jueves, 31 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Des ist deine Wildheit schuld


MIME
Des ist deine Wildheit schuld,
die du Böser bänd'gen sollst.
Jammernd verlangen Junge
nach ihrer Alten Nest;
Liebe ist das Verlangen:
so lechzest du auch nach mir,
so liebst du auch deinen Mime
so mußt du ihn lieben!
Was dem Vöglein ist der Vogel,
wenn er im Nest es nährt,
eh' das flügge mag fliegen:
das ist dir Kind'schem Sproß
der kundig sorgende Mime
das muß er dir sein!

SIEGFRIED
Ei, Mime, bist du so witzig,
so laß mich eines noch wissen!
Es sangen die Vöglein
so selig im Lenz,
das eine lockte das andre:
du sagtest selbst,
da ich's wissen wollt'
das wären Männchen und Weibchen.
Sie kosten so lieblich,
und ließen sich nicht;
sie bauten ein Nest
und brüteten drin:
da flatterte junges Geflügel auf,
und beide pflegten der Brut.
So ruhten im Busch
auch Rehe gepaart,
selbst wilde Füchse und Wölfe:
Nahrung brachte
zum Neste das Männchen,
das Weibchen säugte die Welpen.
Da lernt ich wohl,
was Liebe sei:
der Mutter entwand't ich
die Welpen nie.
Wo hast du nun, Mime,
dein minniges Weibchen,
daß ich es Mutter nenne?

MIME
Was ist dir, Tor?
Ach, bist du dumm!
Bist doch weder Vogel noch Fuchs?

SIEGFRIED
Das zullende Kind
zogest du auf,
wärmtest mit Kleiden
den kleinen Wurm:
wie kam dir aber
der kindische Wurm?
Du machtest wohl gar
ohne Mutter mich?

MIME
Glauben sollst du,
was ich dir sage:
ich bin dir Vater
und Mutter zugleich.
MIME
Tu fogosidad tiene la culpa,
y debes dominar tus arrebatos.
Quejumbrosos reclaman
los pequeños el nido de los padres;
ese ansia es amor,
por eso acudes en mi busca,
por eso quieres a tu Mime
y debes amarlo.
Lo que al pichón es el pájaro,
cuando lo nutre en el nido
antes que pueda volar,
eso es para ti, vástago juvenil,
el experimentado y cuidadoso Mime,
y eso es lo que debe ser.

SIGFRIDO
Oye Mime, ya que eres tan ingenioso,
explícame algo más aún.
Los pajarillos cantan
alegres en primavera
y el uno llama al otro;
cuando te pregunté
tú mismo me dijiste
que eran macho y hembra.
¡Se tratan con tanto amor
y no quieren separarse!
Construyen un nido, allí incuban,
y cuando los pequeñuelos
baten las alas,
ambos cuidan de la prole.
Así descansan en la espesura,
emparejados,
los ciervos y hasta los
mismos zorros y lobos salvajes.
Mientras el macho trae
sustento a la guarida
la hembra amamanta a los lobeznos.
Allí aprendí bien lo que es amar.
Por eso jamás robé
a la madre sus hijuelos.
¿Dónde tienes pues,
Mime, a tu adorable mujercita
para que yo la pueda llamar madre?

MIME
¿Qué dices? ¿Estás loco?
¡Qué tonto eres!
¿Acaso eres pájaro o zorro?

SIGFRIDO
Desde débil infante
me criaste,
abrigaste y vestiste
al pequeño gusanillo.
Pero, ¿de dónde salió
el pequeño gusanillo?
¿Podré haber nacido
sin madre?

MIME
Debes creer
lo que te digo,
yo soy a la vez
tu padre y tu madre.

Wagner. Siegfried, Das lügst du, garstiger Gauch!


SIEGFRIED
Das lügst du, garstiger Gauch!
Wie die Jungen den Alten gleichen,
das hab' ich mir glücklich ersehn.
Nun kam ich zum klaren Bach:
da erspäht' ich die Bäum'
und Tier' im Spiegel;
Sonn' und Wolken,
wie sie nur sind,
im Glitzer erschienen sie gleich.
Da sah ich denn auch
mein eigen Bild;
ganz anders als du
dünkt' ich mir da:
so glich wohl der Kröte
ein glänzender Fisch;
doch kroch nie
ein Fisch aus der Kröte!

MIME
Gräulichen Unsinn
kramst du da aus!

SIEGFRIED
Siehst du, nun fällt
auch selbst mir ein,
was zuvor umsonst ich besann:
wenn zum Wald ich laufe,
dich zu verlassen,
wie das kommt, kehr ich doch heim?
Von dir erst muß ich erfahren,
wer Vater und Mutter mir sei!

MIME
Was Vater! Was Mutter!
Müßige Frage!

SIEGFRIED
So muß ich dich fassen,
um was zu wissen:
gutwillig
erfahr' ich doch nichts!
So mußt ich alles
ab dir trotzen:
kaum das Reden
hätt' ich erraten,
entwand ich's mit Gewalt
nicht dem Schuft!
Heraus damit,
räudiger Kerl!
Wer ist mir Vater und Mutter?
SIGFRIDO
¡Mientes, búho repugnante!
Los hijos se parecen
a los padres;
lo he descubierto felizmente
al acercarme al arroyo cristalino
y ver allí en su espejo
árboles y animales.
En su reflejo resplandecieron
fielmente sol y nubes
tal cual son.
Allí también contemplé
mi propia imagen.
Me pareció verme
enteramente distinto de ti,
tan parecido como
un sapo a un pez reluciente.
Pero jamás nació un pez de un sapo.

MIME
¡Vaya un modo increíble
de decir disparates!

SIGFRIDO
Mira, ahora empiezo a comprender
lo que antes medité en vano.
Ahora entiendo por qué,
al huir al bosque para
abandonarte,
siento necesidad de volver.
Sólo tú puedes informarme
quienes son mi padre y mi madre.

MIME
¡Qué padre ni qué madre!
¡Qué pregunta inútil!

SIGFRIDO
Para saber algo,
tendré que emplear la fuerza,
de buen grado
no consigo nada.
He de arrancártelo
todo con amenazas.
¡Apenas hubiese
aprendido a hablar de
no habértelo exigido
por la fuerza, pillo!
Responde en seguida,
bribón repugnante:
¿quienes son mis padres?

miércoles, 30 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Ans Leben gehst du mir schier!


MIME
Ans Leben gehst du mir schier!
Nun laß! Was zu wissen dich geizt,
erfahr' es, ganz wie ich's weiß.
O undankbares,
arges Kind!
Jetzt hör', wofür du mich hassest!
Nicht bin ich Vater,
noch Vetter dir,
und dennoch verdankst du mir dich!
Ganz fremd bist du mir,
dem einzigen Freund;
aus Erbarmen allein
barg ich dich hier;
nun hab' ich lieblichen Lohn!
Was verhofft ich Tor mir auch Dank?
MIME
¡Por poco me matas! ¡Suéltame!
Lo que anhelas saber
lo escucharás tal cual lo sé.
¡Oh, desagradecido!
¡Malhumorado niño!
¡Ahora oye bien
por qué me aborreces!
¡No soy ni tu padre ni tu pariente,
pero a pesar de eso me debes mucho!
Eres totalmente extraño
a tu único amigo.
Te di albergue aquí sólo por lástima.
¿Y ésa es tu cariñosa recompensa?
¡Imbécil de mí que
esperaba agradecimiento!

Wagner. Siegfried, Einst lag wimmernd ein Weib da draußen im wilden Wald


MIME
Einst lag wimmernd ein Weib
da draußen im wilden Wald:
zur Höhle half ich ihr her,
am warmen Herd sie zu hüten.
Ein Kind trug sie im Schosse;
traurig gebar sie's hier;
sie wand sich hin und her,
ich half, so gut ich konnt';
groß war die Not! Sie starb
doch Siegfried, der genas.

SIEGFRIED
So starb meine Mutter
an mir?

MIME
Meinem Schutz übergab sie dich:
ich schenkt' ihn gern dem Kind.
Was hat sich Mime gemüht!
Was gab sich der Gute für Not!
"Als zullendes Kind
zog ich dich auf..."

SIEGFRIED
Mich dünkt, des gedachtest du schon!
Jetzt sag':
woher heiß ich Siegfried?

MIME
So hieß mich die Mutter,
möcht' ich dich heißen:
als "Siegfried" würdest
du stark und schön.
"Ich wärmte mit Kleiden
den kleinen Wurm"...

SIEGFRIED
Nun melde,
wie hieß meine Mutter?

MIME
Das weiß ich wahrlich kaum!
"Speise und Trank
trug ich dir zu..."

SIEGFRIED
Den Namen sollst du mir nennen!

MIME
Entfiel er mir wohl? Doch halt!
Sieglinde mochte sie heißen,
die dich in Sorge mir gab.
"Ich hütete dich
wie die eigne Haut"...

SIEGFRIED
Dann frag' ich,
wie hieß mein Vater?

MIME
Den hab' ich nie gesehn.

SIEGFRIED
Doch die Mutter nannte den Namen?

MIME
Erschlagen sei er,
das sagte sie nur;
dich Vaterlosen
befahl sie mir da:
"und wie du erwuchsest,
wartet' ich dein;
dein Lager schuf ich,
daß leicht du schliefst"...

SIEGFRIED
Still mit dem alten
Starenlied!
Soll ich der Kunde glauben,
hast du mir nichts gelogen,
so laß mich Zeichen sehn!

MIME
Was soll dir's noch bezeugen?

SIEGFRIED
Dir glaub' ich nicht mit dem Ohr',
dir glaub' ich nur mit dem Aug':
welch Zeichen zeugt für dich?

MIME
Das gab mir deine Mutter:
für Mühe,
Kost und Pflege
ließ sie's als schwachen Lohn.
Sieh' her, ein zerbrochnes Schwert!
Dein Vater, sagte sie, führt' es,
als im letzten Kampf er erlag.
MIME
Hace tiempo, una mujer
allá, en la espesa selva, gimiendo;
la conduje aquí, a mi gruta,
para cuidarla al calor del hogar.
Llevaba un niño en sus entrañas,
dio a luz aquí, tristemente;
su agitación era constante y
la socorrí como pude.
Su angustia era muy grande,
y al fin murió, salvándose Sigfrido.

SIGFRIDO
¿De modo que yo causé
la muerte de mi madre?

MIME
Ella te confió a mi cuidado...
y acepté gustoso el encargo.
¡Cuánto se fatigó Mime por ti!
¡Cuántas penas pasó el pobre!
"Desde débil infante
te crié..."

SIGFRIDO
¡Creo que eso ya me lo has recordado!
Ahora dime:
¿por qué me llamo Sigfrido?

MIME
Así me encomendó tu
madre que te llamase;
"Sigfrido" sería presagio
de fuerza y hermosura.
"Abrigué y vestí al
pequeño gusanillo..."

