando sus ojos se cierran.

Brunilda envía Sigfrido en busca de nuevas aventuras, pidiéndole que siempre tenga presente su amor. El joven, devenido hombre, va a partir para realizar nuevas proezas, y deja a Brunilda, como prenda de amor y de su fidelidad, el anillo de oro que él robó procedente del tesoro que custodiaba el dragón, Fafner. El héroe va a partir en busca de empresas heroicas para depositar sus victorias a los pies de su amada como ofrenda de amor. Ella, en cambio, le ha dado sus armas de valkiria y su corcel Grane. Vestido con la coraza de Brunilda y montando el caballo, Sigfrido se aleja. Porta a Nuevo Nothung, la espada y a Tarnhelm, el yelmo mágico. Cuando parte a lo lejos se oye el eco de su cuerno de caza.

El Prólogo presenta, a la manera de un amplio preludio sinfónico-vocal, un marcado contraste entre estas dos escenas: la profunda y misteriosa imponencia de las Nornas y la luminosa y radiante exaltación épico-amorosa de la despedida de Brunilda y Sigfrido.

Se pasa sin ninguna interrupción al acto primero. Esta transición musical es la parte más famosa de la última jornada. Popularmente conocida como «El viaje de Sigfrido por el Rin», es una asociación de ideas musicales sugiriendo la marcha del héroe en busca de aventuras recordando los leitmotiven del héroe y de su amor, las notas del fuego, el leitmotiv de la Naturaleza, el leitmotiv primitivo del Rin, aumentando hasta destacarse muy fuerte y sonoro el leitmotiv del ocaso de los dioses.

Al final se escucha el leitmotiv de las doncellas del Rin, que lloran por el oro apagándose y aparece el leitmotiv del anillo maldito. Esta transición musical resume la historia de los acontecimientos que originaron las catástrofes y el ocaso de los dioses.

Wagner. Götterdämmerung, Preludio


VORSPIEL
PRELUDIO

Wagner. Götterdämmerung, Welch Licht leuchtet dort?


DIE ERSTE NORN
Welch Licht leuchtet dort?

DIE ZWEITE NORN
Dämmert der Tag schon auf?

DIE DRITTE NORN
Loges Heer
lodert feurig um den Fels.
Noch ist's Nacht.
Was spinnen und singen wir nicht?

DIE ZWEITE NORN
Wollen wir spinnen und singen,
woran spannst du das Seil?

DIE ERSTE NORN
So gut und schlimm es geh',
schling' ich das Seil und singe...
An der Weltesche
wob ich einst,
da groß und stark
dem Stamm entgrünte
weihlicher Äste Wald.
Im kühlen Schatten
rauscht' ein Quell,
Weisheit raunend
rann sein Gewell'...
da sang ich heil'gen Sinn.
Ein kühner Gott
trat zum Trunk an den Quell;
seiner Augen eines
zahlt' er als ewigen Zoll.
Von der Weltesche
brach da Wotan einen Ast;
eines Speeres Schaft
entschnitt der Starke dem Stamm.
In langer Zeiten Lauf
zehrte die Wunde den Wald;
falb fielen die Blätter,
dürr darbte der Baum,
traurig versiegte
des Quelles Trank...
trüben Sinnes
ward mein Gesang.
Doch, web' ich heut'
an der Weltesche nicht mehr,
muß mir die Tanne
taugen zu fesseln das Seil:
singe, Schwester,
dir werf' ich's zu.
Weißt du, wie das wird?

DIE ZWEITE NORN
Treu berat'ner
Verträge Runen
schnitt Wotan
in des Speeres Schaft:
den hielt er als Haft der Welt.
Ein kühner Held
zerhieb im Kampfe den Speer;
in Trümmer sprang
der Verträge heiliger Haft.
Da hieß Wotan
Walhalls Helden
der Weltesche
welkes Geäst
mit dem Stamm in Stücke zu fällen.
Die Esche sank;
ewig versiegte der Quell!
Feßle ich heut'
an den scharfen Fels das Seil:
singe, Schwester,
dir werf' ich's zu.
Weißt du, wie das wird?
PRIMERA NORNA
¿Qué es esa luz que brilla?

SEGUNDA NORNA
¿Ya amanece?

TECERA NORNA
Las tropas de Loge
brillan ígneas alrededor de la roca.
Todavía es de noche.
¿Por qué no hilamos y cantamos?

SEGUNDA NORNA
Sí, vamos a hilar y cantar,
¿dónde asegurarás la cuerda?

PRIMERA NORNA
Para bien o para mal,
yo enrollo la cuerda y canto...
Bajo el Fresno del Mundo
tejía antes, cuando a éste
aún le crecían hojas
grandes y fuertes de su tronco,
cuando aún era un bosque
de sagradas ramas.
De su sombra fresca
nacía un riachuelo
que susurraba sabiduría
cuando sus aguas fluían...
Allí, mi pensamiento era sagrado.
Un dios valiente
vino a beber de sus aguas,
le faltaba un ojo,
que había dado como prenda.
Del Fresno del Mundo
el fuerte Wotan arrancó una rama,
se hizo una lanza con ella
y durante mucho tiempo,
la herida fue destrozando el bosque.
Las hojas secas se caían,
y el árbol se marchitó y murió.
Tristes y completamente secas
se quedaron la fuente y sus aguas.
Mi canción se volvió
triste en mi corazón.
Así que, si hoy ya no tejo
junto al Fresno del Mundo,
el abeto me bastará
para asegurar la cuerda.
Canta, hermana,
te lanzaré la cuerda.
¿Sabes que ha ocurrido?

SEGUNDA NORNA
Wotan grabó
en el puño de su lanza
los pactos que con tanto honor
había establecido.
Blandía su lanza
como guardiana del mundo,
pero un osado héroe
le rompió la lanza en combate.
En ruinas cayó
la sagrada depositaria de los pactos.
Wotan envió
a los héroes del Walhalla
al Fresno del Bosque;
su tronco y sus ramas marchitas
rompieron en pedazos.
El fresno cayó,
el riachuelo se secó para siempre.
Hoy, yo ato la cuerda a la roca.
Canta, hermana:
te lanzaré la cuerda.
¿Sabes lo que ocurrirá?

lunes, 23 de junio de 2014

Wagner. Götterdämmerung, Es ragt die Burg


DIE DRITTE NORN
Es ragt die Burg,
von Riesen gebaut:
mit der Götter und Helden
heiliger Sippe
sitzt dort Wotan im Saal.
Gehau'ner Scheite
hohe Schicht
ragt zuhauf
rings um die Halle:
die Weltesche war dies einst!
Brennt das Holz
heilig brünstig und hell,
sengt die Glut
sehrend den glänzenden Saal:
der ewigen Götter Ende
dämmert ewig da auf...
Wisset ihr noch,
so windet von neuem das Seil;
von Norden wieder
werf' ich's dir nach.

DIE ZWEITE NORN
Spinne, Schwester, und singe!

DIE ERSTE NORN
Dämmert der Tag?
Oder leuchtet die Lohe?
Getrübt trügt sich mein Blick;
nicht hell eracht' ich
das heilig Alte,
da Loge einst
brannte in lichter Glut.
Weißt du, was aus ihm ward?

DIE ZWEITE NORN
Durch des Speeres Zauber
zähmte ihn Wotan;
Räte raunt' er dem Gott.
An des Schaftes Runen,
frei sich zu raten,
nagte zehrend sein Zahn:
da, mit des Speeres
zwingender Spitze
bannte ihn Wotan,
Brünnhildes Fels zu umbrennen...
Weißt du, was aus ihm wird?

