domingo, 31 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Ein Schwert verhieß mir der Vater


Dritte Szene

SIEGMUND
Ein Schwert verhieß mir der Vater,
ich fänd' es in höchster Not.
Waffenlos fiel ich
in Feindes Haus;
seiner Rache Pfand,
raste ich hier:..
ein Weib sah ich,
wonnig und hehr:
entzückend Bangen
zehrt mein Herz.
Zu der mich nun Sehnsucht zieht,
die mit süßem Zauber mich sehrt,
im Zwange hält sie der Mann,
der mich Wehrlosen höhnt!
Wälse! Wälse!
Wo ist dein Schwert?
Das starke Schwert,
das im Sturm ich schwänge,
bricht mir hervor aus der Brust,
was wütend das Herz noch hegt?
Was gleißt dort hell
im Glimmerschein?
Welch ein Strahl bricht
aus der Esche Stamm?
Des Blinden Auge
leuchtet ein Blitz:
lustig lacht da der Blick.
Wie der Schein so hehr
das Herz mir sengt!
Ist es der Blick
der blühenden Frau,
den dort haftend
sie hinter sich ließ,
als aus dem Saal sie schied?
Nächtiges Dunkel
deckte mein Aug',
ihres Blickes Strahl
streifte mich da:
Wärme gewann ich und Tag.
Selig schien mir
der Sonne Licht;
den Scheitel umgliß mir
ihr wonniger Glanz...
bis hinter Bergen sie sank.
Noch einmal, da sie schied,
traf mich abends ihr Schein;
selbst der alten Esche Stamm
erglänzte in goldner Glut:
da bleicht die Blüte,
das Licht verlischt;
nächtiges Dunkel
deckt mir das Auge:
tief in des Busens Berge
glimmt nur noch lichtlose Glut.
Escena Tercera

SIEGMUND
Una espada me prometió mi padre:
yo la encontraré cuando la necesite.
Desarmado he dado
en casa de mi enemigo,
donde quedo entregado a su venganza.
He visto a una mujer
deliciosa y sublime:
hechicero temor consume mi corazón.
A la que ahora
causa en mí este anhelo,
a la que me quiere
con dulce hechizo,
por la fuerza la tiene el hombre
que a mí, indefenso, me ofende.
¡Wälse! ¡Wälse!
¿Dónde está la espada?
La fuerte espada que yo
habré de blandir en el combate:
¿brotará de mi pecho el valor
que todavía guarda mi corazón?
¿Qué veo brillar ahí
con luminiscente fulgor?
¿Qué rayo se escapa
del tronco del fresno?
Los ojos del ciego
ilumina un relámpago:
alegre ríe allí la mirada.
¡Cómo el resplandor
me quema el corazón!
¿Es la mirada
de la radiante mujer,
que se ha dejado clavada
tras de sí,
al abandonar la sala?
Nocturna oscuridad
cubría mis ojos;
cuando me rozó
el rayo de su mirada:
recobré el calor del cuerpo
y volvió a brillar el día.
Dichosa me iluminó la luz del sol;
su delicioso resplandor
nimbó mi cabeza,
hasta que se puso tras los montes.
Pero incluso
después de haberse marchado
ella sigue alcanzándome su luz;
incluso el tronco del viejo fresno
resplandecía con exhaustiva llama.
Ahora palidece el fulgor,
se apaga la luz.
Nocturna oscuridad cubre mis ojos:
hondo, en el cobijo del pecho,
arde sólo una llama sin luz.

Wagner. Die Walküre, Schläfst du, Gast?


SIEGLINDE
Schläfst du, Gast?

SIEGMUND
Wer schleicht daher?

SIEGLINDE
Ich bin's: höre mich an!
In tiefem Schlaf liegt Hunding;
ich würzt' ihm betäubenden Trank:
nütze die Nacht dir zum Heil!

SIEGMUND
Heil macht mich dein Nah'n!

SIEGLINDE
Eine Waffe laß mich dir weisen:
o wenn du sie gewännst!
Den hehrsten Helden
dürft' ich dich heißen:
dem Stärksten allein
ward sie bestimmt.
O merke wohl, was ich dir melde!
SIEGLINDE
¿Duermes, huésped?

SIEGMUND
¿Quién se acerca furtivamente?

SIEGLINDE
Soy yo: ¡escúchame!
En profundo sueño yace Hunding;
le preparé adormecedora bebida:
¡aprovecha la noche para salvarte!

SIEGMUND
¡A salvo estoy solo con verte!

SIEGLINDE
Déjame enseñarte un arma:
¡oh, si la ganaras!
El más noble de los héroes
pudiera yo llamarte,
pues sólo al más fuerte
fue destinada.
¡Oh, advierte bien lo que voy a decirte!