SIGFRIDO
Ahora dime:
¿cómo se llamaba mi madre?

MIME
En verdad,
ya casi no acuerdo...
"te procuré sustento y bebida..."

SIGFRIDO
¡Su nombre, dime su nombre!

MIME
¿Se me habrá olvidado?
¡Espera!
Creo que la que te confió a mí,
en su desgracia,
se llamaba Sieglinde.

SIGFRIDO
Y ahora dime:
¿cómo se llamaba mi padre?

MIME
A él no lo vi jamás.

SIGFRIDO
¿Pero acaso mi madre no lo nombró?

MIME
Sólo me dijo que
murió en un combate,
mientras me encomendaba
al huérfano.
"Una vez crecido te
serví arreglándote
un lecho para que
durmieras plácidamente..."

SIGFRIDO
¡Deja esa vieja cantinela!
Si quieres que crea
lo que narras
y piense que no has mentido,
dame un testimonio de lo que afirmas.

MIME
¿Cómo podré probártelo?

SIGFRIDO
No te creo por lo que oigo,
te creo por lo que veo.
¿Qué prueba puedes darme?

MIME
Por mis afanes, desvelos y cuidados
tu madre me dio esto.
Como mísera retribución
me dejó esta espada rota
que aquí ves.
La empuñaba tu padre, me dijo,
cuando murió en su postrera lucha.

martes, 29 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Und diese Stücken sollst du mir schmieden


SIEGFRIED
Und diese Stücken
sollst du mir schmieden:
dann schwing' ich 
mein rechtes Schwert!
Auf! Eile dich, Mime!
Mühe dich rasch; 
Mime! kannst du was Rechts,
nun zeig' deine Kunst!
Täusche mich nicht
mit schlechtem Tand:
den Trümmern allein
trau ich was zu!
Find' ich dich faul,
fügst du sie schlecht, 
flickst du mit Flausen
den festen Stahl,
dir Feigem fahr' ich zu Leib'
das Fegen lernst du von mir! 
Denn heute noch, schwör' ich,
will ich das Schwert;
die Waffe gewinn ich noch heut'!

MIME
Was willst du noch heut'
mit dem Schwert?

SIEGFRIED 
Aus dem Wald fort
in die Welt ziehn:
nimmer kehr' ich zurück!
Wie ich froh bin,
daß ich frei ward,
nichts mich bindet und zwingt!
Mein Vater bist du nicht;
in der Ferne bin ich heim;
dein Herd ist nicht mein Haus,
meine Decke nicht dein Dach.
Wie der Fisch froh
in der Flut schwimmt,
wie der Fink frei
sich davon schwingt:
flieg ich von hier,
flute, davon,
wie der Wind übern Wald 
Mime, weh' ich dahin 
dich, Mime, nie wieder zu sehn! 

MIME
Halte! Halte! Wohin?
He! Siegfried!
Siegfried! He!
SIGFRIDO
¡Esos son los trozos
que debes forjarme
para que esgrima mi
verdadera espada!
¡Pronto! ¡Date prisa,
Mime! Si eres diestro,
muestra ahora tu arte
y no vuelvas a engañarme con
despreciables bagatelas.
¡Sólo puedo confiar
en esos pedazos!
¡Si te encuentro ocioso
o los unes mal,
rehaciendo con flojedad
el fuerte acero,
te vapulearé como a un cobarde
y aprenderás a pulirlo de mí!
Porque te juro que
hoy mismo quiero la espada;
he de poseer el arma
hoy sin falta.

MIME
¿Qué pretendes hacer
hoy mismo con la espada?

SIGFRIDO 
Quiero salir al bosque
y recorrer el mundo,
para no regresar más.
¡Qué alegre estoy
de saberme libre,
nada me obliga, 
nada me ata!
Tú no eres mi padre,
mi patria está en la lejanía,
si tu casa no es mi hogar,
tu techo no debe ser mi morada.
Como el pez alegre
nada en la corriente,
como la libre alondra
se aleja volando,
así huiré y volaré de aquí.
Me iré lejos,
como el viento entre las frondas,
para no volverte a ver. 

MIME 
¡Detente! ¡Alto! ¿Dónde vas?
¡Eh! ¡Sigfrido!
¡Sigfrido! ¡Eh!

Wagner. Siegfried, Da stürmt er hin!


MIME
Da stürmt er hin!
Nun sitz' ich da:
zur alten Not
hab' ich die neue;
vernagelt bin ich nun ganz!
Wie helf ' ich mir jetzt
Wie halt' ich ihn fest?
Wie führ' ich den Huien
Fafner? zu Fafners Nest?
Wie füg ich die Stücken
des tückischen Stahls.
Keines Ofens Glut
glüht mir die echten;
keines Zwergen Hammer
zwingt mir die harten:
des Niblungen Neid,
Not und Schweiß
nietet mir Notung nicht,
schweißt mir
das Schwert nicht zu ganz!
MIME
Partió corriendo
mientras yo me quedo aquí.
A mi antigua angustia se agrega
esta nueva y me encuentro
completamente atontado.
¿Quién podría prestarme ayuda?
¿Cómo podré retenerlo aquí?
¿Cómo conducir al rebelde
a la guarida de Fafner?
¿Cómo soldar los fragmentos
del noble acero?
La llama de ninguna
fragua podrá ablandar su potencia.
Ningún martillo de enano
podrá vencer su dureza.
La envidia del nibelungo,
la ambición y la fatiga
no valen para rehacer a Notung.
¡No podré soldar totalmente
esta espada!

lunes, 28 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Heil dir, weiser Schmied!


Zweiter Szene

DER WANDERER
Heil dir, weiser Schmied!
Dem wegmüden Gast
gönne hold
des Hauses Herd!

MIME
Wer ist's, der im wilden
Walde mich sucht?
Wer verfolgt mich im öden Forst?

DER WANDERER
"Wand'rer "heißt mich die Welt;
weit wandert' ich schon:
auf der Erde Rücken
rührt' ich mich viel.

MIME
So rühre dich fort
und raste nicht hier,
nennt dich "Wand'rer" die Welt!

DER WANDERER
Gastlich ruht' ich bei Guten,
Gaben gönnten viele mir:
denn Unheil fürchtet,
wer unhold ist.

MIME
Unheil wohnte
immer bei mir:
willst du dem Armen es mehren?

DER WANDERER
Viel erforscht' ich,
erkannte viel:
Wicht'ges konnt' ich
manchem künden,
manchem wehren,
was ihn mühte:
nagende Herzensnot.

MIME
Spürtest du klug
und erspähtest du viel,
hier brauch ich nicht
Spürer noch Späher.
Einsam will ich
und einzeln sein. Lungerern
lass' ich den Lauf.

DER WANDERER
Mancher wähnte
weise zu sein,
nur was ihm not tat,
wußte er nicht;
was ihm frommte,
ließ ich erfragen:
lehnend lehrt ihn mein Wort.

MIME
Müß'ges Wissen
wahren manche:
ich weiß mir grade genug;
mir genügt mein Witz,
ich will nicht mehr:
die Weisen weis' ich den Weg!
Escena Segunda

CAMINANTE
¡Salud, hábil herrero!
Dígnate conceder un sitio
en tu hogar
al fatigado viajero.

MIME
¿Quién me busca en el bravío bosque?
¿Quién me persigue
en la espesa floresta?

CAMINANTE
El mundo me llama "Caminante";
he vagado por caminos lejanos:
he viajado mucho
sobre la corteza terrestre.

MIME
Ya que el mundo
te llama "Caminante",
vete entonces, y no descanses aquí.

CAMINANTE
Los buenos me dieron hospitalidad.
Muchos me colmaron de regalos,
pues teme el infortunio
quien me recibe hostil.

MIME
La desgracia siempre
vivió conmigo,
¿quieres agravarla aún?

CAMINANTE
Mucho he indagado y
he aprendido mucho.
A más de uno he revelado
conocimientos importantes.
A no pocos alivié
de preocupaciones y
penas que los torturaban.

MIME
Aunque hayas observado
y averiguado mucho,
no necesito espías ni consejeros.
Quiero estar solo
y solo estaré,
a los entrometidos
les pido que sigan su camino.

CAMINANTE
Más de uno que se creyó sabio
ignoraba lo que más
necesitaba saber;
dejé que me preguntase
cuanto anhelaba
y mi respuesta
le dio la solución.

MIME
Muchos adquieren
conocimientos innecesarios;
yo sé cuanto me es útil;
me basta con mi astucia
y no necesito más, por lo tanto, sabio,
sigue tu camino.

Wagner. Siegfried, Hier sitz' ich am Herd


DER WANDERER
Hier sitz' ich am Herd
und setze mein Haupt
der Wissenswette zum Pfand:
mein Kopf ist dein,
du hast ihn erkiest,
erfrägst du mir nicht,
was dir frommt,
lös' ich's mit Lehren nicht ein.

MIME
Wie werd' ich den Lauernden los?
Verfänglich muß ich ihn fragen...
Dein Haupt pfänd' ich
für den Herd:
nun sorg, es sinnig zu lösen!
Drei der Fragen
stell' ich mir frei.

DER WANDERER
Dreimal muß ich's treffen.

MIME
Du rührtest dich viel
auf der Erde Rücken,
die Welt durchwandertest du weit;
nun sage mir schlau:
welches Geschlecht
tagt in der Erde Tiefe?
CAMINANTE
Aquí me siento junto a tu hogar
y empeño mi cabeza,
dándola en prenda de mi respuesta.
Será tuya si no te contesto
lo que te interesa,
la habrás conquistado.
Sólo dejándote enseñanzas
obtendré su rescate.

MIME
¿Cómo me libraré de este importuno?
Le haré preguntas capciosas...
Apuesto mi hornillo
contra tu cabeza;
cuida de rescatarla
contestando bien.
Voy a hacerte tres preguntas.

CAMINANTE
Tendré que acertar tres veces.

MIME
Ya que tanto has vagado
sobre la superficie del globo,
y tanto has viajado por el mundo,
respóndeme con certeza:
¿qué raza habita
en las profundidades de la tierra?

domingo, 27 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, In der Erde Tiefe tagen die Nibelungen


DER WANDERER
In der Erde Tiefe
tagen die Nibelungen:
Nibelheim ist ihr Land.
Schwarzalben sind sie;
Schwarz Alberich
hütet' als Herrscher sie einst!
Eines Zauberringes
zwingende Kraft
zähmt' ihm das fleißige Volk.
Reicher Schätze
schimmernden Hort
häuften sie ihm:
der sollte die Welt ihm gewinnen.
Zum zweiten was frägst du Zwerg?