DIE DRITTE NORN
Des zerschlag'nen Speeres
stechende Splitter
taucht einst Wotan
dem Brünstigen tief in die Brust:
zehrender Brand
zündet da auf;
den wirft der Gott
in der Weltesche
zuhauf geschichtete Scheite...
Wollt ihr wissen,
wann das wird?
Schwinget, Schwestern, das Seil!

DIE ERSTE NORN
Die Nacht weicht;
nichts mehr gewahr' ich:
des Seiles Fäden
find' ich nicht mehr;
verflochten ist das Geflecht.
Ein wüstes Gesicht
wirrt mir wütend den Sinn...
das Rheingold
raubte Alberich einst:
weißt du, was aus ihm ward?

DIE ZWEITE NORN
Des Steines Schärfe
schnitt in das Seil;
nicht fest spannt mehr
der Fäden Gespinst;
verwirrt ist das Geweb'.
Aus Not und Neid
ragt mir des Niblungen Ring:
ein rächender Fluch
nagt meiner Fäden Geflecht.
Weißt du, was daraus wird?

DIE DRITTE NORN
Zu locker das Seil,
mir langt es nicht.
Soll ich nach Norden
neigen das Ende,
straffer sei es gestreckt!
Es riß!

DIE ZWEITE NORN
Es riß!

DIE ERSTE NORN
Es riß!

DIE DREI NORNEN
Zu End' ewiges Wissen!
Der Welt melden
Weise nichts mehr.
Hinab!
Zur Mutter! Hinab!
TERCERA NORNA
El castillo que los gigantes
construyeron aún está en pié.
Allí Wotan permanece sentando,
junto con los dioses y héroes
como sus compañeros sagrados.
Trozos de madera se apilan
alrededor de la fortaleza.
Esos trozos eran antes
el Fresno del Mundo.
Cuando se les prenda fuego,
y empiecen a arder,
luminosas y solemnes,
las llamas alcanzarán la fortaleza
y la devorarán.
Será el último día
de los dioses inmortales.
Si quieres saber más,
pásame la cuerda otra vez.
Desde el norte, una vez más
yo te la pasaré a ti.

SEGUNDA NORNA
Hila, hermana y canta

PRIMERA NORNA
¿Ya amanece?
¿O son las llamas?
Mis ojos no ven bien y me engañan.
No recuerdo con claridad
aquellos días heroicos y ya pasados
cuando Loge
se marchó ardiendo de ira.
¿Sabes lo que ha sido de él?

SEGUNDA NORNA
Wotan logró domarlo
con su lanza mágica.
Loge le ayudó con buenos consejos.
Para ganarse la libertad,
con sus dientes mordía y roía
las muescas de la lanza.
Wotan le ordenó
con la punta de esa lanza,
que encendiera un fuego
alrededor de la roca de Brunilda.
¿Sabes lo que será de él?

TERCERA NORNA
Un día Wotan
clavará en el corazón del fuego
las afiladas astillas
de su lanza ahora rota,
y unas llamas devoradoras
se alzarán allí.
El dios lanzará el fuego
a los apilados trozos
del Freno del Mundo...
¿Queréis saber
cuando ocurrirá esto?
¡Moved la cuerda, hermanas!

PRIMERA NORNA
La noche se acaba
y no veo nada.
Ya no encuentro
los hilos de la cuerda.
Están enredados.
Una visión borrosa me confunde
y me pone de mal humor.
El Oro del Rin,
que Alberico un día robó,
¿sabéis que ha sido de él?

SEGUNDA NORNA
¡La roca afilada
está cortando el hilo!
¡Ya no hay tensión en la urdimbre
y está enredada la trama!
Veo el anillo del nibelungo alzarse
de entre el odio y la desgracia.
Una maldición vengativa se teje
entre los hilos de la cuerda.
¿Sabéis que provocará
esa maldición?

TERCERA NORNA
La cuerda está demasiado floja
y ya no llega...
Si he de dirigir su punta
hacia el norte,
tendré que estirarla más.
¡Se ha roto!

SEGUNDA NORNA
¡Se ha roto!

PRIMERA NORNA
¡Se ha roto!

LAS TRES NORNAS
Nuestra eterna sabiduría
ha llegado a su fin.
El mundo no volverá a aprender
nada más de ella.
¡Abajo! ¡A la madre! ¡Abajo!

Wagner. Götterdämmerung, Zu neuen Taten


BRÜNNHILDE
Zu neuen Taten,
teurer Helde,
wie liebt' ich dich,
ließ ich dich nicht?
Ein einzig' Sorgen
läßt mich säumen:
daß dir zu wenig
mein Wert gewann!
Was Götter mich wiesen,
gab ich dir:
heiliger Runen
reichen Hort;
doch meiner Stärke
magdlichen Stamm
nahm mir der Held,
dem ich nun mich neige.
Des Wissens bar,
doch des Wunsches voll:
an Liebe reich,
doch ledig der Kraft:
mögst du die Arme
nicht verachten,
die dir nur gönnen,
nicht geben mehr kann!

SIEGFRIED
Mehr gabst du, Wunderfrau,
als ich zu wahren weiß.
Nicht zürne, wenn dein Lehren
mich unbelehret ließ!
Ein Wissen doch wahr' ich wohl:
daß mir Brünnhilde lebt;
eine Lehre lernt' ich leicht:
Brünnhildes zu gedenken!

BRÜNNHILDE
Willst du mir Minne schenken,
gedenke deiner nur,
gedenke deiner Taten:
gedenk' des wilden Feuers,
das furchtlos du durchschrittest,
da den Fels es rings umbrann.

SIEGFRIED
Brünnhilde zu gewinnen!

BRÜNNHILDE
Gedenk' der beschildeten Frau,
die in tiefem Schlaf du fandest,
der den festen Helm du erbrachst.

SIEGFRIED
Brünnhilde zu erwecken!

BRÜNNHILDE
Gedenk' der Eide,
die uns einen;
gedenk' der Treue,
die wir tragen;
gedenk' der Liebe,
der wir leben:
Brünnhilde brennt dann ewig
heilig dir in der Brust!
BRUNILDA
Querido héroe,
ansías nuevas aventuras.
¡Qué poco demostraría quererte
si no te dejara marchar!
Tan sólo una cosa me preocupa
y me hace dudar:
que tu recompensa por conseguirme
haya sido muy pequeña.
Te he dado lo que los dioses
me ordenaron darte:
grandes cantidades
de encanto sagrado.
Pero el héroe ante el cual
ahora me someto,
me robó mi fortaleza
y soporte de muchacha.
Carente de sabiduría,
pero llena de deseo,
rica de amor,
pero privada de fortaleza
no desprecies a esta criatura
que no te pide nada,
pero no tiene
nada más que ofrecerte.

SIGFRIDO
Mujer maravillosa, me has dado
más de lo que podría guardar.
No me riñas si tus enseñanzas
no han servido de nada
y sigo tan ignorante como antes.
Sólo quiero saber una cosa:
¡Brunilda vive para mí!
¡Pensar en Brunilda!

BRUNILDA
Si quieres darme amor,
piensa sólo en ti,
piensa en tus aventuras:
piensa en las fieras llamas,
que sin ningún miedo atravesaste
y que ardían alrededor de la roca

SIGFRIDO
¡Para conseguir a Brunilda!

BRUNILDA
Piensa en la mujer que encontraste
dormida bajo el escudo
y cuyo apretado casco rompiste.

SIGFRIDO
¡Para despertar a Brunilda!