sábado, 30 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Der Männer Sippe


SIEGLINDE
Der Männer Sippe
saß hier im Saal,
von Hunding zur Hochzeit geladen:
er freite ein Weib,
das ungefragt
Schächer ihm schenkten zur Frau.
Traurig saß ich,
während sie tranken;
ein Fremder trat da herein:
ein Greis in blauem Gewand;
tief hing ihm der Hut,
der deckt' ihm der Augen eines;
doch des andren Strahl,
Angst schuf es allen,
traf die Männer
sein mächtiges Dräu'n.
mir allein
weckte das Auge
süß sehnenden Harm,
Tränen und Trost zugleich.
Auf mich blickt' er
und blitzte auf Jene,
als ein Schwert
in Händen er schwang;
das stieß er nun
in der Esche Stamm,
bis zum Heft haftet' es drin:
dem sollte der Stahl geziemen,
der aus dem Stamm' es zög'.
Der Männer alle,
so kühn sie sich mühten,
die Wehr sich keiner gewann;
Gäste kamen
und Gäste gingen,
die stärksten zogen am Stahl...
keinen Zoll entwich er dem Stamm:
dort haftet schweigend das Schwert...
Da wußt' ich, wer der war,
der mich Gramvolle gegrüßt;
ich weiß auch,
wem allein
im Stamm das Schwert er bestimmt.
O fänd' ich ihn heut
und hier, den Freund;
käm' er aus Fremden
zur ärmsten Frau.
Was je ich gelitten
in grimmigem Leid,
was je mich geschmerzt
in Schande und Schmach...
süßeste Rache
sühnte dann alles!
Erjagt hätt' ich,
was je ich verlor,
was je ich beweint,
wär' mir gewonnen,
fänd' ich den heiligen Freund,
umfing' den Helden mein Arm!
SIEGLINDE
Los hombres de su familia
se sentaban aquí en la sala,
invitados por Hunding a la boda:
desposaba él una mujer que,
sin ser preguntada,
los ladrones le regalaron
para esposa.
Triste me sentaba yo
mientras ellos bebían;
entró entonces un extranjero:
un anciano
con grisácea vestimenta;
llevaba calado el sombrero,
que le tapaba uno de los ojos,
pero los rayos del otro
causaron temor a todos;
solamente a mí me miró
con agrado
dándome pena y alegría a la vez.
A mí me miró con dulzura,
y a ellos con furor mientras
blandía una espada en la mano;
después la hundió
en el tronco del fresno,
allí la clavó
hasta la empuñadura:
la espada sería de quien
la arrancara del tronco.
Por mucho que audazmente
se esforzaran,
ninguno de los presentes
logró arrancar el arma;
huéspedes vinieron
y huéspedes se marcharon,
los más fuertes
tiraron del acero,
ni una pulgada
cedió en el tronco:
allí sigue clavada la espada.
Entonces supe quién era aquel
que saludó
a la transida de dolor;
yo sé también a quién destina
la espada clavada en el tronco.
¡Oh, si encontrara hoy
aquí al amigo,
si viniera desde lejos para consolar
a la más desdichada mujer;
cuanto padecí con acerbo dolor,
cuanto jamás sufrí
con vergüenza y oprobio,
¡dulcísima venganza,
expiáralo todo!
Recuperaría lo que perdí,
lo que tanto he llorado,
si encontrara al amigo sagrado,
si estrecharan al héroe
mis brazos!

Wagner. Die Walküre, Dich selige Frau hält nun der Freund


SIEGMUND
Dich selige Frau
hält nun der Freund,
dem Waffe und Weib bestimmt!
Heiß in der Brust
brennt mir der Eid,
der mich dir Edlen vermählt.
Was je ich ersehnt,
ersah ich in dir;
in dir fand ich,
was je mir gefehlt!
Littest du Schmach,
und schmerzte mich Leid;
war ich geächtet,
und warst du entehrt:
freudige Rache
lacht nun den Frohen!
Auf lach' ich
in heiliger Lust...
halt' ich dich Hehre umfangen,
fühl' ich dein schlagendes Herz!

SIEGLINDE
Ha, wer ging?
Wer kam herein?

SIEGMUND
Keiner ging...
doch einer kam:
siehe, der Lenz
lacht in den Saal!
SIEGMUND
¡Mujer divina, ya tienes el amigo
a quien arma y mujer
están destinadas!
¡Ardiente en el pecho
me abrasa el juramento
que te hace mi noble compañera!
¡Cuanto anhelaba lo vi yo en ti,
en ti he encontrado
cuanto me faltaba!
Si tú has padecido vergüenza
yo he sufrido ofensas,
si yo fui proscrito
y tu fuiste deshonrada,
¡alégrate, la venganza
ríe ahora a los dichosos!
¡Ahora reiré
con sagrada alegría,
teniéndote abrazada
sintiéndote palpitante
sobre mi corazón!

SIEGLINDE
¡Ah! ¿Quién ha salido?
¿Quién ha entrado?

SIEGMUND
Nadie ha salido,
pero uno ha entrado,
¡mira, la primavera ríe
en la sala!

viernes, 29 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Winterstürme wichen dem Wonnemond


SIEGMUND
Winterstürme wichen
dem Wonnemond,
in mildem Lichte
leuchtet der Lenz;
auf linden Lüften
leicht und lieblich,
Wunder webend
er sich wiegt;
durch Wald und Auen
weht sein Atem,
weit geöffnet
lacht sein Aug'...
aus sel'ger Vöglein Sange
süß er tönt,
holde Düfte
haucht er aus;
seinem warmen Blut entblühen
wonnige Blumen,
Keim und Sproß
entspringt seiner Kraft.
Mit zarter Waffen Zier
bezwingt er die Welt;
Winter und Sturm wichen
der starken Wehr...
wohl mußte den tapfern Streichen
die strenge Türe auch weichen,
die trotzig und starr
uns trennte von ihm!
Zu seiner Schwester
schwang er sich her;
die Liebe lockte den Lenz:
in unsrem Busen
barg sie sich tief;
nun lacht sie selig dem Licht.
Die bräutliche Schwester
befreite der Bruder;
zertrümmert liegt,
was je sie getrennt:
jauchzend grüßt sich
das junge Paar:
vereint sind Liebe und Lenz!
SIEGMUND
Las tormentas invernales
han cedido
ante el delicioso mayo,
con delicada luz
brilla la primavera;
entre dulces brisas,
leve y graciosa,
se mece tejiendo prodigios.
Por bosques y prados
sopla tu aliento,
muy abiertos ríen sus ojos:
dulcemente suena el canto
de felices pajarillos,
exhala divinos aromas;
de su cálida sangre
florecen deliciosas flores,
¡gérmenes y retoños
brotan de su vigor!
Con el ornato
de sus delicadas armas
somete al mundo;
invierno y tormentas
han tenido que ceder
ante su fuerte baluarte:
también han cedido
a sus gallardos golpes
la dura puerta
que, terca y rígida,
nos separa de ella!
Surcando el aire ha llegado
junto a su hermana;
el amor ha llamado a la primavera;
se ocultaba en nuestro pecho,
ahora ríe dichoso a plena luz.
A la hermana nupcial
ha liberado el hermano;
destruido yace cuanto
les mantuvo separados;
¡jubilosa se saluda
la joven pareja,
unidos están amor y primavera!

Wagner. Die Walküre, Du bist der Lenz


SIEGLINDE
Du bist der Lenz,
nach dem ich verlangte
in frostigen Winters Frist.
Dich grüßte mein Herz
mit heiligem Grau'n,
als dein Blick zuerst mir erblühte.
Fremdes nur sah ich von je,
freudlos war mir das Nahe.
Als hätt' ich nie es gekannt,
war, was immer mir kam.
Doch dich kannt' ich
deutlich und klar:
als mein Auge dich sah,
warst du mein Eigen;
was im Busen ich barg,
was ich bin,
hell wie der Tag
taucht' es mir auf,
o wie tönender Schall
schlug's an mein Ohr,
als in frostig öder Fremde
zuerst ich den Freund ersah.