MIME
Viel, Wanderer,
weißt du mir
aus der Erde Nabelnest:
nun sage mir schlicht,
welches Geschlecht
ruht auf der Erde Rücken?
CAMINANTE
En la profundidad de la tierra
moran los nibelungos,
cuya patria es el Nibelheim.
Son gnomos tenebrosos.
El sombrío Alberico
en un tiempo fue su soberano.
Con un misterioso anillo
de mágico poder,
subyugó a su laborioso pueblo,
haciendo que le acumulasen
un valioso tesoro de inmensas riquezas;
con ellas soñaba
conquistar el mundo.
¿Cuál es tu segunda pregunta, gnomo?

MIME
Mucho sabes de las
entrañas de la tierra,
Caminante.
Ahora dime sin rodeos:
¿qué estirpe habita
sobre la corteza terrestre?

Wagner. Siegfried, Auf der Erde Rücken


DER WANDERER
Auf der Erde Rücken
wuchtet der Riesen Geschlecht:
Riesenheim ist ihr Land.
Fasolt und Fafner,
der Rauhen Fürsten,
neideten Nibelungs Macht;
den gewaltigen Hort
gewannen sie sich,
errangen mit ihm den Ring.
Um den entbrannte
den Brüdern Streit;
der Fasolt fällte,
als wilder Wurm
hütet nun Fafner den Hort.
Die dritte Frage nun droht.

MIME
Viel, Wanderer,
weißt du mir
von der Erde rauhem Rücken.
Nun sage mir wahr,
welches Geschlecht
wohnt auf wolkigen Höhn?
CAMINANTE
Sobre la corteza terrestre
impera la raza de los gigantes;
su patria es el Riesenheim.
Fasolt y Fafner fueron
los rudos príncipes
que envidiaron el poder
del nibelungo.
Lograron para sí el cuantioso tesoro,
y con él conquistaron el anillo.
Esto ocasionó la discordia
entre los hermanos
y la muerte de Fasolt.
Ahora Fafner cuida el
tesoro cual fiero dragón.
Pasemos a la tercer pregunta.

MIME
Mucho sabes
de la áspera corteza terrestre,
Caminante.
Ahora, dime con exactitud,
¿qué especie habita
en las cimas nebulosas?

sábado, 26 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Auf wolkigen Höhn wohnen die Götter


DER WANDERER
Auf wolkigen Höhn
wohnen die Götter:
Walhall heißt ihr Saal.
Lichtalben sind sie
Licht Alberich,
Wotan, waltet der Schar.
Aus der Weltesche
weihlichstem Aste
schuf er sich einen Schaft:
dort der Stamm,
nie verdirbt doch der Speer;
mit seiner Spitze
sperrt Wotan die Welt.
Heil'ger Verträge
Treue-Runen
schnitt in den Schaft er ein.
Den Haft der Welt
hält in der Hand,
wer den Speer führt,
den Wotans Faust umspannt.
Ihm neigte sich
der Niblungen Heer;
der Riesen Gezücht
zähmte sein Rat:
ewig gehorchen sie alle
des Speers starkem Herrn.
Nun rede, weiser Zwerg:
wußt' ich der Fragen Rat?
Behalte mein Haupt ich frei?

MIME
Fragen und Haupt
hast du gelöst:
nun, Wand'rer, geh deines Wegs?
CAMINANTE
Sobre las cimas nebulosas
viven los dioses:
su morada se llama Walhalla.
Son genios de luz.
El luminoso Wotan
rige esa falange.
Cortó una rama sagrada
del fresno del mundo
y se hizo una lanza.
El tronco murió
pero la lanza está verde.
Wotan domina al mundo
con su punta.
Grabó en su asta pactos divinos
y runas de fidelidad.
Quien empuñe la lanza
tiene en su mano
el imperio del mundo;
Wotan la esgrime
en su puño.
La falange de los nibelungos
se inclinó ante él.
Los indomables gigantes
acataron sus dictámenes
y todos obedecen para siempre
al poderoso señor de la lanza.
Ahora dime, sabio enano,
si respondí tus preguntas
y he rescatado mi cabeza.

MIME
Satisfechas las preguntas,
has salvado tu cabeza.
Prosigue tu camino, Caminante.

Wagner. Siegfried, Was zu wissen dir frommt


DER WANDERER
Was zu wissen dir frommt,
solltest du fragen:
Kunde verbürgte mein Kopf.
Daß du nun nicht weißt,
was dir frommt,
des faß ich jetzt deines als Pfand.
Gastlich nicht
galt mir dein Gruß,
mein Haupt gab ich
in deine Hand,
um mich des Herdes zu freun.
Nach Wettens Pflicht
pfänd' ich nun dich,
lösest du drei
der Fragen nicht leicht.
Drum frische dir, Mime, den Mut!

MIME
Lang' schon mied ich
mein Heimatland,
lang' schon schied ich
aus der Mutter Schoß;
mir leuchtete Wotans Auge,
zur Höhle lugt' es herein:
vor ihm magert
mein Mutterwitz.
Doch frommt mir's nun
weise zu sein,
Wand'rer, frage denn zu!
Vielleicht glückt mir's, gezwungen
zu lösen des Zwerges Haupt.

DER WANDERER
Nun, ehrlicher Zwerg,
sag' mir zum ersten:
welches ist das Geschlecht,
dem Wotan s schlimm sich zeigte,
und das doch das liebste ihm lebt? 
CAMINANTE
Se te ocurrió preguntar
todo lo que sabías
y de ello respondí
con mi cabeza.
Ahora te apuesto,
con la tuya en prenda,
a que ignoras
lo que más te interesa.
Tu acogida no fue hospitalaria,
y para poder gozar de tu albergue,
debí poner mi cabeza en tus manos.
Ahora, según las leyes de la apuesta,
si no contestas bien
a mis tres preguntas,
me pertenece la tuya.
¡Aguza pues tu ingenio, Mime!

MIME
Hace mucho tiempo
que abandoné mi suelo natal
y me aparté de su maternal regazo.
Desde que la mirada
de Wotan brilla,
atisbando en mi caverna,
siento flaquear el ingenio
de mi estirpe.
Pero si debo
mostrar prudencia,
interrógame, Caminante.
Quizá logre, obligado,
rescatar mi cabeza de enano.

CAMINANTE
Contesta, pues, buen enano,
a mi primera pregunta:
¿cuál es la raza a la que Wotan
se mostró contrario y que
dio la vida al que más quiere?

viernes, 25 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Wenig hört' ich von Heldensippen


MIME
Wenig hört' ich
von Heldensippen;
der Frage doch mach' ich mich frei.
Die Wälsungen sind
das Wunschgeschlecht,
das Wotan zeugte
und zärtlich liebte,
zeigt er auch Ungunst ihm.
Siegmund und Sieglind'
stammten von Wälse,
ein wild verzweifeltes
Zwillingspaar:
Siegfried zeugten sie selbst,
den stärksten Wälsungensproß.
Behalt' ich, Wand'rer,
zum ersten mein Haupt?

DER WANDERER
Wie doch genau
das Geschlecht du mir nennst:
schlau eracht ich dich Argen!
Der ersten Frage
wardst du frei:
zum zweiten nun sag' mir, Zwerg:
Ein weiser Niblung
wahret Siegfried:
Fafnern soll er ihm fällen,
daß er den Ring erränge,
des Hortes Herrscher zu sein.
Welches Schwert
muß Siegfried nun schwingen,
taug' es zu Fafners Tod?

MIME
Notung heißt
ein neidliches Schwert;
in einer Esche Stamm
stieß es Wotan:
dem sollt' es geziemen,
der aus dem Stamm es zög'.
Der stärksten Helden
keiner bestand's:
Siegmund, der Kühne,
konnt's allein:
fechtend führt' er's im Streit,
bis an Wotans Speer er zersprang.
Nun verwahrt die Stücken
ein weiser Schmied;
denn er weiß, daß allein
mit dem Wotans-Schwert
ein kühnes dummes Kind,
Siegfried, den Wurm versehrt.
Behalt' ich Zwerg
auch zweitens mein Haupt?

DER WANDERER
Haha, haha, haha!
Der witzigste bist du
unter den Weisen:
wer käm' dir an Klugheit gleich?
Doch bist du so klug,
den kindischen Helden
für Zwergenzwecke zu nützen:
mit der dritten Frage
droh' ich nun!
Sag' mir, du weiser
Waffenschmied:
wer wird aus den starken Stücken
Notung, das Schwert,
wohl schweißen?
MIME
Poco he oído hablar
de esa raza de héroes,
pero puedo contestar a tu pregunta.
Los welsungos son la estirpe
preferida que Wotan engendró
y que ama con ternura,
aunque al parecer la aborrezca.
Siegmund y Sieglinde,
descendientes de Welsa,
fue una desdichada y valiente pareja
de gemelos que engendró a Sigfrido,
el más vigoroso vástago
de los welsungos.
¿Salvo mi cabeza
con esta respuesta,
Caminante?

CAMINANTE
Conoces esa estirpe
con mucha exactitud;
por eso veo que eres muy sagaz.
Te has librado
de la primera pregunta.
Contesta, enano, la segunda.
Un astuto nibelungo
vela sobre Sigfrido,
quien ha de abatir a Fafner
para apoderarse del anillo
y pasar a ser el dueño del tesoro.
¿Cuál es la espada que deberá
blandir Sigfrido para conseguir
exterminar a Fafner?

MIME
Nothung es el nombre
de la envidiable espada.
Wotan la hundió
en el tronco de un fresno
destinándola a quien
la arrancase del árbol.
Los más fuertes lo intentaron
pero nadie lo logró.
Sólo Siegmund, el intrépido,
pudo realizarlo.
Con ella peleó en el combate
hasta que fue destrozada
por la lanza de Wotan.
Ahora un hábil herrero
guarda los fragmentos y sabe que sólo
con la espada de Wotan,
un niño ingenuo y osado
como Sigfrido, puede vencer al dragón.
¿He salvado mi cabeza
por segunda vez?

CAMINANTE
Eres el más ingenioso
entre los sabios.
¿Quién puede igualarte
en sagacidad?
Pero ya que eres tan avisado
y pretendes utilizar
al héroe juvenil
para tus ambiciones de enano,
voy a formularte
la tercer pregunta:
dime sutil forjador de armas,
¿quién podrá
forjar la espada
con los fuertes trozos de Nothung?

Wagner. Siegfried, Die Stücken! Das Schwert!


MIME
Die Stücken! Das Schwert!
O weh! Mir schwindelt!
Was fang' ich an?
Was fällt mir ein?
Verfluchter Stahl,
daß ich dich gestohlen!
Er hat mich vernagelt
in Pein und Not!
Mir bleibt er hart,
ich kann ihn nicht hämmern:
Niet' und Löte
läßt mich im Stich!
Der weiseste Schmied
weiß sich nicht Rat!
Wer schweißt nun das Schwert,
schaff ' ich es nicht?
Das Wunder, wie soll ich's wissen?