BRUNILDA
Piensa en los juramentos
que nos hacen uno,
piensa en la fidelidad
que nos hemos prometido,
piensa en el amor
que nos mantiene vivos.
¡Así Brunilda brillará siempre,
sagrada, en tu corazón!

domingo, 22 de junio de 2014

Wagner. Götterdämmerung, Laß ich, Liebste, dich hier


SIEGFRIED
Laß ich, Liebste, dich hier
in der Lohe heiliger Hut;
zum Tausche deiner Runen
reich' ich dir diesen Ring.
Was der Taten je ich schuf,
des Tugend schließt er ein.
Ich erschlug einen wilden Wurm,
der grimmig lang' ihn bewacht.
Nun wahre du seine Kraft
als Weihegruß meiner Treu'!

BRÜNNHILDE
Ihn geiz' ich als einziges Gut!
Für den Ring nimm nun
auch mein Roß!
Ging sein Lauf mit mir
einst kühn durch die Lüfte,
mit mir
verlor es die mächt'ge Art;
über Wolken hin
auf blitzenden Wettern
nicht mehr
schwingt es sich mutig des Wegs;
doch wohin du ihn führst,
- sei es durchs Feuer
grauenlos folgt dir Grane;
denn dir, o Helde,
soll er gehorchen!
Du hüt' ihn wohl;
er hört dein Wort:
o bringe Grane
oft Brünnhildes Gruß!

SIEGFRIED
Durch deine Tugend allein
soll so ich Taten noch wirken?
Meine Kämpfe kiesest du,
meine Siege kehren zu dir:
auf deines Rosses Rücken,
in deines Schildes Schirm,
nicht Siegfried acht' ich mich mehr,
ich bin nur Brünnhildes Arm.

BRÜNNHILDE
O wäre Brünnhild' deine Seele!

SIEGFRIED
Durch sie entbrennt mir der Mut.

BRÜNNHILDE
So wärst du
Siegfried und Brünnhild'?

SIEGFRIED
Wo ich bin, bergen sich beide.

BRÜNNHILDE
So verödet mein Felsensaal?

SIEGFRIED
Vereint,
faßt er uns zwei!

BRÜNNHILDE
O heilige Götter!
Hehre Geschlechter!
Weidet eu'r Aug'
an dem weihvollen Paar!
Getrennt... wer will es scheiden?
Geschieden... trennt es sich nie!

SIEGFRIED
Heil dir, Brünnhilde,
prangender Stern!
Heil, strahlende Liebe!

BRÜNNHILDE
Heil dir, Siegfried,
siegendes Licht!
Heil, strahlendes Leben!

BEIDE
Heil! Heil! Heil! Heil!
SIGFRIDO
Amadísima, te dejo aquí,
al solemne cuidado del fuego,
y a cambio de tus enseñanzas
te entrego este anillo.
Todas mis hazañas se concentran
en la virtud de este anillo.
Maté al salvaje dragón
que lo defendía.
¡Protege tú ahora su poder,
como prenda sacra de mi fidelidad!

BRUNILDA
Lo disfrutaré
como si fuera lo único que poseo.
A cambio del anillo,
llévate mi caballo,
que antes valiente
corría conmigo por el cielo,
y que junto a mí
perdió esa habilidad mágica.
Ya no volverá a volar sin temor
por las nubes
entre truenos y relámpagos.
Más allá donde lo lleves,
incluso a través de las llamas,
Grane te seguirá sin miedo alguno,
pues sólo a ti, héroe,
obedecerá.
Cuídalo bien
y escuchará lo que le digas.
¡Oh, dale a menudo a Grane,
recuerdos de Brunilda!

SIGFRIDO
¡Seguiré llevando a cabo hazañas
sólo gracias a tu virtud!
Tú elegirás mis batallas;
mis victorias se reflejarán en ti;
sobre el lomo de tu caballo,
bajo la protección de tu armadura,
ya no me considero Sigfrido;
tan sólo soy el brazo de Brunilda.

BRUNILDA
¡Ojalá Brunilda pudiera ser tu alma!

SIGFRIDO
¡Ella enciende mi valentía!

BRUNILDA
Entonces has de ser
Sigfrido y Brunilda a la vez.

SIGFRIDO
Donde me halle, seré los dos.

BRUNILDA
Entonces ¿mi cueva no estará vacía?

SIGFRIDO
Nos tiene a los dos
ahora que somos uno.

BRUNILDA
Oh dioses sagrados,
oh seres majestuosos,
deleitad la vista
con esta bendita pareja.
Separarnos... ¿quién podrá?
¡Siempre unidos!

SIGFRIDO
¡Salve, Brunilda,
estrella reluciente!
¡Salve, amor resplandeciente!

BRUNILDA
¡Salve, Sigfrido,
luz triunfal!
¡Salve, vida resplandeciente!

BRUNILDA, SIGFRIDO
¡Salve! ¡Salve!

Wagner. Götterdämmerung, Acto Primero

Acto 1

En el cuadro primero el acto comienza en el palacio de los Guibichungos, una estirpe que habita junto al Rin. Alrededor de una mesa están Gunther, el rey de los guibichungos y su hermana Gutrune conversando con su hermano Hagen. Gunther, Gutrune y Hagen son hijos de la misma madre pero de diferente padre. Mientras que los dos primeros son hijos del rey Gibich, Hagen es hijo de Alberich el nibelungo. Por eso Gunther posee fuerza, valor, juventud, belleza, una tropa, sirvientes y vasallos, prestigio, buen nombre y una rica herencia, mientras que Hagen es un personaje siniestro, un guerrero fiero, espantoso, inteligente y astuto que continúa con la obra de odio de su padre y anhela la posesión del anillo maldito.

Gunther heredó la primogenitura y es aconsejado por su medio-hermano Hagen para tomar esposa y encontrar un marido para su hermana Gutrune con el objetivo de aumentar el brillo de su dinastía con ventajosas uniones.

Sugiere Brunilda como esposa para Gunther, la mujer más hermosa del mundo, que reside en una montaña rodeada de fuego; y a Sigfrido, el más famoso de los héroes, como marido para Gutrune.

Gunther no es capaz de franquear la barrera de llamas que protege a Brunilda, sólo Sigfrido puede lograrlo, por lo que necesitan que Sigfrido les traiga a Brunilda. Si Gutrune hiciera que Sigfrido la ame, entonces podría convencerlo de que traiga a Brunilda para Gunther.

Hagen da a Gutrune una poción, la bebida de amor, el filtro del olvido, para hacer que Sigfrido olvide a Brunilda y se enamore de Gutrune. Bajo su influencia Sigfrido podrá conquistar a Brunilda para Gunther. Los hermanos guibichungos ignoran que Sigfrido despertó a Brunilda y que se aman. Ambos desconocen que Sigfrido y Brunilda son pareja y que el único fin que persigue Hagen es recuperar el anillo para su padre.

La orquesta toca el leitmotiv de los guibichungos y las caracterizaciones instrumentales de Hagen, Gunther y Gutrune. Cuando aparece ella se opone un breve paréntesis luminoso en las oscuras tonalidades de la orquesta.

Sigfrido viaja por el Rin en una barca y ha oído muchas historias enalteciendo el poder y de la nobleza de los gibichungos. Su llegada se anuncia en la lejanía por los ecos de su cuerno de plata y se escucha la plena sonoridad de su leitmotiv, derivado del leitmotiv original de la espada pero en un modo más majestuoso.

Sigfrido se acerca y mientras se escucha el leitmotiv de la maldición de Alberich, Hagen lo saluda y le ofrece hospitalidad. La música tiene aires marciales.