SIEGMUND
O süßeste Wonne!
O seligstes Weib!
SIEGLINDE
Tú eres la primavera
por la que yo suspiraba
en el helado tiempo del invierno.
Mi corazón te saludó
con sagrado temor
cuando tu mirada floreció para mí
por primera vez.
Desde siempre
todo lo veía yo extraño,
lo próximo era enemigo;
extraño me era todo
lo que se me acercaba.
Pero a ti te reconocí en seguida
apenas te vi supe que eras mío;
lo que ocultaba en el pecho,
lo que soy,
claro como el día emergió de mí:
como sonora vibración
llegó a mis oídos
cuando en helado,
desierto país extranjero
vi por vez primera al amigo.

SIEGMUND
¡Oh, dulcísima delicia!
¡Mujer divina!

jueves, 28 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, O laß in Nähe zu dir mich neigen


SIEGLINDE
O laß in Nähe
zu dir mich neigen,
daß hell ich schaue
den hehren Schein,
der dir aus Aug'
und Antlitz bricht
und so süß die Sinne mir zwingt.

SIEGMUND
Im Lenzesmond
leuchtest du hell;
hehr umwebt dich
das Wellenhaar:
was mich berückt,
errat' ich nun leicht,
denn wonnig weidet mein Blick.

SIEGLINDE
Wie dir die Stirn
so offen steht,
der Adern Geäst
in den Schläfen sich schlingt!
Mir zagt es vor der Wonne,
die mich entzückt!
Ein Wunder will mich gemahnen:
den heut' zuerst ich erschaut,
mein Auge sah dich schon!

SIEGMUND
Ein Minnetraum
gemahnt auch mich:
in heißem Sehnen
sah ich dich schon!

SIEGLINDE
Im Bach erblickt' ich
mein eigen Bild...
und jetzt gewahr' ich
es wieder:
wie einst dem Teich es enttaucht,
bietest mein Bild mir nun du!

SIEGMUND
Du bist das Bild,
das ich in mir barg.

SIEGLINDE
O still! Laß mich
der Stimme lauschen:
mich dünkt, ihren Klang
hört' ich als Kind...
Doch nein! Ich hörte sie neulich,
als meiner Stimme Schall
mir widerhallte der Wald.

SIEGMUND
O lieblichste Laute,
denen ich lausche!

SIEGLINDE
Deines Auges Glut
erglänzte mir schon:
so blickte der Greis
grüßend auf mich,
als der Traurigen Trost er gab.
An dem Blick
erkannt' ihn sein Kind...
schon wollt' ich
beim Namen ihn nennen!
SIEGLINDE
Oh, deja que me incline ante ti,
que vea con claridad
ese augusto brillo
que emana de tus ojos
y del rostro
y tan dulcemente
me subyuga los sentidos.

SIEGMUND
A la luna de primavera
resplandeces luminosa,
sublime su halo rodea
tu cabello ondulante:
fácilmente veo lo que me cautiva,
pues mi mirada se deleita
en cuanto contempla.

SIEGLINDE
¡Qué despejada está tu frente,
el ramillete de tus venas
se entrelaza en las sienes!
¡Tengo miedo de la felicidad
que me embelesa!
Un prodigio hace recordar
que hoy te he visto
por primera vez,
pero que mis ojos ya te habían visto!

SIEGMUND
Un sueño de amor
también me hace recordar:
¡que yo ya te había visto llevado
por mi ardiente deseo!

SIEGLINDE
En el arroyo contemplé
mi propia imagen...
y ahora la percibo de nuevo:
¡como antes emergiera
a la superficie del agua,
así me ofreces tú ahora mi imagen!

SIEGMUND
Tú eres la imagen
que yo ocultaba dentro de mí.

SIEGLINDE
¡Oh, calla!
Déjame escuchar tu voz:
me parece haberla oído
siendo niña.
¡Mas, no! La oí recientemente,
mientras el bosque
me devolvía el eco de la mía.

SIEGMUND
¡Oh, dulcísimo sonido,
el que escucho!

SIEGLINDE
Me ilumina la llama de tus ojos:
así me miró
el anciano al saludarme;
cuando dio consuelo
a mi tristeza.
Por la mirada he visto
que eres hijo suyo
¡quisiera darte
su mismo nombre!

Wagner. Die Walküre, Wehwalt heißt du fürwahr?


SIEGLINDE
Wehwalt heißt du fürwahr?

SIEGMUND
Nicht heiß' ich so,
seit du mich liebst:
nun walt' ich
der hehrsten Wonnen!

SIEGLINDE
Und Friedmund darfst du
froh dich nicht nennen?

SIEGMUND
Nenne mich du,
wie du liebst, daß ich heiße:
den Namen nehm' ich von dir!

SIEGLINDE
Doch nanntest du Wolfe den Vater?

SIEGMUND
Ein Wolf
war er feigen Füchsen!
Doch dem so stolz
strahlte das Auge,
wie, Herrliche,
hehr dir es strahlt,
der war: Wälse genannt.

SIEGLINDE
War Wälse dein Vater,
und bist du ein Wälsung,
stieß er für dich
sein Schwert in den Stamm,
so laß mich dich heißen,
wie ich dich liebe:
Siegmund ...
so nenn' ich dich!
SIEGLINDE
¿De verdad te llamas Wehwalt?

SIEGMUND
No me llamo así
desde que tú me amas:
¡ahora poseo
las más sublimes delicias!

SIEGLINDE
¿Y no puedes llamarte
Mensajero de la Paz?

SIEGMUND
Llámame como tú quieras
que me llame:
¡de ti tomaré mi nombre!

SIEGLINDE
¿Pero no llamaste Lobo a tu padre?

SIEGMUND
¡Un lobo era él
para los cobardes zorros!
Pero aquel a quien tan orgulloso
le brillaba el ojo
como a ti, nobilísima,
te brillan los tuyos,
se llamaba Wälse.