DER WANDERER
Dreimal solltest du fragen,
dreimal stand ich dir frei:
nach eitlen Fernen
forschtest du;
doch was zunächst dir sich fand,
was dir nützt, fiel dir nicht ein.
Nun ich's errate,
wirst du verrückt:
gewonnen hab' ich
das witzige Haupt!
Jetzt, Fafners kühner Bezwinger,
hör, verfallner Zwerg:
"Nur wer das Fürchten
nie erfuhr,
schmiedet Notung neu."
Dein weises Haupt
wahre von heut':
verfallen lass' ich es dem,
der das Fürchten nicht gelernt! 
MIME
¡Los trozos!
¡La espada!
¡Qué desdicha!
¡Siento vértigo!
¿Qué hacer? ¿Qué decir?
¡Maldito acero del que
me apropié y que me ha colmado
de pena y angustia!
Resiste a mis esfuerzos
y al poder de mi martillo
soldarlo y moldearlo
me pone en aprietos.
Si el más hábil artífice
no sabe hacerlo,
¿quién soldará la espada
si yo no lo hago?
¿Cómo acertar con este enigma?

CAMINANTE
Tres veces debías preguntarme,
y tres veces te respondí:
me interrogaste sobre
lejanos y vagos asuntos,
pero no se te ocurrió
lo que te toca más de cerca
y que podía interesarte.
Al indagarlo yo perdiste el juicio
y por lo tanto has perdido
tu astuta cabeza.
Ahora, gnomo caduco, escucha
quien puede vencer a Fafner:
"Sólo quien no sepa
lo que es el miedo,
podrá forjar de nuevo a Nothung."
Por hoy, conserva
tu ingeniosa cabeza,
pues se la cedo a quien
aún ignora lo que es el miedo.

jueves, 24 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Verfluchtes Licht!


Dritte Szene
 
MIME
Verfluchtes Licht!
Was flammt dort die Luft?
Was flackert und lackert,
was flimmert und schwirrt,
was schwebt dort und webt
und wabert umher?
Dort glimmert's und glitzt's
in der Sonne Glut!
Was säuselt und summt
und saust nun gar?
Es brummt und braust
und prasselt hieher!
Dort bricht's durch den Wald,
will auf mich zu!
Ein gräßlicher Rachen
reißt sich mir auf:
der Wurm will mich fangen!
Fafner! Fafner!
Escena Tercera

MIME
¡Maldita luz! ¿Qué inflama el aire?
¿Qué oscila y se agita,
brilla y chisporrotea allá,
en destellos,
tejiendo en torno ondulaciones?
¿Qué reluce y relampaguea
en el ardiente sol?
¿Qué cruje, zumba y
crepita en el ambiente?
¿Qué estridencias y
estallidos extienden su
fragor hacia aquí?
¿Quién se abre paso en
el bosque y viene hacia mí?
Unas fauces espantosas
se abren ante mí;
es el dragón que me quiere apresar.
¡Fafner! ¡Fafner!

Wagner. Siegfried, Heda! Du Fauler!


SIEGFRIED
Heda! Du Fauler!
Bist du nun fertig?
Schnell! wie steht's
mit dem Schwert?
Wo steckt der Schmied?
Stahl er sich fort?
Hehe! Mime, du Memme!
Wo bist du? Wo birgst du dich?
SIGFRIDO
¡Eh, holgazán!
¿Ya has acabado?
¡Pronto!
¿Qué hiciste con mi espada?
¿Dónde está el herrero?
¿Se habrá escapado?
¡Eh! Mime, haragán!
¿Dónde estás? ¿Dónde te escondes?

miércoles, 23 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Bist du es, Kind?


MIME
Bist du es, Kind?
Kommst du allein?

SIEGFRIED
Hinter dem Amboß?
Sag', was schufest du dort?
Schärftest du mir das Schwert?

MIME
Das Schwert? Das Schwert?
Wie möcht' ich's schweißen?
"Nun wer das Fürchten
nie erfuhr,
schmiedet Notung neu.
Zu weise ward ich
für solches Werk!

SIEGFRIED
Wirst du mir reden?
Soll ich dir raten?

MIME
Wo nähm ich redlichen rat?
Mein weises Haupt
hab ich verwettet:
verfallen, verlor ich's an den,
"der das Fürchten nicht gelernt"

SIEGFRIED
Sind mir das Flausen?
Willst du mir fliehn?

MIME
Wohl flöh' ich dem,
der's Fürchten kennt!
Doch das ließ ich
dem Kinde zu lehren!
Ich Dummer vergaß,
was einzig gut: Liebe zu mir
sollt' er lernen;
das gelang nun leider faul!
Wie bring' ich
das Fürchten ihm bei?

SIEGFRIED
He! Muß ich helfen?
Was fegtest du heut'?

MIME
Um dich nur besorgt,
versank ich in Sinnen,
wie ich dich Wichtiges wiese.

SIEGFRIED
Bis unter den Sitz
warst du versunken:
was Wichtiges fandest du da?

MIME
Das Fürchten lernt' ich für dich,
daß ich's dich Dummen lehre.

SIEGFRIED
Was ist's mit dem Fürchten?

MIME
Erfuhrst du's noch nie,
und willst aus dem Wald
doch fort in die Welt?
Was frommte das festeste Schwert,
blieb dir das Fürchten fern?

SIEGFRIED
Faulen Rat
erfindest du wohl?

MIME
Deiner Mutter Rat
redet aus mir;
was ich gelobte,
muß ich nun lösen:
in die listige Welt
dich nicht zu entlassen,
eh' du nicht das Fürchten gelernt.

SIEGFRIED
Ist's eine Kunst,
was kenn' ich sie nicht?
Heraus! Was ist's mit dem Fürchten?
MIME
¿Eres tú, hijo mío?
¿Vienes solo?

SIGFRIDO
Di, ¿qué haces ahí
detrás del yunque?
¿Me estás afilando la espada?

MIME
¿La espada? ¿La espada?
¿Cómo podría soldarla?
"Sólo quien no sepa
lo que es el miedo,
podrá forjar de nuevo a Nothung."
Quise ser demasiado ambicioso
para realizar tal obra.

SIGFRIDO
¿Hablarás de una vez?
¿Tendré que obligarte?

MIME
¿Qué discreta respuesta dar ahora?
Mi sesuda cabeza fue
empeñada y perdida,
conquistándola aquel
"que no conoce el miedo."

SIGFRIDO
¿Murmuras contra mí?
¿Quieres huir?

MIME
Huiría con agrado de
quien no supo temer.
Es lo que justamente
no le enseñé al niño.
¡Imbécil! Haber olvidado
lo único que me sería útil.
Si no he logrado ni a medias
enseñarle a quererme
¿cómo conseguiré
enseñarle a temer?

SIGFRIDO
¡Eh! ¿Quieres que te ayude?
¿Qué has hecho hoy?

MIME
Preocupado por ti,
he estado meditando
cómo enseñarte algo muy importante.

SIGFRIDO
Te escondiste debajo del asiento:
¿Descubriste algo de interés
tendido allí en el suelo?

MIME
Pensaba en el miedo
para enseñártelo a ti, tonto.

SIGFRIDO
¿Y qué es el miedo?

MIME
¿Todavía no lo has experimentado
y quieres abandonar el bosque
para recorrer el mundo?
¿De qué te serviría la firme espada
si no sabes lo que es temer?

SIGFRIDO
¿Estás ideando
algún mal consejo?

MIME
Tu madre ha de aconsejarte por mi
intermedio, he de cumplir
cuanto le prometí;
no debes ir a exponerte
al artero mundo
mientras no sepas
lo que es el miedo.

SIGFRIDO
¿Es algún arte que no conozco?
Responde,
¿qué es el miedo, entonces?

Wagner. Siegfried, Fühltest du nie  im finstren Wald


MIME
Fühltest du nie
im finstren Wald,
bei Dämmerschein
am dunklen Ort,
wenn fern es säuselt,
summst und saust,
wildes Brummen
näher braust,
wirres Flackern
um dich flimmert,
schwellend Schwirren
zu Leib dir schwebt:
fühltest du dann nicht grieselnd
Grausen die Glieder dir fahen?
Glühender Schauer
schüttelt die Glieder,
in der Brust bebend und bang
berstet hämmernd das Herz?
Fühltest du das noch nicht,
das Fürchten blieb dir dann fremd.

SIEGFRIED
Sonderlich seltsam
muß das sein!
Hart und fest,
fühl' ich, steht mir das Herz.
Das Grieseln und Schauern,
Hitzen und Schwindeln,
Hämmern und Beben:
gern Begehr ich das Bangen,
sehnend verlangt mich's der Lust!
Doch wie bringst du
Mime, mir's bei?
Wie wärst du, Memme, mir Meister?

MIME
Folge mir nur,
ich führe dich wohl:
sinnend fand ich es aus.
Ich weiß einen schlimmen Wurm,
der würgt' und schlang schon viel:
Fafner lehrt dich das Fürchten,
folgst du mir zu seinem Nest.

SIEGFRIED
Wo liegt er im Nest?

MIME
Neidhöhle
wird es genannt:
im Ost, am Ende des Walds.

SIEGFRIED
Dann wär's nicht weit von der Welt?

MIME
Bei Neidhöhle liegt sie ganz nah.

SIEGFRIED
Dahin denn sollst du mich führen:
lernt' ich das Fürchten,
dann fort in die Welt!
Drum Schnell! Schaffe das Schwert,
in der Welt will ich es schwingen.

MIME
Das Schwert? O Not!

SIEGFRIED
Rasch in die Schmiede!
Weis', was du schufst!

MIME
Verfluchter Stahl!
Zu flicken versteh' ich ihn nicht:
den zähen Zauber
bezwingt keines Zwergen Kraft.
Wer das Fürchten nicht kennt,
der fänd' wohl eher die Kunst.

SIEGFRIED
Feine Finten
weiß mir der Faule;
daß er ein Stümper,
sollt' er gestehn:
nun lügt er sich listig heraus!
MIME
¿No has sentido nunca
al caer la tarde
en la selva oscura,
cuando a lo lejos
un murmullo vibra y zumba
en los sitios sombríos
y se acerca bramando
con fragor salvaje,
cuando luces confusas
crepitan a tu alrededor
y su crujir se eleva
en torno de tu cuerpo?
¿No has sentido un escalofrío
de terror paralizar tus extremidades?
¿Y luego un repentino temblor
sacudir tus miembros,
mientras en tu pecho oprimido
se agitaba palpitando tu corazón?
Si aún no lo has experimentado,
no sabes lo que es el miedo.

SIGFRIDO
¡Eso debe ser extraño y singular!
Mi corazón late siempre
fuerte y tranquilo.
Quisiera gustoso experimentar
el temblor y la turbación,
la languidez y el escalofrío,
la emoción y la flaqueza,
la agitación y la zozobra,
¡me lo haces desear como un placer!
Pero ¿Cómo harás
para enseñármelo, Mime?
Torpe, ¿cómo quieres ser mi maestro?