Sigfrido llega al palacio de los guibichungos con el propósito de verse con Gunther. Mientras se retira Gutrune, entra Sigfrido, y dirigiéndose a los dos hombres, les pregunta cuál de ellos es Gunther, cuya fama ha oído ensalzar. Dice que viene a combatir o a ofrecer su amistad, que no puede corresponder a los ofrecimientos de Gunther con bienes ni vasallos porque sólo posee su acero y su persona pero que los pone a disposición de Gunther si este lo acepta. Entonces Gunther le da una cordial bienvenida.

Hagen le pregunta a Sigfrido sobre el tesoro forjado por los nibelungos y si Sigfrido se llevó el anillo. Sigfrido le contesta que al matar a Fafner, el dragón, desdeñó las riquezas guardadas por el monstruo. Sólo tomó como recuerdo un yelmo que lleva colgado en su cinturón y un anillo que entregó a una mujer sublime y divina. Hagen comprende que alude a Brunilda, pero Gunther no entiende y Gutrune no está presente en la escena.

Aparece Gutrune en escena para saludar a Sigfrido y ofrecerle una bebida de hospitalidad. Gutrune le hace beber el filtro de amor. Se escucha varías veces el leitmotiv de la traición. Ignorando la conspiración, Sigfrido bebe la poción, dedicando un recuerdo a su amada Brunilda, la cual se borra instantáneamente de su memoria. Sigfrido queda inmediatamente prendado de la bella Gutrune y le pide a Gunther que se la conceda por esposa.

Bajo la influencia del encantamiento, Sigfrido se ofrece a conseguir una esposa para Gunther, y éste le habla de Brunilda y del fuego mágico que le rodea. El Tarnhelm, yelmo cuya virtud mágica ha revelado Hagen, servirá para que Sigfrido tome la figura de Gunther engañando a Brunilda. Los dos amigos celebran un pacto de alianza, pronunciando su juramento de fidelidad, a la usanza de los antiguos germanos. Ambos se juramentan como hermanos de sangre. Hagen llena de vino un cuerno y los dos guerreros se hacen con sus espadas cortes en los brazos dejando caer la sangre en el vino que toman. Al mismo tiempo se escucha el leitmotiv de la maldición del nibelungo y el leitmotiv del pacto mientras Sigfrido dice que su espada es la garantía de su juramento: es el esperpento de los convenios que garantiza la lanza rota de Wotan.

Ambos juran que si alguno de ellos rompe el juramento, si un amigo traicionara al otro, las gotas de sangre que hoy tan solemnemente han bebido fluirán como ríos para matar al amigo y que lo que en gotas bebieron salga a torrentes del pecho del traidor. El juramento de Gunther y Sigfrido, ahora hermanos de armas, ofrece adecuado carácter acentuado por la fatídica enunciación del leitmotiv de la maldición, ante la cual también ellos habrán de sucumbir.

Sigfrido sale hacia la roca de Brunilda.

Se escucha un intermedio sinfónico que es la inversión de «El viaje de Sigfrido por el Rin». En vez de los alegres sones de la libertad y la confianza aparecen ahora los leitmotiven del héroe combinados con el leitmotiv sinuoso del anillo, el del pacto, el del odio de Hagen y la maldición del Nibelungo unida al amor de Brunilda. Se escucha el leitmotiv de la renuncia al amor. La música sintetiza la acción del drama y hace presentir que la ausencia de amor todavía existe en el mundo para causar males y víctimas.

En el cuadro segundo estamos nuevamente en la roca de las valkirias. Vemos a Brunilda absorta en la admiración del anillo, prueba ferviente del amor de Sigfrido. Besa el anillo. Espera impaciente el regreso de Sigfrido.

Un relámpago rasga las nubes. Se oye «La cabalgata de las valquirias». De pronto el rumor de un trueno y el leitmotiv de las valquirias anunciando la llegada de su hermana Waltraute, quien le cuenta como Wotan volvió un día de sus vagabundeos con su lanza rota.

Brunilda la recibe con mucha alegría. ¿Pero, cómo se atrevió su hermana, al ir a verla, a desobedecer el severo mandato de Wotan?
La imagen de Wotan es evocada por las palabras de Waltraute y por la música.
Waltraute le refiere que precisamente viene para intentar salvar a los dioses de la catástrofe que los amenaza. Desde que Wotan castigó a su hija, recorrió el mundo sin cesar como el Caminante, viajero solitario.

En el relato de Waltraute queda expuesta la renuncia de Wotan y su deseo de que el anillo sea devuelto, para liberación de hombres y dioses, a la vez que expone la decadencia divina y la desolación que envuelve al mundo del Walhalla.
Wotan se encuentra consternado con la pérdida de la lanza, dado que todos los pactos y acuerdos a que había llegado, todo lo que le daba poder, estaban inscritos en su mango.

Wotan encargó que le llevaran ramas del fresno del mundo, Yggdrasil, y fueron apiladas alrededor de Walhalla, envió a sus cuervos a espiar todo el mundo y a traerle noticias, y ahora se encuentra en Walhalla esperando el final. Mudo y sombrío, reina el soberano de los dioses. Las valquirias permanecen suplicantes a sus pies, pero el dios, indiferente, ni las mira.

Wotan ha renunciado ya a su ambición. El rey de los dioses, tras errante peregrinar, vencido por la irresistible espada de Sigfrido, sólo desea que la joya maldita, el anillo del nibelungo, que causa de tantas desventuras, sea restituida a las profundidades del Rin, para que cesen los efectos del anatema que pesa sobre el mundo.

Waltraute suplica a Brunilda que devuelva el anillo a las doncellas del Rin, dado que ahora la maldición está perjudicando a su padre, Wotan.

Su relato constituye una evocación musical de todas las escenas de Wotan, el Walhalla, el sombrío desaliento del dios, el ocaso que amenaza el anillo, la maldición de Alberich y se escucha melancólico el tema de la juventud de Freia, justo en el momento en que Waltraute dice que su padre ya no prueba las manzanas de oro del jardín de la diosa.

Pero Brunilda se niega a deshacerse de la prenda de amor de Sigfrido. Para ella el anillo es el testimonio del amor de su amante y responde que, aunque perezcan los dioses, ella no piensa entregar su anillo. Renunciar al anillo es renunciar a Sigfrido, pues desde que su amante la ha despertado, no tiene más sabiduría que el amor cuyo símbolo es el anillo. ¡Perezca el Walhalla y el mundo entero antes que renunciar al amor! Waltraute huye desesperada maldiciédola y se la ve correr sobre una nube de tempestad, acompañada por los relámpagos y el huracán. Se escucha el leitmotiv de la cabalgata de las valquirias de música de fondo.

Llega Sigfrido, que ha tomado la apariencia de Gunther usando el Tarnhelm, y reclama a Brunilda como esposa. Ella no lo reconoce y retrocede horrorizada ante la presencia de un desconocido. Aunque Brunilda se resiste con violencia, Sigfrido logra dominarla, arrebatándole el anillo y poniéndoselo él mismo en la mano. La voz de Sigfrido se escucha ronca, desconocida, diciéndole que se convertirá en la esposa de Gunther y Brunilda se desespera. Sigfrido invoca el acero de su espada como testigo de que respetará a la mujer, manteniéndose fiel a su hermano de armas. En ese momento se escucha el leitmotiv del honor, derivado del leitmotiv original de la espada.

Wagner. Götterdämmerung, Nun hör', Hagen


ERSTER AUFZUG

Erste Szene

GUNTHER
Nun hör', Hagen,
sage mir, Held:
sitz' ich herrlich am Rhein,
Gunther zu Gibichs Ruhm?