SIEGLINDE
Si era Wälse tu padre
y tú eres un welsungo,
él clavó
para ti su espada
en el tronco,
déjame llamarte
como quiera:
¡te llamaré Siegmund!

miércoles, 27 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Siegmund heiß' ich und Siegmund bin ich!


SIEGMUND
Siegmund heiß' ich
und Siegmund bin ich!
Bezeug' es dies Schwert,
das zaglos ich halte!
Wälse verhieß mir,
in höchster Not
fänd' ich es einst:
ich faß' es nun!
Heiligster Minne
höchste Not,
sehnender Liebe
sehrende Not
brennt mir hell in der Brust,
drängt zu Tat und Tod:
Notung! Notung!
So nenn' ich dich, Schwert
Notung! Notung!
Neidlicher Stahl!
Zeig' deiner Schärfe
schneidenden Zahn:
heraus aus der Scheide zu mir!
SIEGMUND
¡Siegmund me llamo y Siegmund soy!
¡Testimónielo esta espada
que sin miedo cojo!
Wälse me prometió
que la encontraría
cuando la necesitara:
¡ahora la cojo!
Supremo sufrimiento
del amor sagrado,
extrema aflicción
del fuerte deseo
abrasa mi pecho
empujándome a luchar
hasta la muerte.
¡Notung! ¡Notung!
Así te llamo, espada.
¡Notung! ¡Notung!
¡Precioso acero!
¡Muestra de tu filo
los cortantes dientes!
¡Sal de tu vaina!

Wagner. Die Walküre, Siegmund, den Wälsung


SIEGMUND
Siegmund, den Wälsung,
siehst du, Weib!
Als Brautgabe
bringt er dies Schwert:
so freit er sich
die seligste Frau;
dem Feindeshaus
entführt er dich so.
Fern von hier
folge mir nun,
fort in des Lenzes
lachendes Haus:
dort schützt dich Nothung,
das Schwert,
wenn Siegmund dir liebend erlag!

SIEGLINDE
Bist du Siegmund,
den ich hier sehe,
Sieglinde bin ich,
die dich ersehnt:
die eigne Schwester
gewannst du zu eins
mit dem Schwert!

SIEGMUND
Braut und Schwester
bist du dem Bruder
so blühe denn,
Wälsungen-Blut!
SIEGMUND
¡Estás viendo a Siegmund, mujer,
al weslungo!
Como dote nupcial
traigo esta espada.
Así pretende él
a la más divina de las mujeres,
de la casa del enemigo
así te rapta.
Lejos de aquí,
sígueme ahora,
vayamos donde ríe la primavera:
¡allí te protegerá Notung,
la espada,
aunque Siegmund
muera de amor por ti!

SIEGLINDE
Si es Siegmund
el que veo,
yo soy Sieglinde,
que te desea:
¡a tu propia hermana
acabas de conquistar
con tu espada!

SIEGMUND
Novia y hermana eres
para el hermano:
¡florece así, pues,
sangre de los weslungos!

martes, 26 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Acto Segundo

Acto II

Amalie Materna, la primera Brünnhilde en el Festival de Bayreuth, 1876. Wotan se encuentra en una montaña rocosa con Brunilda, su hija valquiria. Wotan ordena que Brunilda proteja a Sigmundo cuando se enfrente a Hunding. Fricka, esposa de Wotan y diosa del matrimonio, aparece y demanda que Sigmundo y Siglinda sean castigados por cometer adulterio e incesto. Fricka sabe que Wotan, disfrazado como un mortal llamado Wälse, es el padre de Sigmundo y Siglinda. Wotan argumenta que necesita a un héroe libre (esto es, uno no gobernado por él) para llevar a cabo sus planes, pero Fricka lo contradice al decir que Sigmundo no es más que una criatura e inconsciente peón de Wotan. Éste, acorralado, promete a Fricka que Sigmundo morirá.

Fricka se retira y Brunilda se queda con su padre, ahora notablemente desesperado. Wotan narra sus problemas: Erda le había dado una advertencia a Wotan al final de El oro del Rin y éste había seducido a la diosa de la tierra (Erda) para poder averiguar más sobre dicha profecía. Brunilda nació de esta unión.

Wotan crio a Brunilda y otras ocho hijas como las valquirias, guerreras encargadas de recolectar las almas de los héroes caídos para poder formar un ejército para luchar contra Alberich. El ejército del Valhalla fallaría si Alberich llegase a apoderarse nuevamente del anillo, el cual se encuentra en las manos de Fafner. El gigante se convierte en un dragón utilizando el Tarnhelm y se queda en un bosque con el tesoro de los nibelungos. Wotan no puede quitarle el anillo a Fafner, ya que Wotan lo otorgó bajo una promesa y por lo tanto necesita a un héroe que derrote a Fafner en su nombre. Sin embargo, justo como dijo Fricka, Wotan solo podría crear esclavos para sí mismo. De mala gana, Wotan ordena a Brunilda que asesine a su amado hijo Sigmundo.

Habiendo huido de la casa de Hunging, Sigmundo y Siglinda se encuentran en un puerto de montaña, cuando Siglinda se desmaya por cansancio y remordimiento. Brunilda se acerca a Sigmundo y le habla de su próxima muerte. Sigmundo rehúsa seguir a la valquiria al Valhalla cuando descubre que Siglinda no podrá ir con él. Saca su espada y amenaza con matar tanto a Sieglinda como a sí mismo. Brunilda queda impresionada por la pasión de Sigmundo y decide proteger al guerrero en vez de matarlo, de manera que asegure su victoria sobre Hunding.

Hunding aparece y ataca a Sigmundo. La bendición de Brunilda da un poder extraordinario a Sigmundo que le permite dominar a Hunding, pero Wotan se presenta y destruye la espada Nothung con su lanza. Sigmundo se encuentra desarmado y Hunding acaba con la vida del guerrero. Brunilda huye, pero no sin antes llevarse a Siglinda y los restos de Nothung. Wotan ve con gran tristeza el cuerpo de su hijo, y Brunilda reúne los fragmentos de Nothung y huye a caballo con Siglinda. Wotan mata a Hunding con un gesto desdeñoso, y con ira persigue a su desobediente hija Brunilda.

Wagner. Die Walküre, Preludio


AKT II

Vorspiel
ACTO II

Preludio

Wagner. Die Walküre, Nun zäume dein Roß, reisige Maid!