MIME
Sígueme, sabré guiarte.
A fuerza de pensar
he encontrado el medio.
Conozco un funesto dragón
que aplastó e hizo muchas víctimas.
Fafner seguramente te enseñará el miedo
si me sigues a su guarida.

SIGFRIDO
¿Dónde está su escondite?

MIME
Es llamada la caverna de la envidia,
y está al este,
en el fondo del bosque.

SIGFRIDO
¿Entonces no estará lejos del mundo?

MIME
Es vecino del antro de la envidia.

SIGFRIDO
Allí deberás llevarme
y una vez sabido lo que es el miedo,
me iré a recorrer el mundo.
¡Vamos, rápido! Hazme la espada
que deseo blandir en el mundo.

MIME
¿La espada? ¡Qué apuro!

SIGFRIDO
¡Pronto, al yunque!
Veamos lo que has hecho.

MIME
¡Maldito acero!
No sé cómo soldarlo.
Contra su extraño encanto
no puede el vigor de ningún enano.
Quien no sepa temer encontrará
el arte de realizarlo.

SIGFRIDO
Te vales de buenas tretas, holgazán.
Eres un chapucero
y no lo confiesas.
Quieres salir del paso
con embustes.

martes, 22 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Her mit den Stücken, fort mit dem Stümper!


SIEGFRIED
Her mit den Stücken,
fort mit dem Stümper!
Des Vaters Stahl
fügt sich wohl mir:
ich selbst schweiße das Schwert!

MIME
Hättest du fleißig
die Kunst gepflegt,
jetzt käm dir's wahrlich zu gut;
doch lässig warst du
stets in der Lehr':
was willst du Rechtes nun rüsten?

SIEGFRIED
Was der Meister nicht kann,
vermöcht' es der Knabe,
hätt' er ihm immer gehorcht?
Jetzt mach' dich fort,
misch' dich nicht drein:
sonst fällst du mir mit ins Feuer!

MIME
Was machst du denn da?
Nimm doch die Löte:
den Brei braut' ich schon längst.

SIEGFRIED
Fort mit dem Brei!
ich brauch' ihn nicht:
mit Bappe back' ich kein Schwert!

MIME
Du zerfeilst die Feile,
zerreibst die Raspel:
wie willst du den Stahl
zerstampfen?

SIEGFRIED
Zersponnen muß ich
in Späne ihn sehn:
was entzwei ist, zwing' ich mir so.
SIGFRIDO
Dame los fragmentos y sal de ahí,
remendón.
El acero de mi padre
he de saberlo moldear:
yo mismo forjaré la espada.

MIME
Si hubieses cultivado
este arte con aplicación,
ahora te sería utilísimo;
pero fuiste indolente en aprender.
¿Cómo quieres que te
salga algo bien?

SIGFRIDO
Si el maestro no pudo conseguirlo
¿podrá hacerlo el aprendiz,
aunque siempre lo escuchó dócilmente?
¡Ahora déjame hacer
y no te entrometas,
o te arrojaré al fuego!

MIME
¿Qué estás haciendo?
Coge la soldadura;
hace rato que dejé lista la pasta.

SIGFRIDO
Nada de estaño,
no hace falta.
No he de pegar la espada con cola.

MIME
Estás estropeando la lima,
así se gasta su filo,
¿cómo quieres
desmenuzar el acero?

SIGFRIDO
Quiero desgastarlo
y verlo reducido a viruta,
por fragmentos no se une lo roto.

Wagner. Siegfried, Hier hilft kein Kluger


MIME
Hier hilft kein Kluger,
das seh' ich klar:
hier hilft dem Dummen
die Dummheit allein!
Wie er sich rührt
und mächtig regt!
Ihm schwindet der Stahl,
doch wird ihm nicht schwül!
Nun ward ich so alt
wie Höhl' und Wald,
und hab' nicht so was gesehn!
Mit dem Schwert gelingt's,
das lern' ich wohl:
furchtlos fegt er's zu ganz.
Der Wand'rer wußt' gut!
Wie berg' ich nun
mein banges Haupt?
Dem kühnen Knaben verfiel's,
lehrt ihn nicht Fafner die Furcht!
Doch weh' mir Armen!
Wie würgt' er den Wurm,
erführ' er das Fürchten von ihm?
Wie erräng' er mir den Ring?
Verfluchte Klemme!
Da klebt' ich fest,
fänd' ich nicht klugen Rat,
wie den Furchtlosen
selbst ich bezwäng'.

SIEGFRIED
He, Mime! Geschwind!
Wie heißt das Schwert,
das ich in Späne zersponnen?

MIME
Nothung nennt sich
das neidliche Schwert:
deine Mutter gab mir die Mär.
MIME
Aquí no sirven
los consejos del experto,
bien lo veo,
aquí sólo su torpeza guía al tonto.
¡Con qué afán lo toma
y cómo se entusiasma!
El acero va desapareciendo
pero él no desmaya.

Soy tan viejo
como la cueva y el bosque
pero nunca vi algo igual.
Logrará rehacer la espada,
bien lo entiendo;
como no conoce el miedo
la terminará.
El Caminante tenía razón.
¿Cómo salvo ahora
mi cabeza temerosa?
Si Fafner no le enseña el miedo
caerá en poder del atrevido muchacho.
Pero, ¡infeliz de mí!
¿Cómo ha de matar al dragón
si experimenta temor ante él?
Y ¿cómo he de conseguir el anillo?
¡Maldito dilema!
Si no encuentro una solución
satisfactoria para vencer
yo mismo al temerario, estoy perdido.

SIGFRIDO
¡Eh, Mime! Dime pronto.
¿cómo se llamaba la espada
que desgasté y reduje a astillas?

MIME
Nothung era el nombre
del envidiable acero:
tu madre me lo dijo.

lunes, 21 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Nothung! Nothung!


SIEGFRIED
Nothung! Nothung!
Neidliches Schwert!
Was mußtest du zerspringen?
Zu Spreu nun schuf ich
die scharfe Pracht,
im Tiegel brat ich die Späne.
Hoho! Hoho!
Blase, Balg!
Blase die Glut!
Wild im Walde
wuchs ein Baum,
den hab' ich im Forst gefällt:
die braune Esche
brannt' ich zur Kohl',
auf dem Herd nun liegt sie gehäuft.
Hoho! Hoho!
Blase, Balg!
Blase die Glut!
Des Baumes Kohle,
wie brennt sie kühn;
wie glüht sie hell und hehr!
In springenden Funken
sprühet sie auf:
hohei, hoho! hohei! hohei,
zerschmilzt mir des Stahles Spreu.
Hoho! Hoho! Hohei!
Hohei! Hoho!
Blase, Balg!
Blase die Glut!

MIME
Er schmiedet das Schwert,
und Fafner fällt er:
das seh' ich nun sicher voraus.
Hort und Ring
erringt er im Harst:
wie erwerb' ich mir den Gewinn?
Mit Witz und List
gewinn ich beides
und berge heil mein Haupt.
SIGFRIDO
¡Nothung! ¡Nothung!
¡Envidiable acero!
¿Por qué te has roto?
Tu espléndido filo
reduje a polvo
y en el crisol, las limaduras.
¡Hoho! ¡Hoho!
¡Sopla, fuelle!
¡Aviva las ascuas!
Una encina crecía agreste
en el bosque,
la talé en la espesura
y de su pardo tronco
hice el carbón que está apilado
en el hornillo.
¡Hoho! ¡Hoho!
¡Sopla, fuelle!
¡Aviva las ascuas!
¡Con cuánta lumbre arde
el carbón del árbol!
¡qué claro y reluciente se abrasa!
Sus chisporroteantes chispas
se elevan:
hohei, hoho, hohei,
y derriten el polvo del acero.
¡Hoho! ¡Hoho!
¡Hohei! ¡Hoho!
¡Sopla, fuelle!
¡Aviva las ascuas!

MIME
Forjará la espada
y vencerá a Fafner,
lo preveo con seguridad.
Conquistará en la lucha
tesoro y anillo.
¿Cómo asegurarme el botín?
Lograré ambos
con ingenio y astucia
y pondré a salvo mi cabeza.

Wagner. Siegfried, Hoho! Hoho! Hoho!


SIEGFRIED
Hoho! Hoho! Hoho!

MIME
Rang er sich müd mit dem Wurm,
von der Müh' erlab ihn ein Trunk:
aus würz'gen Säften,
die ich gesammelt,
brau ich den Trank für ihn;
wenig Tropfen nur
braucht er zu trinken,
sinnlos sinkt er in Schlaf.
Mit der eignen Waffe,
die er sich gewonnen,
räum ich ihn leicht aus dem Weg,
erlange mir Ring und Hort.
Hei! Weiser Wand'rer!
Dünkt' ich dich dumm?
Wie gefällt dir nun
mein feiner Witz?
Fand ich mir wohl
Rat und Ruh'?

SIEGFRIED
Nothung! Nothung!
Neidliches Schwert!
Nun schmolz deines Stahles Spreu!
Im eignen Schweiße
schwimmst du nun.
Bald schwing ich dich
als mein Schwert!
In das Wasser floß
ein Feuerfluß:
grimmiger Zorn
zischt' ihm da auf!
Wie sehrend er floß,
in des Wassers Flut
fließt er nicht mehr.
Starr ward er und steif,
herrisch der harte Stahl:
heißes Blut doch
fließt ihm bald!
Nun schwitze noch einmal,
daß ich dich schweiße
Nothung, neidliches Schwert!
Was schafft der Tölpel
dort mit dem Topf?
Brenn' ich hier Stahl,
braust du dort Sudel?

MIME
Zuschanden kam ein Schmied,
den Lehrer sein Knabe lehrt:
mit der Kunst nun ist's
beim Altes aus,
als Koch dient er dem Kind.
Brennt es das Eisen zu Brei,
zu Brei,
aus Eiern braut
der Alte ihm Sud.
SIGFRIDO
¡Hoho! ¡Hoho! ¡Hoho!

MIME
Cuando esté cansado
de luchar con el dragón,
un brebaje lo reconfortará
de sus afanes.
Coceré para que beba
jugosas raíces que recogí.
Bastará que beba unas gotas
y sin sentirlo
se sumirá en profundo sueño.
Con la propia arma
que ha forjado
lo quitaré fácilmente
de mi camino
y ganaré tesoro y anillo.
¡Eh, sabio caminante!
¿Me tenías por tonto?
¿Qué te parece mi sutil ingenio?
¿Pude encontrar consejo y sosiego?