HAGEN
Dich echt genannten
acht' ich zu neiden:
die beid' uns Brüder gebar,
Frau Grimhild'
hieß mich's begreifen.

GUNTHER
Dich neide ich:
nicht neide mich du!
Erbt' ich Erstlingsart,
Weisheit ward dir allein:
Halbbrüder Zwist
bezwang sich nie besser.
Deinem Rat nur red' ich Lob,
frag' ich dich nach meinem Ruhm.

HAGEN
So schelt' ich den Rat,
da schlecht noch dein Ruhm;
denn hohe Güter weiß ich,
die der Gibichung
noch nicht gewann.

GUNTHER
Verschwiegest du sie,
so schelt' auch ich.

HAGEN
In sommerlich reifer Stärke
seh' ich Gibichs Stamm,
dich, Gunther, unbeweibt,
dich, Gutrun', ohne Mann.

GUNTHER
Wen rätst du nun zu frein,
daß unsrem Ruhm' es fromm'?

HAGEN
Ein Weib weiß ich,
das herrlichste der Welt:
auf Felsen hoch ihr Sitz;
ein Feuer umbrennt ihren Saal;
nur wer durch das Feuer bricht,
darf Brünnhildes Freier sein.

GUNTHER
Vermag das mein Mut zu bestehn?

HAGEN
Einem Stärk'ren
noch ist's nur bestimmt.

GUNTHER
Wer ist der streitlichste Mann?

HAGEN
Siegfried, der Wälsungen Sproß:
der ist der stärkste Held...
Ein Zwillingspaar,
von Liebe bezwungen,
Siegmund und Sieglinde,
zeugten den echtesten Sohn.
Der im Walde mächtig erwuchs...
den wünsch' ich Gutrun' zum Mann.

GUTRUNE
Welche Tat schuf er so tapfer,
daß als herrlichster
Held er genannt?

HAGEN
Vor Neidhöhle
den Niblungenhort
bewachte ein riesiger Wurm:
Siegfried schloß ihm
den freislichen Schlund,
erschlug ihn
mit siegendem Schwert.
Solch ungeheurer Tat
enttagte des Helden Ruhm.

GUNTHER
Vom Niblungenhort vernahm ich:
er birgt den neidlichsten Schatz?

HAGEN
Wer wohl ihn zu nützen wüßt',
dem neigte sich wahrlich die Welt.

GUNTHER
Und Siegfried hat ihn erkämpft?

HAGEN
Knecht sind die Niblungen ihm.

GUNTHER
Und Brünnhild' gewänne nur er?

HAGEN
Keinem andren wiche die Brunst.

GUNTHER
Wie weckst du Zweifel und Zwist!
Was ich nicht zwingen soll,
darnach zu verlangen
machst du mir Lust?

HAGEN
Brächte Siegfried
die Braut dir heim,
wär' dann nicht Brünnhilde dein?

GUNTHER
Was zwänge den frohen Mann,
für mich die Braut zu frein?

HAGEN
Ihn zwänge bald deine Bitte...
bänd' ihn Gutrun' zuvor.

GUTRUNE
Du Spötter, böser Hagen!
Wie sollt' ich Siegfried binden?
Ist er der herrlichste
Held der Welt,
der Erde holdeste Frauen
friedeten längst ihn schon.

HAGEN
Gedenk' des Trankes im Schrein;
vertraue mir, der ihn gewann:
den Helden, des du verlangst,
bindet er liebend an dich.
Träte nun Siegfried ein,
genöss' er des würzigen Tranks,
daß vor dir ein Weib er ersah,
daß je ein Weib ihm genaht,
vergessen müßt' er des ganz.
Nun redet:
wie dünkt euch Hagens Rat?

GUNTHER
Gepriesen sei Grimhild',
die uns den Bruder gab!

GUTRUNE
Möcht' ich Siegfried je ersehn!

GUNTHER
Wie suchten wir ihn auf?

HAGEN
Jagt er auf Taten
wonnig umher,
zum engen Tann
wird ihm die Welt:
wohl stürmt er in rastloser Jagd
auch zu Gibichs Strand
an den Rhein.

GUNTHER
Willkommen hieß' ich ihn gern!
ACTO PRIMERO

Escena Primera

GUNTHER
Escucha Hagen
y dime, héroe:
¿Gozo de prestigio en todo el Rin?
¿Honra Gunther a los gibichungos?

HAGEN
Tu buen nombre me causa envidia.
Aquella que nos engendró
como hermanos,
la dama Grimhilde,
me lo ha hecho comprender.

GUNTHER
Yo te envidio a ti
y tú no tienes por qué envidiarme a mí.
Aunque yo heredé la primogenitura,
sólo tú heredaste su sabiduría.
Nunca se había resuelto mejor
la rivalidad entre hermanastros.
Si te pregunto sobre mi prestigio
lo hago para alabar tu inteligencia.

HAGEN
Entonces, mi consejo no ha sido útil
pues todavía tu gloria es poca:
yo sé de grandes tesoros
que el gibichungo
todavía no ha ganado.

GUNTHER
Si no me hablas de ellos,
yo también me enfadaré.

HAGEN
Veo los hijos de Gibich en el apogeo
de su fuerza y madurez, pero...
tú, Gunther, aún no te has casado,
y tú Gutrune, no tienes marido.

GUNTHER
¿Con quién nos desposaremos,
para obtener una mayor gloria?

HAGEN
Conozco una mujer,
la más gloriosa del mundo:
su morada está en las montañas
rodeada por las llamas.
Sólo atravesando esas llamas,
un hombre podrá obtener a Brunilda.

GUNTHER
¿Crees que mi valor lo resistiría?

HAGEN
Ese privilegio está reservado
para otro hombre aún más fuerte.

GUNTHER
¿Quién es el valiente?

HAGEN
Sigfrido, el hijo de los welsungos:
él es el más fuerte de los héroes.
Dos hermanos gemelos,
Siegmund y Sieglinde, por amor,
engendraron este noble hijo,
que creció robusto en el bosque
y al que me gustaría convertir
en el esposo de Gutrune.

GUTRUNE
¿Qué gloriosas hazañas ha realizado
el más augusto
de los héroes?

HAGEN
En Neidhöle
un monstruoso dragón
protegía el tesoro nibelungo,
pero Sigfrido
logró cerrarle para siempre
sus feroces fauces
matándolo con su espada victoriosa.
Este hecho tan excepcional
le aseguró su fama de héroe.

GUNTHER
Oí del tesoro de los nibelungos...
¿No es la riqueza más codiciada?

HAGEN
El hombre que sepa usarlo,
tendrá el mundo a sus pies.

GUNTHER
¿Y Sigfrido ganó en la lucha?

HAGEN
Los nibelungos son sus esclavos.

GUNTHER
¿Y sólo él puede poseer a Brunilda?

HAGEN
Ante ningún otro cederán las llamas.

GUNTHER
¿Por qué suscitas dudas y discordia?
¿Acaso has de despertar en mí
el deseo por lo que nunca
podré conseguir?

HAGEN
Si Sigfrido te trajera
a Brunilda hasta aquí
¿no se convertiría en tu esposa?

GUNTHER
¿Quién haría que ese hombre feliz
me consiguiera la novia?

HAGEN
Con facilidad lo convencerías...
si Gutrune lo conquista a él antes.

GUTRUNE
¡Hagen, burlón!
¿Cómo podría enamorar a Sigfrido?
Si él es el más glorioso
de los héroes del mundo,
la mujer más hermosa de la tierra
ya lo habrá atado hace tiempo.