Erste Szene

WOTAN
Nun zäume dein Roß,
reisige Maid!
Bald entbrennt
brünstiger Streit:
Brünnhilde stürme zum Kampf,
dem Wälsung kiese sie Sieg!
Hunding wähle sich,
wem er gehört;
nach Walhall taugt er mir nicht.
Drum rüstig und rasch,
reite zur Wal!

BRÜNNHILDE
Hojotoho! Hojotoho!
Heiaha! Heiaha!
Hojotoho! Heiaha!
Dir rat' ich, Vater,
rüste dich selbst;
harten Sturm
sollst du bestehn.
Fricka naht, deine Frau,
im Wagen mit dem Widdergespann.
Hei! Wie die goldne
Geißel sie schwingt!
Die armen Tiere
ächzen vor Angst;
wild rasseln die Räder;
zornig fährt sie zum Zank!
In solchem Strauße
streit' ich nicht gern,
lieb' ich auch mutiger
Männer Schlacht!
Drum sieh,
wie den Sturm du bestehst:
ich Lustige laß' dich im Stich!
Hojotoho! Hojotoho!
Heiaha! Heiaha! Heiahaha!
Escena Primera

WOTAN
Ahora ensilla tu corcel,
virgen guerrera:
¡pronto se desencadenará
un violento combate!
Corra Brunilda a la lucha:
¡dele la victoria al welsungo!
Que Hunding
se reúna con los suyos:
no me sirve para el Walhalla.
¡Armada y veloz
cabalga por ello al combate!

BRUNILDA
¡Hojotoho! ¡Hojotoho!
¡Heyaha! ¡Heyaha!
¡Hojotoho! ¡Heyaha!
Te aconsejo, padre,
que tú mismo te prepares;
duro asalto deberás resistir.
Fricka, tu mujer,
se acerca en el carro
con el tiro de moruecos.
¡Hey! ¡Cómo blande
el áureo látigo!
Los pobres animales
gimen de miedo;
salvajemente rechinan las ruedas;
colérica viene a disputar contigo.
No peleo de buen grado
en tales pendencias,
prefiero el combate
entre hombres valerosos.
Mira, pues,
cómo resistes el asalto:
¡yo, la alegre, te dejo solo!
¡Hojotoho! ¡Hojotoho!
¡Heyaha! ¡Heyaha! ¡Heyahaha!

lunes, 25 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Der alte Sturm, die alte Müh'!


WOTAN
Der alte Sturm,
die alte Müh'!
Doch stand muß ich hier halten!

FRICKA
Wo in den Bergen du dich birgst,
der Gattin Blick zu entgehn,
einsam hier
such' ich dich auf,
daß Hilfe du mir verhießest.

WOTAN
Was Fricka kümmert,
künde sie frei.

FRICKA
Ich vernahm Hundings Not,
um Rache rief er mich an:
der Ehe Hüterin
hörte ihn,
verhieß streng
zu strafen die Tat
des frech frevelnden Paars,
das kühn den Gatten gekränkt.

WOTAN
Was so Schlimmes
schuf das Paar,
das liebend einte der Lenz?
Der Minne Zauber
entzückte sie:
wer büßt mir der Minne Macht?

FRICKA
Wie töricht und taub du dich stellst,
als wüßtest fürwahr du nicht,
daß um der Ehe
heiligen Eid,
den hart gekränkten, ich klage!

WOTAN
Unheilig
acht' ich den Eid,
der Unliebende eint;
und mir wahrlich
mute nicht zu,
daß mit Zwang ich halte,
was dir nicht haftet:
denn wo kühn Kräfte sich regen,
da rat' ich offen zum Krieg.

FRICKA
Achtest du rühmlich
der Ehe Bruch,
so prahle nun weiter
und preis' es heilig,
daß Blutschande entblüht
dem Bund eines Zwillingspaars!
Mir schaudert das Herz,
es schwindelt mein Hirn:
bräutlich umfing
die Schwester der Bruder!
Wann ward es erlebt,
daß leiblich Geschwister
sich liebten?
WOTAN
¡La vieja disputa,
el viejo fastidio!
¡Pero debo mantenerme firme!

FRICKA
Dónde, en las montañas, te ocultas,
para sustraerte
a la mirada de tu esposa;
sola vengo aquí a buscarte,
para que me prometas ayuda.

WOTAN
Lo que aflige a Fricka
expóngalo abiertamente.

FRICKA
Supe la desdicha de Hunding,
me llamó pidiendo venganza;
guardiana del matrimonio,
le escuché,
prometí castigar severamente
la acción
de la insolente y criminal pareja,
que ofendió osadamente al esposo.

WOTAN
¿Qué mal hizo la pareja
que unió amorosamente
la primavera?
El hechizo del amor los subyugó:
¿quién puede oponerse
al poder del amor?

FRICKA
¡Te haces el tonto y el sordo
como si no supieras perfectamente
que clamo por el sagrado juramento
del matrimonio,
duramente ofendido!

WOTAN
Sacrílego considero yo el juramento
que une a los que no se aman;
no me exijas
que mantenga por la fuerza
lo que a ti no te concierne,
donde audazmente
se manifiestan
sentimientos limpios,
aconsejo abiertamente la guerra.

FRICKA
¡Si consideras meritorio
el adulterio,
jáctate y ensalza
como sagrado
que medre el incesto de la unión
de una pareja de mellizos!
Se me estremece el corazón,
siento vértigo:
¡nupcialmente abrazó
la hermana al hermano!
¿Cuándo se ha visto
que se amaran carnalmente
dos hermanos?

Wagner. Die Walküre, Heut' hast du 's erlebt!


WOTAN
Heut' hast du 's erlebt!
Erfahre so,
was von selbst sich fügt,
sei zuvor auch noch nie es geschehn.
Daß jene sich lieben,
leuchtet dir hell;
drum höre redlichen Rat:
Soll süße Lust
deinen Segen dir lohnen,
so segne, lachend der Liebe,
Siegmunds und Sieglindes Bund!