SIGFRIDO
¡Nothung! ¡Nothung!
¡Envidiable espada!
Tu polvo acerado se ha licuado...
...y ahora nadas
en tu propia mezcla.
Pronto he de blandir
mi propia espada.
Un río de fuego
corrió dentro del agua,
avanzó silbando
con su furioso flujo;
extendiéndose devorador,
pero la corriente del agua
dominó su impulso.
Ya se ha tornado
firme y rígido,
transformándose en duro acero
que hará fluir ardiente sangre.
Ahora, Nothung, envidiable espada,
enrojece de nuevo para
que pueda templarte.
¿Qué hace allí aquel
tarambana con su vasija?
¿Qué potaje cueces tú,
mientras yo forjo el acero?

MIME
Avergonzado se ha quedado
el herrero a quien
enseñó su aprendiz.
El viejo ya renunció al arte
y le sirve al mozo como cocinero.
Ahora mientras tú fundes
el acero,
el viejo te cuece
una sopa con huevos.

domingo, 20 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Mime, der Künstler, lernt jetzt kochen


SIEGFRIED
Mime, der Künstler,
lernt jetzt kochen;
das Schmieden schmeckt
ihm nicht mehr.
Seine Schwerte alle
hab' ich zerschmissen;
was er kocht,
ich kost' es ihm nicht!
Das Fürchten zu lernen,
will er mich führen;
ein Ferner soll es mich lehren:
SIGFRIDO
Ahora Mime, el artífice,
aprende a guisar.
Forjar
ya no es de su agrado.
He destruido
cuantas espadas me hizo
y cuanto cocina
no me apetece.
Quiere llevarme
a conocer el miedo
y será preciso que otro 

Wagner. Siegfried, Was am besten er kann


SIEGFRIED
was am besten er kann,
mir bringt er's nicht bei:
als Stümper besteht er in allem!
Hoho! Hoho! Hohei!
Schmiede, mein Hammer,
ein hartes Schwert!
Hoho! Hahei!
Hoho! Hahei!
Einst färbte Blut
dein falbes Blau;
sein rotes Rieseln
rötete dich:
kalt lachtest du da,
das warme lecktest du kühl!
Heiaho! Haha!
Haheiaha!
Nun hat die Glut
dich rot geglüht;
deine weiche Härte
dem Hammer weicht:
zornig sprühst du mir Funken,
daß ich dich Spröden gezähmt!
Heiaho! Heiaho!
Heiahohohohoho!
Hahei! Hahei! Hahei!

MIME
Er schafft sich
ein charfes Schwert,
Fafner zu fällen,
der Zwerge Feind:
ich braut' ein Truggetränk,
Siegfried zu fangen,
dem Fafner fiel.
Gelingen muß mir die List;
lachen muß mir der Lohn!
SIGFRIDO
me lo enseñe.
Ni lo que sabe mejor
me pudo enseñar:
¡su estupidez se revela en todo!
¡Hoho! ¡Hoho! ¡Hohei!
Forja una sólida espada,
martillo mío.
¡Hoho! ¡Hahei!
Cierta vez la sangre
tiñó tu color azulado;
su rojo manar
te enrojeció.
La acogiste con frialdad,
su calor disipó tu frescura.
¡Heiaho! ¡Haha!
Ahora la lumbre
te ha abrasado al rojo;
el martillo doma
tu dureza tenaz, y
me arrojas chispas,
irritada porque doblegué
a la indomable.
¡Heiaho! ¡Heiaho!
¡Heiahohohohoho! ¡Hahei!
¡Hahei! ¡Hahei!

MIME
Mientras él se fabrica
una aguda espada para
abatir a Fafner,
el enemigo de los enanos,
yo preparo un brebaje traicionero
para rendir a Sigfrido,
el vencedor.
Mi astucia tendrá éxito y
me sonreirá el triunfo.

sábado, 19 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Hoho! Hoho!


SIEGFRIED
Hoho!
Hoho! Hoho! Hahei!
Schmiede, mein Hammer,
ein hartes Schwert!
Hoho! Hahei!
Hoho! Hahei!
Der frohen Funken,
wie freu' ich mich;
es ziert den Kühnen
des Zornes Kraft:
lustig lachst du mich an,
stellst du auch
grimm dich und gram!
Heiaho, haha,
Hoho! Hahei!
Durch Glut und Hammer
glückt' es mir;
mit starken Schlägen
streckt' ich dich:
nun schwinde die rote Scham;
werde kalt und hart, wie du kannst.
Heiaho! Heiaho!
Heiahohoho! Heiah!

MIME
Den der Bruder schuf,
den schimmernden Reif,
in den er gezaubert
zwingende Kraft,
das helle Gold,
das zum Herrscher macht
ihn hab' ich gewonnen!
ich walte sein!
Alberich selbst,
der einst mich band,
zur Zwergenfrone
zwing' ich ihn nun;
als Niblungenfürst
fahr' ich darnieder
gehorchen soll mir
alles Heer!
Der verachtete Zwerg,
was wird er geehrt!
Zu dem Horte hin drängt sich
Gott und Held
vor meinem Nicken
neigt sich die Welt,
vor meinem Zorne
zittert sie hin!
Dann wahrlich müht sich
Mime nicht mehr:
...ihm schaffen andre
den ew'gen Schatz.
Mime, der Kühne,
Mime ist König,
Fürst der Alben,
Walter des Alls!
Hei Mime! Wie glückte dir das!
Wer hätte wohl das gedacht!
SIGFRIDO
¡Hoho!
¡Hoho! ¡Hoho! ¡Hahei!
¡Forja una sólida espada,
martillo mío!
¡Hoho! ¡Hahei!
¡Cómo me regocijan
sus alegres chispas!
El iracundo ardor con
que alegre me sonríes,
alaga al intrépido
aunque simules
enojo y rencor.
Heiaho, haha,
¡Hoho! ¡Haei!
triunfé con las ascuas
y el martillo;
te di forma
con fuertes golpes,
deja ahora tu rojizo rubor;
sé dura y fría,
tú puedes.
¡Heiaho! ¡Heiaho!
¡Heiahohoho! ¡Heiah!

MIME
Mi hermano creó
el resplandeciente anillo
que proporciona
una mágica fuerza
invencible.
He de conquistar
el noble oro
que torna omnipotente.
Será mío.
El mismo Alberico que
otrora me esclavizara,
ahora será
vasallo del enano.
Me convertiré
en el príncipe
de los nibelungos.
Todos deberán
prestarme obediencia.
Tributarán homenaje
al despreciable enano.
El tesoro ocasionará
la opresión de dioses y héroes.
El mundo se humillará
ante mi gesto y
temblará ante mi ira.
Entonces las fatigas de Mime
cesarán para siempre.
...ya trabajarán otros
para enriquecerme.
Mime el intrépido,
Mime será rey,
¡Príncipe de los enanos!
Dominador del mundo!
¡Quién lo hubiera supuesto!

Wagner. Siegfried, Nothung! Nothung!


SIEGFRIED
Nothung! Nothung!
neidliches Schwert!
Jetzt haftest du wieder im Heft.
Warst du entzwei,
ich zwang dich zu ganz;
kein Schlag soll nun
dich mehr zerschlagen.
Dem sterbenden Vater
zersprang der Stahl,
der lebende Sohn
schuf ihn neu:
nun lacht ihm sein heller Schein,
seine Schärfe schneidet ihm hart.
Nothung! Nothung!
neidliches Schwert!
Zum Leben weckt' ich dich wieder.
Tot lagst du
in Trümmern dort,
jetzt leuchtest
du trot ig und hehr.
Zeige den Schächern
nun deinen Schein!
Schlage den Falschen,
fälle den Schelm!
Schau, Mime, du Schmied:
so schneidet Siegfrieds Schwert!
SIGFRIDO
¡Nothung! ¡Nothung!
Envidiable espada,
estás de nuevo en tu empuñadura.
Te encontré en fragmentos,
pero te compuse de modo
que ningún golpe pueda romperte.
Al padre moribundo
se le rompió el acero
pero al vivir el hijo
lo creó de nuevo
y ahora su claro resplandor
reluce y de nuevo
su acerado filo es cortante.
¡Nothung! ¡Nothung!
Envidiable espada.
Rejuvenecida, te llamo a nueva vida.
Yacías hecha pedazos,
abandonada;
ahora refulges poderosa y sublime.
¡Ay, Mime! ¡Qué suerte tienes!
Muestra el brillo de tu hoja
a los malvados.
Hiere a los falsos,
abate a los bribones.
¡Mira, herrero Mime,
cómo corta la espada de Sigfrido!

viernes, 18 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Acto Segundo

Acto II

El Caminante (Wotan) aparece ante la entrada a la cueva de Fafner, donde Alberich también se ha sentado a esperar al dragón. Los viejos enemigos se reconocen mutuamente y Alberich declara sus planes de dominar el mundo una vez el anillo le sea devuelto. Wotan afirma que su intención no es recuperar el anillo, sólo observar. Incluso se ofrece a despertar a Fafner de manera que Alberich pueda tratar con él. Sorpresivamente Wotan despierta a Fafner. Alberich advierte al dragón que un héroe se aproxima y este luchará contra el dragón, y se ofrece a impedir la lucha a cambio del anillo. Fafner no le da mucha importancia y se rehúsa a entregar el anillo a Alberich y termina durmiéndose nuevamente. Wotan y Alberich se retiran.

Sigfrido y Mime llegan a la cueva al amanecer. Mime decide mantenerse a distancia mientras Sigfrido se acerca a la entrada de la cueva. Mientras el guerrero espera que el dragón aparezca, ve un ave reposando sobre un árbol. Sigfrido juguetea con el animal e intenta reproducir su canto utilizando una flauta, pero le resulta imposible. Luego el héroe toca una balada utilizando su trompa, lo cual acaba de despertar a Fafner. Después de una breve conversación, Sigfrido y Fafner luchan entre sí y Sigfrido ensarta a Fafner justo en el corazón con la legendaria Nothung.

En el último momento de su vida, Fafner descubre el nombre de Sigfrido y le advierte de una traición. Cuando Sigfrido se prepara a retirar su espada del cuerpo del dragón, se quema con la sangre y por instinto pone su mano sobre su boca. Al probar la sangre de su contrincante, descubre que puede entender lo que el ave está cantando. Sigfrido sigue las instrucciones del pájaro del bosque y así adquiere el anillo y el Tarnhelm de entre el tesoro de Fafner. Fuera de la cueva, Alberich y Mime se pelean en voz alta sobre el tesoro. Alberich se esconde cuando Sigfrido sale de la cueva. Mime saluda a Sigfrido; éste se queja que aún no sabe qué es el miedo. Mime no deja de aprovechar la oportunidad y ofrece una bebida envenenada al héroe. Sin embargo, la sangre del dragón permite que Sigfrido lea los pensamientos del nibelungo y, por lo tanto, el guerrero acaba con la vida de Mime.