HAGEN
Recuerda la pócima del cofre...
y confía en mí que te la conseguí:
cegará de amor por ti
al héroe que deseas.
Si Sigfrido llegara ahora mismo
y bebiera esa pócima de especias,
se olvidaría de cualquier mujer
con la que hubiera estado...
o que haya visto antes que a ti.
Y ahora, decidme:
¿qué os parece el plan de Hagen?

GUNTHER
¡Alabada sea Grimhilde
que nos dio a Hagen como hermano!

GUTRUNE
¡Ojalá pudiera ver pronto a Sigfrido!

GUNTHER
¿Cómo podríamos encontrarle?

HAGEN
Cuando se dirige felizmente
a la caza de aventuras,
el mundo para él
no es más que un pequeño bosque.
Quizás su infatigable cacería
lo empuje hasta las costas de Gibich,
junto al Rin.

GUNTHER
Me complacerá darle la bienvenida.

sábado, 21 de junio de 2014

Wagner. Götterdämmerung, Vom Rhein ertönt das Horn


GUNTHER
Vom Rhein ertönt das Horn.

HAGEN
In einem Nachen Held und Roß!
Der bläst so munter das Horn!
Ein gemächlicher Schlag,
wie von müßiger Hand,
treibt jach den Kahn
wider den Strom;
so rüstiger Kraft
in des Ruders Schwung
rühmt sich nur der,
der den Wurm erschlug.
Siegfried ist es,
sicher kein andrer!

GUNTHER
Jagt er vorbei?

HAGEN
Hoiho! Wohin,
du heitrer Held?

SIEGFRIEDS STIMME
Zu Gibichs starkem Sohne.

HAGEN
Zu seiner Halle entbiet' ich dich.
Hieher! Hier lege an!

Zweite Szene

HAGEN
Heil! Siegfried, teurer Held!
GUNTHER
¡Se oye un cuerno desde el Rin!

HAGEN
¡Un héroe y un caballo en una barca!
¡Él sopla el cuerno alegremente!
Sin ninguna dificultad,
como si ni siquiera necesitara
mover los brazos,
rema rápidamente a contracorriente.
Esa gran fuerza
que empuja los remos
sólo puede venir del hombre
que mató al dragón.
¡Se trata de Sigfrido!
¡Seguro!

GUNTHER
¡Va a pasar de largo!

HAGEN
¡Hoiho!, ¿Hacía dónde te diriges
alegre héroe?

VOZ DE SIGFRIDO
A ver al robusto hijo de Gibich.

HAGEN
Te invito a su palacio...
¡Hacia aquí! ¡Atraca aquí!

Escena Segunda

HAGEN
Bienvenido Sigfrido, querido héroe.

Wagner. Götterdämmerung, Wer ist Gibichs Sohn?


SIEGFRIED
Wer ist Gibichs Sohn?

GUNTHER
Gunther, ich, den du suchst.

SIEGFRIED
Dich hört' ich rühmen
weit am Rhein:
nun ficht mit mir,
oder sei mein Freund!

GUNTHER
Laß den Kampf!
Sei willkommen!

SIEGFRIED
Wo berg' ich mein Roß?

HAGEN
Ich biet' ihm Rast.

SIEGFRIED
Du riefst mich Siegfried:
sahst du mich schon?

HAGEN
Ich kannte dich nur
an deiner Kraft.

SIEGFRIED
Wohl hüte mir Grane!
Du hieltest nie
von edlerer Zucht
am Zaume ein Roß.
SIGFRIDO
¿Quién es el hijo de Gibich?

GUNTHER
Yo, Gunther, soy el que buscas.

SIGFRIDO
He oído hablar
de tu valor por todo el Rin.
Ahora, lucha conmigo
o sé mi amigo.

GUNTHER
Dejémonos de luchas.
¡Sé bienvenido!

SIGFRIDO
¿Dónde puedo dejar mi caballo?

HAGEN
Le encontraré un lugar en el establo.

SIGFRIDO
Me has llamado Sigfrido.
¿Acaso ya me habías visto antes?

HAGEN
Sencillamente te he reconocido
por tu fuerza.

SIGFRIDO
Cuídame bien a Grane;
nunca has sostenido
las riendas
de un caballo más noble.

viernes, 20 de junio de 2014

Wagner. Götterdämmerung, Begrüße froh, o Held


GUNTHER
Begrüße froh, o Held,
die Halle meines Vaters;
wohin du schreitest,
was du ersiehst,
das achte nun dein Eigen:
dein ist mein Erbe,
Land und Leut',
hilf, mein Leib, meinem Eide!
Mich selbst geb' ich zum Mann.

SIEGFRIED
Nicht Land noch Leute biete ich,
noch Vaters Haus und Hof:
einzig erbt' ich
den eignen Leib;
lebend zehr' ich den auf.
Nur ein Schwert hab' ich,
selbst geschmiedet:
hilf, mein Schwert, meinem Eide!
Das biet' ich mit mir zum Bund.

HAGEN
Doch des Niblungenhortes
nennt die Märe dich Herrn?

SIEGFRIED
Des Schatzes vergaß ich fast:
so schätz' ich sein müß'ges Gut!
In einer Höhle ließ ich's liegen,
wo ein Wurm es einst bewacht'.

HAGEN
Und nichts entnahmst du ihm?

SIEGFRIED
Dies Gewirk,
unkund seiner Kraft.

HAGEN
Den Tarnhelm kenn' ich,
der Niblungen künstliches Werk:
er taugt, bedeckt er dein Haupt,
dir zu tauschen jede Gestalt;
verlangt dich's an fernsten Ort,
er entführt flugs dich dahin.
Sonst nichts entnahmst
du dem Hort?

SIEGFRIED
Einen Ring.

HAGEN
Den hütest du wohl?

SIEGFRIED
Den hütet ein hehres Weib.

HAGEN
Brünnhild'!...

GUNTHER
Nicht, Siegfried,
sollst du mir tauschen:
Tand gäb' ich für dein Geschmeid,
nähmst all' mein Gut du dafür.
Ohn' Entgelt dien' ich dir gern.

GUTRUNE
Willkommen, Gast,
in Gibichs Haus!
Seine Tochter reicht dir den Trank.

SIEGFRIED
Vergäß' ich alles,
was du mir gabst,
von einer Lehre
lass' ich doch nie:
den ersten Trunk
zu treuer Minne,
Brünnhilde, bring' ich dir!
Die so mit dem Blitz
den Blick du mir sengst,
was senkst du dein Auge vor mir?
Ha, schönstes Weib!
Schließe den Blick;
das Herz in der Brust
brennt mir sein Strahl:
zu feurigen Strömen fühl' ich
ihn zehrend zünden mein Blut!
Gunther,
wie heißt deine Schwester?

GUNTHER
Gutrune.

SIEGFRIED
Sind's gute Runen,
die ihrem Aug' ich entrate?
GUNTHER
Oh héroe, alégrate de saludar
la casa de mi padre.
Considera como tuyo
todo lo que veas y por donde pases.
Mi herencia, mi tierra,
mis gentes son tuyas.
¡Que mi cuerpo
sea garantía de mi juramento!
Me ofrezco a ti como tu hombre.

SIGFRIDO
No poseo ni tierras ni gente,
ni casa paterna para ofrecerte,
pues tan sólo heredé mi cuerpo,
que lo consumo viviendo.
Lo único que poseo
es una espada que yo mismo forjé.
¡Que mi espada
sea garantía de mi juramento!
Me ofrezco a ti como tu aliado.

HAGEN
Pero, he oído rumores de que tú eres
el amo y señor del tesoro nibelungo.