FRICKA
So ist es denn aus
mit den ewigen Göttern,
seit du die wilden
Wälsungen zeugtest?
Heraus sagt' ich's;
traf ich den Sinn?
Nichts gilt dir der Hehren
heilige Sippe;
hin wirfst du alles,
was einst du geachtet;
zerreißest die Bande,
die selbst du gebunden,
lösest lachend
des Himmels Haft:
daß nach Lust und Laune nur walte
dies frevelnde Zwillingspaar,
deiner Untreue zuchtlose Frucht!
O, was klag' ich
um Ehe und Eid,
da zuerst du selbst sie versehrt!
Die treue Gattin
trogest du stets;
wo eine Tiefe,
wo eine Höhe,
dahin lugte
lüstern dein Blick,
wie des Wechsels Lust du gewännest
und höhnend kränktest mein Herz.
Trauernden Sinnes
mußt' ich's ertragen,
zogst du zur Schlacht
mit den schlimmen Mädchen,
die wilder Minne
Bund dir gebar:
denn dein Weib noch scheutest du so,
daß der Walküren Schar
und Brünnhilde selbst,
deines Wunsches Braut,
in Gehorsam der Herrin du gabst.
Doch jetzt, da dir neue
Namen gefielen,
als "Wälse" wölfisch
im Walde du schweiftest;
jetzt, da zu niedrigster
Schmach du dich neigtest,
gemeiner Menschen
ein Paar zu erzeugen:
jetzt dem Wurfe der Wölfing
wirfst du zu Füßen dein Weib!
So führ' es denn aus!
Fülle das Maß!
Die Betrog'ne laß auch zertreten!
WOTAN
¡Hoy lo has visto!
Aprende que puede ocurrir,
aunque jamás sucediera antes.
Que ellos se aman
está claro para ti;
por ello, escucha un consejo sincero;
si la alegría debe premiar
tu bendición,
entonces bendice,
sé propicia al amor,
la unión de Siegmund y Sieglinde.

FRICKA
¿Así se acabó,
la estirpe de los dioses eternos
puesto que engendraste
a los salvaje welsungos?
Lo he dicho bien claro;
¿acerté el sentido?
¡Nada vale para ti
el sagrado clan de los dioses!
¡lejos arrojas todo
lo que antes amabas,
rompes los lazos
que tú mismo ataste,
te liberas riendo
de la prisión celestial,
para que sólo impere a su capricho
esta criminal pareja de mellizos,
el rebelde fruto de tu infidelidad!
¡Oh, para qué clamo
por el matrimonio y el juramento,
si tú eres el primero en vulnerarlos!
A tu fiel esposa engañaste siempre,
por los valles y las alturas,
lascivamente tu mirada acechaba
para conseguir el placer
de la variación
y herir, burlándote,
mi corazón.
Con ánimo entristecido
tuve que soportar
que fueras al combate
con las perversas vírgenes
que te nacieron
de la unión ilícita:
pues aún respetabas a tu mujer
puesto que sometiste
a mi obediencia
a la tropa de walkyrias
y a la misma Brunilda,
fruto de tu deseo.
Pero ahora,
te gusta cambiar de nombre,
te llamas "Wälse",
y vas como un lobo errante
por el bosque;
descendiste a la extrema vileza
de engendrar una pareja
de hombres ordinarios,
¡y ahora arrojas a tu mujer
a los pies de tu camada de lobeznos!
¡Llévalo a cabo, pues!
¡Colma la medida!
¡Deja que pisoteen a la engañada!

domingo, 24 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Nichts lerntest du, wollt' ich dich lehren


WOTAN
Nichts lerntest du,
wollt' ich dich lehren,
was nie du erkennen kannst,
eh' nicht ertagte die Tat.
Stets Gewohntes
nur magst du verstehn:
doch was noch nie sich traf,
danach trachtet mein Sinn.
Eines höre!
Not tut ein Held,
der, ledig göttlichen Schutzes,
sich löse vom Göttergesetz.
So nur taugt er
zu wirken die Tat,
die, wie not sie den Göttern,
dem Gott doch zu wirken verwehrt.

FRICKA
Mit tiefem Sinne
willst du mich täuschen:
was Hehres sollten
Helden je wirken,
das ihren Göttern wäre verwehrt,
deren Gunst
in ihnen nur wirkt?

WOTAN
lhres eignen Mutes achtest du nicht?
WOTAN
Nunca aprendiste,
a pesar de que quise enseñarte,
a reconocer los hechos
antes de que sucedieran.
Sólo comprendes lo convencional,
pero yo aspiro a comprender
lo que nunca ha sucedido.
Oye esto: la necesidad
creará un héroe
que, ajeno a la protección divina,
se libere de la ley de los dioses.
Sólo él servirá
para realizar el acto
que, tan necesario a los dioses,
le está prohibido
realizarlo a un dios.

FRICKA
Con profundos juicios
quieres embaucarme:
¿qué gran hazaña podrá realizar
ese héroe
que no puedan realizar los dioses,
siendo así que sólo actúa
por gracia de los dioses?

WOTAN
¿No adviertes su valor?

Wagner. Die Walküre, Wer hauchte Menschen ihn ein?


FRICKA
Wer hauchte Menschen ihn ein?
Wer hellte den Blöden den Blick?
In deinem Schutz
scheinen sie stark,
durch deinen Stachel
streben sie auf:
du reizest sie einzig,
die so mir Ew'gen du rühmst,
Mit neuer List
willst du mich belügen,
durch neue Ränke
mir jetzt entrinnen;
doch diesen Wälsung
gewinnst du dir nicht:
in ihm treff' ich nur dich,
denn durch dich trotzt er allein.

WOTAN
In wildem Leiden
erwuchs er sich selbst:
mein Schutz schirmte ihn nie.

FRICKA
So schütz' auch heut' ihn nicht!
Nimm ihm das Schwert,
das du ihm geschenkt!

WOTAN
Das Schwert?

FRICKA
Ja, das Schwert, das zauberstark
zuckende Schwert,
das du Gott dem Sohne gabst.

WOTAN
Siegmund gewann es sich
selbst in der Not.