Alberich, observando desde fuera de escena, se ríe en voz alta de manera sádica. Sigfrido entonces arroja el cuerpo de Mime a la caverna del tesoro y coloca el cuerpo de Fafner en la entrada de la caverna para bloquearla también.

El ave canta sobre una mujer que yace sobre una roca, rodeada por una llama mágica. Sigfrido decide buscar a la mujer para ver si ella le puede enseñar algo sobre el miedo.

Wagner. Siegfried, Preludio


ZWEITER AUFZUG

Vorspiel
ACTO SEGUNDO

Preludio

Wagner. Siegfried, In Wald und Nacht vor Neidhöhl halt' ich Wacht


Erste Szene

ALBERICH
In Wald und Nacht
vor Neidhöhl halt' ich Wacht:
es lauscht mein Ohr,
mühvoll lugt mein Aug'...
Banger Tag,
bebst du schon auf?
Dämmerst du dort?
durch das Dunkel auf?
Welcher Glanz zittert dort auf?...
Näher schimmert
ein heller Schein;...
es rennt wie ein leuchtendes Roß,
bricht durch den Wald
brausend daher...
Naht schon des Wurmes Würger?
Ist's schon, der Fafner fällt?...
Das Licht erlischt,...
der Glanz barg sich dem Blick:
Nacht ist's wieder...
Wer naht dort
schimmernd im Schatten?
Escena Primera

ALBERICO
De noche, en el bosque
vigilo el antro de la envidia;
mi oído atisba con atención
y mis ojos cansados acechan...
¿Estará por clarear
el día?
¿Amanecerá ya
a través de la penumbra?
¿Qué resplandor titila allá abajo?
Se va acercando un claro
fulgor que corre como
un corcel luminoso
y atraviesa el bosque,
fogoso, hacia aquí.
¿Se acercará el matador del dragón?
¿Perecerá Fafner por fin?
La luz se extingue,
mi vista ya no percibe su brillo.
Vuelve a ser de noche.
¿Quién se acerca
destacándose en la sombra?

jueves, 17 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Zur Neidhöhle fuhr ich bei Nacht


WANDERER
Zur Neidhöhle
fuhr ich bei Nacht:...
wen gewahr' ich im dunkel dort?

ALBERICH
Du selbst läßt dich hier sehn?
Was willst du hier?
Fort, aus dem Weg!
Von dannen, schamloser Dieb!

DER WANDERER
Schwarz-Alberich,
schweifst du hier?
Hütest du Fafners Haus?

ALBERICH
Jagst du auf neue
Neidtat umher?
Weile nicht hier,
weiche von hinnen!
Genug des Truges
tränkte die Stätte mit Not.
Drum, du Frecher,
laß sie jetzt frei!

DER WANDERER
Zu schauen kam ich,
nicht zu schaffen:
wer wehrte mir Wandrers Fahrt?

ALBERICH
Du Rat wütender Ränke!
Wär' ich dir zulieb
doch noch dumm wie damals,
als du mich Blöden bandest,
wie leicht geriet' es,
den Ring mir nochmals zu rauben!...
Hab' acht! Deine Kunst
kenne ich wohl;...
doch wo du schwach bist,
  blieb mir auch nicht verschwiegen:
mit meinen Schätzen
zahltest du Schulden;
mein Ring zahlte
der Riesen Müh',
die deine Burg dir gebaut.
Was mit den Trotzigen
einst du vertragen,
des Runen wahrt noch heut'
deines Speeres herrischer Schaft.
  Nicht du darfst,
was als Zoll du gezahlt,
den Riesen wieder entreißen:
du selbst zerspelltest
deines Speeres Schaft;
in deiner Hand
der herrische Stab,
der starke, zerstiebte wie Spreu! 
CAMINANTE
En la noche dirijo mis pasos
hacia la cueva de la envidia,
¿a quién veo allí, en la oscuridad?

ALBERICO
¿Te atreves a venir tú en persona?
¿Qué quieres aquí?
¡Fuera de este lugar!
¡Vete, desvergonzado ladrón!

CAMINANTE
Tenebroso Alberico,
¿por qué rondas aquí?
¿Acaso vigilas el antro de Fafner?

ALBERICO
¿Fraguas nuevas infamias?
No sigas aquí.
¡Vete!
Tu perfidia trajo
bastantes desdichas a
este sitio.
Por eso, déjame solo,
¡traidor!

CAMINANTE
Sólo vine a ver y no a obrar.
¿Quién impedirá
mis andanzas de caminante?

ALBERICO
¡Consejero de intrigas!
Tendría que ser tan tonto
como antes para complacerte,
cuando por necio me ataste,
y te sería fácil
volverme a robar el anillo.
Ten cuidado que
conozco tus artimañas
como tus debilidades,
que no me pasaron inadvertidas.
Mis tesoros pagaron
tus deudas y mi anillo
premió el trabajo de los gigantes
que edificaron tu castillo.
Aquello que pactaste
con esos toscos,
está garantizado aún por las runas
de la empuñadura
de tu lanza dominadora.
El tributo pagado
a los gigantes
te está vedado arrebatar;
así tú mismo quebrarías
el asta de tu lanza.
Y tu fuerte bastón de mando
se convertiría
en polvo en tus manos.

Wagner. Siegfried, Durch Vertrages Treue-Runen


DER WANDERER
Durch Vertrages Treue-Runen
band er dich
Bösen mir nicht:
dich beugt'er mir durch seine Kraft;
zum Krieg drum wahr' ich ihn wohl.

ALBERICH
Wie stolz du dräust
in trotziger Stärke,
und wie dir's im Busen doch bangt!
Verfallen dem Tod
durch meinen Fluch
ist des Hortes Hüter:...
wer wird ihn beerben?
Wird der neidliche Hort
dem Niblungen wieder gehören?
Das sehrt dich mit ew'ger Sorge! 
CAMINANTE
Ni pactos ni runas sagradas
me ligan a ti, malvado,
sólo la fuerza de mi lanza
te sometió y por ello
la conservo en la disputa.

ALBERICO
Con qué orgullo me amenazas
y haces alarde de tu poder
mientras albergas íntimo temor.
El que guarda el tesoro
está condenado a muerte
por mi maldición,
¿quién lo heredará?
¿Volverán esas envidiables riquezas
a pertenecer a los nibelungos?
Esta preocupación eterna te tortura.

miércoles, 16 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Denn faß' ich ihn wieder


ALBERICH
Denn faß' ich ihn wieder
einst in der Faust,
anders als dumme Riesen
üb' ich des Ringes Kraft:...
dann zittre der Helden
heiliger Hüter!
Walhalls Höhen
stürm' ich mit Hellas Heer:
der Welt walte dann ich!...

DER WANDERER
Deinen Sinn kenn' ich wohl;
doch sorgt er mich nicht.
Des Ringes waltet,
wer ihn gewinnt.

ALBERICH
Wie dunkel sprichst du,
was ich deutlich doch weiß!...
An Heldensöhne
hält sich dein Trotz,
die traut deinem Blute entblüht.
Pflegtest du wohl eines Knaben,
der klug die Frucht dir pflücke,
die du nicht brechen darfst?

DER WANDERER
Mit mir nicht,
hadre mit Mime;
dein Bruder bringt dir Gefahr;
einen Knaben führt er daher,
der Fafner ihm fällen soll.
Nichts weiß der von mir;
der Niblung nützt ihn für sich.
Drum sag' ich dir, Gesell:
tue frei, wie dir's frommt!
Höre mich wohl,
sei auf der Hut!
Nicht kennt der Knabe den Ring;
doch Mime kundet' ihn aus.

ALBERICH
Diene Hand hieltest du vom Hort?

DER WANDERER
Wen ich liebe,
lass' ich für sich gewähren;
er steh' oder fall',
sein Herr ist er:
Helden nur können mir frommen.

ALBERICH
Mit Mime räng' ich
allein um den Ring?

DER WANDERER
Außer dir begehrt er
einzig das Gold.

ALBERICH
Und dennoch gewänn' ich ihn nicht?

DER WANDERER
Ein Helde naht,
den Hort zu befrein;
zwei Niblungen geizen das Gold;
Fafner fällt,
der den Ring bewacht:...
wer ihn rafft, hat ihn gewonnen...
Willst du noch mehr?
Dort liegt der Wurm:...
warnst du ihn vor dem Tod,
willig wohl ließ er dem Tand.
Ich selber weck' ihn dir auf.
ALBERICO
Porque si llega a estar
de nuevo en mis manos, aprovecharía
el poder del anillo de otro modo
que los torpes gigantes.
Entonces temblarás,
augusto guardián de los héroes.
Con el ejército de Hella
asaltaré las cimas del Walhalla
y dominaré el mundo.

CAMINANTE
Conozco tus proyectos
pero no me alarman.
Que disponga del anillo
quien lo conquiste.

ALBERICO
Con cuánto misterio hablas
de lo que para mí es tan claro.
Confías en la arrogancia
de hijos de héroes,
que nacieron amorosos de tu sangre.
Criaste con esmero un mancebo
para que te alcance el fruto
que no puedes tocar.

CAMINANTE
Disputa con Mime, no conmigo,
el que te amenaza es tu hermano;
traerá aquí al adolescente
que ha de matar a Fafner.
Nada sabe de mí,
el nibelungo lo utiliza para sí;
por eso te prevengo, camarada,
que obres libremente
según más te convenga.
Escúchame y ponte en guardia:
El joven ignora
la existencia del anillo,
Mime le informará.

ALBERICO
¿Y tú no tocarás el tesoro?

CAMINANTE
Dejaré que obre a voluntad
aquel a quien amo;
será dueño de sus actos
triunfe o sucumba.
Sólo como héroe me interesa.

ALBERICO
¿Únicamente con Mime
lucharé por el anillo?

CAMINANTE
Aparte de ti,
sólo él desea el oro.

ALBERICO
¿Y a pesar de ello no lo conseguiré?

CAMINANTE
Un héroe se acerca
a rescatar el tesoro.
Dos nibelungos ambicionan el oro.
Al sucumbir Fafner,
que guarda el anillo,
lo ganará quien se apodere de él.
¿Quieres más aún?
Allí reposa el monstruo...
Adviértele del peligro que corre
y con gusto te cederá el anillo.
Yo mismo voy a despertarle.

Wagner. Siegfried, Fafner! Fafner!


DER WANDERER
Fafner! Fafner!
Erwache, Wurm!

ALBERICH
Was beginnt der Wilde?
Gönnt er mir's wirklich?

FAFNERS STIMME
Wer stört mir den Schlaf?

DER WANDERER
Gekommen ist einer,
Not dir zu künden:
er lohnt dir's mit dem Leben,
lohnst du das Leben ihm
mit dem Horte, den du hütest?

FAFNERS STIMME
Was will er?