SIGFRIDO
¡Casi me olvido del tesoro!
¡Poco valor le doy!
Lo dejé en la cueva
donde el dragón antes lo protegía.

HAGEN
¿Y no te llevaste nada?

SIGFRIDO
Este casco,
pero no sé para que sirve.

HAGEN
Conozco el Tarnhelm,
la obra nibelunga más elaborada.
Si te lo pones, te permite
transformarte en lo que quieras;
si deseas visitar algún lugar lejano,
te llevará hasta allí
en un abrir y cerrar de ojos.
¿No te cogiste nada más del tesoro?

SIGFRIDO
Un anillo.

HAGEN
¿Lo has dejado en un lugar seguro?

SIGFRIDO
Me lo guarda una mujer maravillosa

HAGEN
¡Brunilda!

GUNTHER
Sigfrido,
no deberías proponerme un cambio.
Todos mis bienes son una baratija
comparado con tus joyas.
Con placer, te serviré por nada.

GUTRUNE
Bienvenido huésped,
a la casa de Gibich,
su hija te ofrece algo de beber.

SIGFRIDO
Aunque me olvidara
de todo lo que me has dado,
hay algo
que nunca podré olvidar:
Brunilda, a ti,
mi verdadero amor
te ofrezco esta bebida.
Me has quemado la vista
como un resplandor.
¿Por qué bajas la vista ante mí?
¡Ay, hermosísima mujer!
Cierra los ojos;
¡Mi corazón arde en mi pecho
por sus rayos!
¡Siento como si ríos de llamas
me quemaran y abrasaran la sangre!
Gunther,
¿cómo se llama tu hermana?

GUNTHER
Gutrune

SIGFRIDO
¿Son propicios los presagios
que leo en sus ojos?

Wagner. Götterdämmerung, Deinem Bruder bot ich mich zum Mann


SIEGFRIED
Deinem Bruder bot
ich mich zum Mann:
der Stolze schlug mich aus;
trügst du, wie er, mir Übermut,
böt' ich mich dir zum Bund?
Hast du, Gunther, ein Weib?

GUNTHER
Nicht freit' ich noch,
und einer Frau
soll ich mich schwerlich freun!
Auf eine setzt' ich den Sinn,
die kein Rat mir je gewinnt.

SIEGFRIED
Was wär' dir versagt,
steh' ich zu dir?

GUNTHER
Auf Felsen hoch ihr Sitz

SIEGFRIED "Auf Felsen hoch ihr Sitz;"

GUNTHER
ein Feuer umbrennt den Saal

SIEGFRIED
"ein Feuer umbrennt den Saal"... ?

GUNTHER
Nur wer durch das Feuer bricht

SIEGFRIED
"Nur wer durch das Feuer bricht"?

GUNTHER
darf Brünnhildes Freier sein.
Nun darf ich
den Fels nicht erklimmen;
das Feuer verglimmt mir nie!

SIEGFRIED
Ich fürchte kein Feuer,
für dich frei ich die Frau;
denn dein Mann bin ich,
und mein Mut ist dein,
gewinn' ich mir Gutrun' zum Weib.

GUNTHER
Gutrune gönn' ich dir gerne.

SIEGFRIED
Brünnhilde bring' ich dir.

GUNTHER
Wie willst du sie täuschen?

SIEGFRIED
Durch des Tarnhelms Trug
tausch' ich mir deine Gestalt.

GUNTHER
So stelle Eide zum Schwur!

SIEGFRIED
Blutbrüderschaft
schwöre ein Eid!
SIGFRIDO
Me ofrecí a servir a tu hermano,
y con orgullo me rechazó.
¿Me tratarías tú también
de forma tan arrogante
si me ofreciera a ti en matrimonio?
Gunther ¿tienes esposa?

GUNTHER
Aún no estoy casado,
y me costará encontrar
la esposa adecuada.
Me he decidido por una,
pero no sé manera de conseguirla.

SIGFRIDO
¿Qué no conseguirías
si yo te ayudara?

GUNTHER
Su casa se halla en una alta roca...

SIGFRIDO
¿Su casa está en una alta roca?

GUNTHER
Rodeada por fieras llamas.

SIGFRIDO
¿Rodeada por fieras llamas?

GUNTHER
Sólo atravesando el fuego...

SIGFRIDO
¿sólo atravesando el fuego?

GUNTHER
se puede conseguir a Brunilda.
Pero yo no puedo
subir a la roca,
el fuego nunca se apagará ante mí.

SIGFRIDO
Yo no tengo miedo del fuego.
¡Yo te conseguiré a esa mujer!
Puesto que soy tu hombre
y mi valor está para servirte
si puedo casarme con Gutrune.

GUNTHER
Con placer te entrego a Gutrune.

SIGFRIDO
Pues yo te traeré a Brunilda

GUNTHER
¿Cómo la engañarás?

SIGFRIDO
Gracias a la magia del Tarnhelm,
me transformaré en ti.

GUNTHER
Entonces hagamos un juramento.

SIGFRIDO
¡Que la sangre de nuestra
hermandad sea nuestro juramento!

jueves, 19 de junio de 2014

Wagner. Götterdämmerung, Blühenden Lebens


SIEGFRIED

Blühenden Lebens
labendes Blut
träufelt' ich in den Trank.

GUNTHER
Bruder-brünstig
mutig gemischt,
blüh' im Trank unser Blut!

BEIDE
Treue trink' ich dem Freund.
Froh und frei
entblühe dem Bund,
Blutbrüderschaft heut'!

GUNTHER
Bricht ein Bruder den Bund,

SIEGFRIED
Trügt den Treuen der Freund,

BEIDE
Was in Tropfen heut'
hold wir tranken,
in Strahlen ström' es dahin,
fromme Sühne dem Freund!

GUNTHER
So biet' ich den Bund.

SIEGFRIED
So trink' ich dir Treu'!
Was nahmst du am Eide nicht teil?

HAGEN
Mein Blut verdürb' euch den Trank;
nicht fließt mir's echt
und edel wie euch;
störrisch und kalt
stockt's in mir;
nicht will's die Wange mir röten.
Drum bleibt ich fern
vom feurigen Bund.

GUNTHER
Laß den unfrohen Mann!

SIEGFRIED
Frisch auf die Fahrt!
Dort liegt mein Schiff;
schnell führt es zum Felsen.
Eine Nacht am Ufer
harrst du im Nachen;
die Frau fährst du dann heim.

GUNTHER
Rastest du nicht zuvor?

SIEGFRIED
Um die Rückkehr ist mir's jach!

GUNTHER
Du, Hagen, bewache die Halle!

GUTRUNE
Wohin eilen die Schnellen?

HAGEN
Zu Schiff Brünnhild' zu frein.

GUTRUNE
Siegfried?

HAGEN
Sieh', wie's ihn treibt,
zum Weib dich zu gewinnen!

GUTRUNE
Siegfried mein!
SIGFRIDO

La vida vuelve a nacer
con la sangre fresca
que he derramado con esta bebida.

GUNTHER
¡Que nuestra sangre valerosa
haga arder la bebida
con nuestro amor de hermanos!

LOS DOS
Brindo por la lealtad de mi hermano.
¡Que nuestro juramento
de sangre de hermandad
crezca feliz y libre hoy!

GUNTHER
Si un hermano rompiera la unión...

SIGFRIDO
Si un amigo traicionara al otro...

LOS DOS
las gotas de sangre que hoy
tan solemnemente hemos bebido
fluirán como ríos
para matar al amigo.

GUNTHER
Acepto el juramento.