FRICKA
Du schufst ihm die Not,
wie das neidliche Schwert.
Willst du mich täuschen,
die Tag und Nacht
auf den Fersen dir folgt?
Für ihn stießest du
das Schwert in den Stamm,
du verhießest ihm
die hehre Wehr:
willst du es leugnen,
daß nur deine List
ihn lockte, wo er es fänd'?
Mit Unfreien
streitet kein Edler,
den Frevler straft nur der Freie.
Wider deine Kraft
führt' ich wohl Krieg:
doch Siegmund
verfiel mir als Knecht!
Der dir als Herren
hörig und eigen,
gehorchen soll ihm
dein ewig Gemahl?
Soll mich in Schmach
der Niedrigste schmähen,
dem Frechen zum Sporn,
dem Freien zum Spott?
Das kann mein Gatte nicht wollen,
die Göttin entweiht er nicht so!
FRICKA
¿Quién se lo inspiró a los hombres?
¿Quién abrió los ojos
a los imbéciles?
Bajo tu protección parecen fuertes;
gracias a tu estímulo siguen adelante:
sólo tú incitaste a esos que alabas
ante mí, la eterna.
Con nuevas astucias
quieres engañarme,
confundirme ahora
mediante nuevas intrigas;
pero a este welsungo
no lo ganarás para ti;
en él es a ti a quien veo,
pues sólo se atreve a desafiarme,
porque tú le animas a ello.

WOTAN
Sólo gracias
al sufrimiento
se ha hecho a sí mismo

FRICKA
¡Entonces, no le protejas hoy!
Quítale la espada
que le regalaste.

WOTAN
¿La espada?

FRICKA
¡Sí, la espada,
la mágica y poderosa espada
que tú, dios, diste a tu hijo!

WOTAN
Siegmund
ha sabido ganársela.

FRICKA
Tú eres autor
tanto de su miseria
como de su magnífica espada.
¿Quieres confundirme,
a mí, que día y noche
sigo tus pasos?
Para él clavaste la espada
en el tronco;
tú le prometiste
la sublime arma:
¿negarás que sólo tu astucia
le atrajo
donde la encontró?
Ningún noble combate
contra esclavos;
el noble se contenta
con castigar al criminal.
Contra ti puedo luchar;
pero Siegmund
quedó a mi merced como esclavo.
Al que a ti, su señor,
sirve y pertenece,
¿debe obedecer tu eterna esposa?
¿Debe injuriarme afrentosamente
el más abyecto,
puede insolentarse un ser libre
hasta el punto de mofarse de mí?
Esto no puede quererlo mi esposo,
él no profanará así a la diosa.

sábado, 23 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Was verlangst du?


WOTAN
Was verlangst du?

FRICKA
Laß von dem Wälsung!

WOTAN
Er geh' seines Wegs.

FRICKA
Doch du schütze ihn nicht,
wenn zur Schlacht
ihn der Rächer ruft!

WOTAN
Ich schütze ihn nicht.

FRICKA
Sieh mir ins Auge,
sinne nicht Trug:
die Walküre wend' auch von ihm!

WOTAN
Die Walküre walte frei.

FRICKA
Nicht doch; deinen Willen
vollbringt sie allein:
verbiete ihr Siegmunds Sieg!

WOTAN
Ich kann ihn nicht fällen:
er fand mein Schwert!

FRICKA
Entzieh' dem den Zauber,
zerknick es dem Knecht!
Schutzlos schau' ihn der Feind!

BRÜNNHILDE
Heiaha! Heiaha! Hojotoho!

FRICKA
Dort kommt deine kühne Maid;
jauchzend jagt sie daher.

BRÜNNHILDE
Heiaha! Heiaha!
Hojotoho! Hojotoho!

WOTAN
Ich rief sie
für Siegmund zu Roß!
WOTAN
¿Qué pides?

FRICKA
¡Apártate del welsungo!

WOTAN
El sigue su camino.

FRICKA
¡Pero no le protejas cuando
al combate
le llame el vengador!

WOTAN
No le protegeré.

FRICKA
Mírame a los ojos;
no intentes engañarme;
¡aparta también de él a la walkyria!

WOTAN
La walkyria obra libremente.

FRICKA
¡No! Ella sólo ejecuta tu voluntad;
¡prohíbele la victoria
de Siegmund!

WOTAN
No puedo abatirlo,
encontró mi espada.

FRICKA
¡Prívala de la magia,
rómpesela!
¡Véalo indefenso el enemigo!

BRUNILDA
¡Heyaha! ¡Heyaha! ¡Hojotoho!

FRICKA
Ahí viene tu osada virgen;
jubilosa corre hacia aquí.

BRUNILDA
¡Heyaha! ¡Heyaha!
¡Hojotoho! ¡Hojotoho!

WOTAN
Le he pedido que ensille su corcel
y acuda en ayuda de Siegmund.

Wagner. Die Walküre, Deiner ew'gen Gattin heilige Ehre


FRICKA
Deiner ew'gen Gattin
heilige Ehre
beschirme heut' ihr Schild!
Von Menschen verlacht,
verlustig der Macht,
gingen wir Götter zugrund:
würde heut' nicht hehr
und herrlich mein Recht
gerächt von der mutigen Maid.
Der Wälsung fällt meiner Ehre:
Empfah ich von Wotan den Eid?

WOTAN
Nimm den Eid!

FRICKA
Heervater harret dein:
lass' ihn dir künden,
wie das Los er gekiest!
FRICKA
¡La sagrada honra de tu esposa eterna
proteja hoy tu escudo!
Burlados por hombres,
privados del poder,
nosotros, los dioses, pereceríamos,
si hoy mi derecho no fuera
augusta y magníficamente vengado
por la valerosa virgen.
Caiga el welsungo
en aras de mi honra.
¿Estás dispuesto a jurarlo, Wotan?

WOTAN
¡Lo juro!

FRICKA
Te aguarda
el Padre de los Ejércitos:
él te dirá lo que ha decidido.

viernes, 22 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Schlimm, fürcht' ich


Zweite Szene

BRÜNNHILDE
Schlimm, fürcht' ich,
schloß der Streit,
lachte Fricka dem Lose.
Vater, was soll
dein Kind erfahren?
Trübe scheinst du und traurig!

WOTAN
In eigner Fessel
fing ich mich:
ich Unfreiester aller!

BRÜNNHILDE
So sah ich dich nie!
Was nagt dir das Herz?

WOTAN
O heilige Schmach!
O schmählicher Harm!
Götternot!
Götternot!
Endloser Grimm!
Ewiger Gram!
Der Traurigste bin ich von allen!