ALBERICH
Wache, Fafner!
Wache, du Wurm!
Ein starker Helde naht,
dich heil'gen will er bestehn...

FAFNERS STIMME
Mich hungert sein.

DER WANDERER
Kühn ist des Kindes Kraft,
scharf schneidet sein Schwert.

ALBERICH
Den goldnen Reif
geizt er allein
laß mir den Ring zum Lohn,
so wend' ich den Streit;
du wahrest den Hort,
und ruhig lebst du lang'!

FAFNERS STIMME
Ich lieg' und besitz':
laßt mich
schlafen!
CAMINANTE
¡Fafner! ¡Fafner!
¡Despierta, dragón!

ALBERICO
¿Qué hace este osado?
¿Estará a favor mío?

VOZ DE FAFNER
¿Quién turba mi sueño?

CAMINANTE
Ha llegado alguien
que quiere prevenirte
y salvarte la existencia,
pero exige por tu vida
el tesoro que guardas.

VOZ DE FAFNER
¿Qué quiere?

ALBERICO
¡Alerta, Fafner!
¡Alerta, dragón!
Un fuerte héroe se acerca
y quiere atacarte...

VOZ DE FAFNER
Siento hambre de él.

CAMINANTE
El joven es fuerte y osado,
su espada corta afilada.

ALBERICO
Sólo anhela conquistar
el anillo de oro;
déjame en premio la sortija,
y yo evitaré el combate.
Te quedarás con el tesoro
y siempre vivirás en paz.

VOZ DE FAFNER
Estoy reposando y lo
poseo, déjame...
...¡dormir!

martes, 15 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Nun, Alberich, das schlug fehl


DER WANDERER
Nun, Alberich, das schlug fehl.
Doch schilt mich nicht
mehr Schelm!
Dies eine, rat' ich,
achte noch wohl:
Alles ist nach seiner Art:
an ihr wirst du nichts ändern.
Ich lass' dir die Stätte,
stelle dich fest!
versuch's mit Mime, dem Bruder:
der Art ja versiehst du dich besser.
Was anders ist,
das lerne nun auch!

ALBERICH
Da reitet er hin
auf lichtem Roß;
mich läßt er in Sorg' und Spott.
Doch lacht nur zu,
ihr leichtsinniges,
lustgieriges
Göttergelichter!
Euch seh' ich
noch alle vergehn!
So lang' das Gold
am Lichte glänzt,
hält ein Wissender Wacht...
trügen wird euch sein Trotz!
CAMINANTE
Bien, Alberico, la treta
no surtió efecto,
y para que no me tildes de desleal,
quiero darte otro consejo,
atiéndeme bien:
como todo sigue las leyes naturales,
que son inmutables,
te dejo en este lugar y debes
quedarte en él.
Compite con tu hermano Mime
y trata de ser más hábil que nadie.
Si tengo razón
has de saberlo pronto.

ALBERICO
Se aleja cabalgando
en su luminoso corcel
y me deja angustiado
y burlado.
Vosotros, irreflexivos,
livianos y fatuos dioses
seguid riendo.
Os veré perecer a todos.
Mientras el oro
brille a la luz,
velará un ser precavido...
¡cuya perseverancia
os engañará!

Wagner. Siegfried, Wir sind zur Stelle!


Zweite Szene

MIME
Wir sind zur Stelle!
bleib' hier stehn!
Escena Segunda

MIME
¡Hemos llegado!
¡Detengámonos!

lunes, 14 de julio de 2014

Wagner. Siegfried, Hier soll ich das Fürchten lernen?


SIEGFRIED
Hier soll ich das Fürchten lernen?
Fern hast du mich geleitet:
eine volle Nacht
im Walde selbander wanderten wir.
Nun sollst du, Mime,
mich meiden!
Lern' ich hier nicht,
was ich lernen soll,
allein zieh' ich dann weiter:
dich endlich werd' ich da los!

MIME
Glaube, Liebster!
Lernst du heut' und hier
das Fürchten nicht,
an andrem Ort,
zu andrer Zeit
schwerlich erfährst du's je...
Siehst du dort
den dunklen Höhlenschlund?
Darin wohnt
ein greulich wilder Wurm:
unmaßen grimmig
ist er und groß;
ein schrecklicher Rachen
reißt sich ihm auf;
mit Haut und Haar
auf einen Happ
verschlingt der Schlimme dich wohl.

SIEGFRIED
Gut ist's, den Schlund
ihm zu schließen:
drum biet' ich mich
nicht dem Gebiß.

MIME
Giftig gießt sich
ein Geifer ihm aus:
wen mit des Speichels
Schweiß er bespeit,
dem schwinden wohl
Fleisch und Gebein.

SIEGFRIED
Daß des Geifers Gift
mich nicht sehre,
weich' ich zur Seite dem Wurm.

MIME
Ein Schlangenschweif
schlägt sich ihm auf:
wen er damit umschlingt,
und fest umschließt
dem brechen die Glieder wie Glas!

SIEGFRIED
Vor des Schweifes Schwang
mich zu wahren,
halt' ich den Argen im Aug'...
Doch heiße mich das:
hat der Wurm ein Herz?

MIME
Ein grimmiges, hartes Herz!

SIEGFRIED
Das sitzt ihm doch,
wo es jedem schlägt,
trag es Mann oder Tier?

MIME
Gewiß, Knabe,
da führt's auch der Wurm.
Jetzt kommt dir das
Fürchten wohl an?

SIEGFRIED
Notung stoß ich
dem Stolzen ins Herz!
Soll das etwa Fürchten heißen?
He! Du Alter!
Ist das alles
was deine List
mich lehren kann?
Fahr' deines Wegs dann weiter;
das Fürchten lern' ich hier nicht.
SIGFRIDO
¿Aquí sabré
lo que es el miedo?
Me has traído muy lejos:
hemos caminado
juntos por el bosque
toda una noche.
Hoy deberás dejarme, Mime.
Si aquí no aprendo lo que debo,
seguiré andando solo y al fin
me libraré de ti.

MIME
Créeme, querido;
si no aprendes
lo que es el miedo
hoy, aquí,
en otra ocasión y otro lugar
difícilmente lo aprenderás.
Mira allí esa oscura boca
de la cueva.
En ella vive un fiero
y atroz dragón,
terriblemente feroz
y enorme;
el monstruo,
abre sus fauces horribles y,
de una dentellada,
es capaz de engullirte
con piel y pelos.

SIGFRIDO
Buen hocico
para cerrarlo de una vez,
pero sin ofrecerme
a su dentadura.

MIME
Cuando arroja
la secreción de su baba,
exhala un ponzoñoso veneno
que al que alcanza
le corroe
carne y huesos.

SIGFRIDO
Para que su baba ponzoñosa
no me queme he de esquivarla
a un costado del dragón.

MIME
Su cola es de serpiente,
a quien con ella enrosque
y oprima estrechamente,
se le quiebran los miembros
como vidrios.

SIGFRIDO
No perderé de vista al monstruo
para librarme
de los golpes de la cola.
Pero dime,
¿el dragón tiene corazón?

MIME
Un corazón fiero y cruel.

SIGFRIDO
Pero ¿lo tiene donde
a todos le late,
sea hombre o bestia?

MIME
Ciertamente, muchacho,
allí lo lleva el dragón.
Y bien,
¿comienzas a sentir temor?

SIGFRIDO
Pienso clavar a Notung
en el corazón del vanidoso.
¿Eso puede llamarse miedo?
¡Eh! ¡Viejo!
¿es todo lo que tu astucia
logra enseñarme?
Puedes continuar tu camino
que no será aquí
donde aprenderé a temer.

Wagner. Siegfried, Wart' es nur ab!


MIME
Wart' es nur ab!
Was ich dir sage,
dünke ich tauber Schall:
ihn selber mußt du
hören und sehn,
die Sinne vergehn dir dann schon!
Wenn dein Blick verschwimmt,
der Boden dir schwankt,
im Busen bang
dein Herz erbebt...
dann dankst du mir der dich führte,
gedenkst, wie Mime dich liebt.

SIEGFRIED
Du sollst mich nicht lieben!
Sagt' ich dir's nicht?
Fort aus den Augen mir!
Laß mich allein:
sonst halt' ich's hier
länger nicht aus,
fängst du von Liebe gar an!
Das eklige Nicken
und Augenzwicken,
wann endlich soll ich's
nicht mehr sehn,
wann werd' ich den Albernen los?

MIME
Ich lass' dich schon.
Am Quell dort lagr' ich mich;
steh, du nur hier;
steigt dann die Sonne zur Höh',
merk' auf den Wurm:
aus der Höhle wälzt er sich her,
hier vorbei
biegt er dann,
am Brunnen sich zu tränken.

SIEGFRIED
Mime, weilst du am Quell,
dahin lass' ich den
Wurm wohl gehn:
Notung stoß ich
ihm erst in die Nieren,
wenn er dich selbst dort
mit weggesoffen...
Darum hör' meinen Rat,
raste nicht dort am Quell;
kehre dich weg,
so weit du kannst,
und komm' nie mehr zu mir!

MIME
Nach freislichen Streit
dich zu erfrischen,
wirst du mir wohl nicht wehren?
Rufe mich auch,
darbst du des Rates...
Oder wenn dir das Fürchten gefällt.
Fafner und Siegfried
Siegfried und Fafner...
Oh! brächten beide sich um!
MIME
Espera y verás.
Cuanto te digo
te parecen pamplinas;
tú mismo tienes
que verlo y oírlo
y entonces
se te extraviarán los sentidos.
Cuando se te ofusque la mirada
y el corazón te palpite
agitado en el pecho,
me agradecerás que te haya traído
y recordarás cuánto te ama Mime.

SIGFRIDO
No necesito de tu afecto,
ya te lo dije.
Retírate de mi vista
y déjame solo.
No puedo soportar más
tu odioso cariño,
tus repulsivas reverencias
y el guiño de tus ojos.
¿Cuándo dejaré
de verte al fin?
¿Cuándo me libraré de ti?
¡Necio!

MIME
Ya te dejo.
Voy a tenderme junto a la fuente;
quédate y cuando el sol
esté alto, verás al dragón,
que saldrá de la cueva
arrastrándose
y pasará por aquí, girando,
para ir a beber, luego,
a la fuente.

SIGFRIDO
Mime, si permaneces
junto a la fuente,
dejaré que el dragón
vaya hacia ella y le clavaré
a Notung en los riñones,
pero después que te haya devorado.
Por ello oye mi consejo:
no te detengas en la fuente,
vete y apártate
tan lejos como puedas
y no vuelvas jamás
a mi encuentro.

MIME
¿Acaso querrás privarme
de refrescarte
después de tan ruda lucha?
Si necesitas algún
consejo llámame... o si el miedo
te domina llámame también.
Fafner y Sigfrido,
Sigfrido y Fafner
¡Si pudiesen matarse mutuamente!