SIGFRIDO
Brindo por mi lealtad hacia a ti
¿Por qué no juraste tú también?

HAGEN
Mi sangre estropearía la bebida,
pues no fluye tan pura
y noble como la vuestra.
En mi interior está estancada,
obstinada y fría,
y ni aún da calor a mis mejillas.
Por eso me mantengo al margen
de pactos de sangre caliente.

GUNTHER
Deja tranquilo al infeliz hombre.

SIGFRIDO
¡Partamos hacia nuestro destino!
Ahí está mi barca que velózmente
nos llevará hasta la roca.
Te quedarás una noche
esperando junto a la orilla,
después, traerás a casa a tu esposa.

GUNTHER
¿No querrías descansar antes?

SIGFRIDO
¡Tengo mucha prisa en volver aquí!

GUNTHER
¡Tú, Hagen, guarda el palacio!

GUTRUNE
¿A dónde se dirigen con tanta prisa?

HAGEN
A cortejar a Brunilda

GUTRUNE
¿Sigfrido?

HAGEN
Mira que prisa tiene
en hacerte su esposa.

GUTRUNE
Sigfrido... ¿mío?

Wagner. Götterdämmerung, Hier sitz' ich zur Wacht


HAGEN
Hier sitz' ich zur Wacht,
wahre den Hof,
wehre die Halle dem Feind.
Gibichs Sohne
wehet der Wind,
auf Werben fährt er dahin.
Ihm führt das Steuer
ein starker Held,
Gefahr ihm will er bestehn:
Die eigne Braut
ihm bringt er zum Rhein;
mir aber bringt er den Ring!
Ihr freien Söhne,
frohe Gesellen,
segelt nur lustig dahin!
Dünkt er euch niedrig,
ihr dient ihm doch,
des Niblungen Sohn.
HAGEN
Aquí guardo la casa
y el palacio de los enemigos.
El viento empuja al hijo de Gibich
que se dirige a cortejar a una mujer.
Un fuerte héroe
que se enfrentará al peligro por él,
guía el timón.
A su propia esposa traerá al Rin
para que Gibich se case con ella.
¡Pero a mí me traerá el anillo!
¡Vosotros, hijos de la libertad,
felices compañeros,
alejaos alegremente
en vuestra barca!
Aunque ahora
lo consideréis inferior,
llegaréis a ser siervos
del hijo del nibelungo.

miércoles, 18 de junio de 2014

Wagner. Götterdämmerung, Altgewohntes Geräusch


Dritte Szene

BRÜNNHILDE
Altgewohntes Geräusch
raunt meinem Ohr die Ferne.
Ein Luftroß jagt
im Laufe daher;
auf der Wolke fährt es
wetternd zum Fels.
Wer fand mich Einsame auf?

WALTRAUTES STIMME
Brünnhilde! Schwester!
Schläfst oder wachst du?

BRÜNNHILDE
Waltrautes Ruf,
so wonnig mir kund!
Kommst du, Schwester?
Schwingst dich kühn zu mir her?
Dort im Tann
- dir noch vertraut -
steige vom Roß
und stell' den Renner zur Rast!
Kommst du zu mir?
Bist du so kühn,
magst ohne Grauen
Brünnhild' bieten den Gruß?

WALTRAUTE
Einzig dir nur
galt meine Eil'!

BRÜNNHILDE
So wagtest du, Brünnhild' zulieb,
Walvaters Bann zu brechen?
Oder wie - o sag' -
wär' wider mich
Wotans Sinn erweicht?
Als dem Gott entgegen
Siegmund ich schützte,
fehlend - ich weiß es -
erfüllt' ich doch seinen Wunsch.
Daß sein Zorn sich verzogen,
weiß ich auch;
denn verschloß er mich
gleich in Schlaf,
fesselt' er mich auf den Fels,
wies er dem Mann mich zur Magd,
der am Weg mich fänd'
und erweckt',
meiner bangen Bitte
doch gab er Gunst:
mit zehrendem Feuer
umzog er den Fels,
dem Zagen zu wehren den Weg.
So zur Seligsten
schuf mich die Strafe:
der herrlichste Held
gewann mich zum Weib!
In seiner Liebe
leucht' und lach' ich heut' auf.
Lockte dich, Schwester, mein Los?
An meiner Wonne
willst du dich weiden,
teilen, was mich betraf?

WALTRAUTE
Teilen den Taumer,
der dich Törin erfaßt?
Ein andres bewog mich in Angst,
zu brechen Wotans Gebot.

BRÜNNHILDE
Angst und Furcht
fesseln dich Arme?
So verzieh der Strenge noch nicht?
Du zagst vor des Strafenden Zorn?

WALTRAUTE
Dürft' ich ihn fürchten,
meiner Angst fänd' ich ein End'!

BRÜNNHILDE
Staunend versteh' ich dich nicht!

WALTRAUTE
Wehre der Wallung:
achtsam höre mich an!
Nach Walhall wieder
drängt mich die Angst,
die von Walhall hierher mich trieb.

BRÜNNHILDE
Was ist's mit den ewigen Göttern?
Escena Tercera

BRUNILDA
A lo lejos oigo un ruido
que me trae recuerdos del pasado.
¡Un caballo alado cabalga hacia aquí
y a través de las nubes se dirige
a esta roca con gran estrépito!
¿Quién es el que me busca
en mi soledad?

VOZ WALTRAUTE
¡Brunilda, hermana!
¿estás despierta o dormida?

BRUNILDA
¡Waltraute me está llamando!
¡que feliz me hace!
¿Eres tú, hermana, la que viene?
¿Cabalgas con valentía en mi busca?
¡Aquí, en el bosque!
- aún te acuerdas -
¡Baja del caballo
y deja que el alado descanse!
¿Has venido a verme?
¿Eres tan valiente
que no has tenido miedo
de venir a saludar a Brunilda?

WALTRAUTE
Sólo por tu propio bien
he venido tan aprisa.

BRUNILDA
¿Y por el bien de Brunilda
has osado contradecir las órdenes
del Padre de las Batallas?
¿O se trata de algo más?
Dime:
¿se ha desvanecido ya
la ira de Wotan contra mí?
Le desobedecí
y protegí a Siegmund
pecando...eso ya lo sé...
aún así llevé a cabo sus deseos.
También sé que su furia pasó,
pues aunque me dejó dormida
y prisionera en esta roca,
me reservó sólo para el hombre
que me encontrara y despertara.
Accediendo a mis súplicas
rodeó la roca
de un fuego abrasador
para impedir el paso
a los cobardes.
Mi sentencia
me trajo la felicidad,
pues el más maravilloso
de entre todos los héroes
me consiguió como esposa.
Hoy, resplandezco
y sonrío con su amor.
Hermana, ¿te sedujo mi destino?
¿querías gozar
de mi felicidad y compartir
lo que me ha ocurrido?

WALTRAUTE
¿Compartir ese delirio
que se ha apoderado de ti, loca?
Otra cosa me ha obligado, con temor,
a desobedecer las órdenes de Wotan.

BRUNILDA
¿Acaso la ansiedad y el miedo
se han apoderado de ti, hermana?
¿No cesó la severidad Wotan?
¿Tienes miedo de su ira y castigo?

WALTRAUTE
Si aún los temiera,
pondría fin a mis temores.

BRUNILDA
¡No entiendo nada!

WALTRAUTE
¡Escúchame atentamente!
Mi miedo me empuja
de vuelta al Walhalla
tal como me ha empujado
a venir aquí desde el Walhalla.

BRUNILDA
¿Qué les pasa a los dioses eternos?