BRÜNNHILDE
Vater! Vater!
Sage, was ist dir?
Wie erschreckst du mit
Sorge dein Kind?
Vertraue mir!
Ich bin dir treu:
sieh, Brünnhilde bittet!

WOTAN
Laß ich's verlauten,
lös' ich dann nicht
meines Willens haltenden Haft?

BRÜNNHILDE
Zu Wotans Willen sprichst du,
sagst du mir, was du willst;
wer bin ich,
wär' ich dein Wille nicht?

WOTAN
Was keinem in Worten ich künde,
unausgesprochen
bleib' es denn ewig:
mit mir nur rat' ich,
red' ich zu dir.
Escena Segunda

BRUNILDA
Mal, me temo,
acabó la disputa,
si la suerte ha sonreído a Fricka.
Padre,
¿qué debe saber tu hija?
¡Apesadumbrado pareces, y triste!

WOTAN
¡He caído
en mi propia trampa,
yo, el menos libre de todos!

BRUNILDA
Jamás te he visto así:
¿qué te roe el corazón?

WOTAN
¡Oh, sagrada infamia!
¡Oh, ultrajante aflicción!
¡Necesidad de los dioses!
¡Necesidad de los dioses!
¡Rabia infinita!
¡Eterno pesar!
¡El más triste soy yo de todos!

BRUNILDA
¡Padre! ¡Padre!
¡Di! ¿Qué te ocurre?
¿Por qué asustas a tu hija
con alarmas?
¡Confía en mí!
Te soy fiel:
¡mírame, Brunilda te lo ruega!

WOTAN
Si lo hiciera,
¿no rompería el juramento
recién prestado?

BRUNILDA
A la voluntad de Wotan hablarás
si me dices lo que quieres, pues
¿quién soy yo,
si no tu propia voluntad?

WOTAN
Lo que a nadie refiero
con palabras,
permanezca eternamente ignorado:
sólo conmigo hablo
cuando te hablo a ti.

Wagner. Die Walküre, Als junger Liebe Lust mir verblich


WOTAN
Als junger Liebe
Lust mir verblich,
verlangte nach Macht mein Mut:
von jäher Wünsche
Wüten gejagt,
gewann ich mir die Welt.
Unwissend trugvoll,
Untreue übt' ich,
band durch Verträge,
was Unheil barg:
listig verlockte mich Loge,
der schweifend nun verschwand.
Von der Liebe doch
mocht' ich nicht lassen,
in der Macht verlangt'
ich nach Minne.
Den Nacht gebar,
der bange Nibelung,
Alberich, brach ihren Bund;
er fluchte der Lieb'
und gewann durch den Fluch
des Rheines glänzendes Gold
und mit ihm maßlose Macht.
Den Ring, den er schuf,
entriß ich ihm listig;
doch nicht dem Rhein
gab ich ihn zurück:
mit ihm bezahlt' ich
Walhalls Zinnen,
der Burg, die Riesen mir bauten,
aus der ich der Welt nun gebot.
Die alles weiß,
was einstens war,
Erda, die weihlich
weiseste Wala,
riet mir ab von dem Ring,
warnte vor ewigem Ende.
Von dem Ende wollt' ich
mehr noch wissen;
doch schweigend entschwand
mir das Weib...
Da verlor ich den leichten Mut,
zu wissen begehrt' es den Gott:
in den Schoß der Welt
schwang ich mich hinab,
mit Liebeszauber
zwang ich die Wala,
stört' ihres Wissens Stolz,
daß sie Rede nun mir stand.
Kunde empfing ich von ihr;
von mir doch barg sie ein Pfand:
der Welt weisestes Weib
gebar mir, Brünnhilde, dich.
Mit acht Schwestern
zog ich dich auf;
durch euch Walküren
wollt' ich wenden,
was mir die Wala
zu fürchten schuf:
ein schmähliches Ende der Ew'gen.
Daß stark zum Streit
uns fände der Feind,
hieß ich euch Helden mir schaffen:
die herrisch wir sonst
in Gesetzen hielten,
die Männer, denen
den Mut wir gewehrt,
die durch trüber Verträge
trügende Bande
zu blindem Gehorsam
wir uns gebunden,
die solltet zu Sturm
und Streit ihr nun stacheln,
ihre Kraft reizen
zu rauhem Krieg,
daß kühner Kämpfer Scharen
ich sammle in Walhalls Saal!

BRÜNNHILDE
Deinen Saal füllten wir weidlich:
viele schon führt' ich dir zu.
Was macht dir nun Sorge,
da nie wir gesäumt?
WOTAN
Cuando en mí expiró
la alegría del amor joven,
mi valor aspiró al poder:
movido por la furia
de irreflexivos deseos,
gané para mí el mundo.
Ignorante y engañoso,
ejercité la infidelidad,
até con pactos aquello
que entrañaba infortunio:
astutamente
me sedujo Loge,
que después desapareció.
Pero no quise
apartarme del amor,
siendo poderoso,
aspiré al placer.
El nacido de la noche,
el medroso nibelungo,
Alberich, rompió sus lazos:
maldijo el amor,
y con una maldición
ganó el brillante
oro del Rhin
y con él inmenso poder.
El anillo que forjó
yo le quité con astucia;
pero no se lo devolví al Rhin:
con él pagué las almenas
del Walhalla,
de la fortaleza
que me construyeron gigantes,
desde la que ahora
domino el mundo.
La que sabe todo
lo que ocurrió en el pasado,
Erda,
la sagrada y más sabia Wala,
me aconsejó separarme del anillo,
me previno
del fin eterno.
Del fin quise saber aún más;
pero desapareció
en silencio.
A partir de entonces
perdí mi alegría,
el dios anhelaba saber:
descendí al seno del mundo,
mediante el amor forcé a la Wala,
perturbé el orgullo
de su sabiduría,
para que ahora contestara.
Nuevas recibí de ella;
pero obtuvo una prenda mía;
la mujer más sabia del mundo
alumbró a Brunilda, a ti.
Con ocho hermanas te crié:
por medio vuestro, walkyrias,
quería yo evitar
lo que la Wala me hizo saber:
un ignominioso final de los eternos.
Para que el enemigo nos hallara
fuertes en el combate
os ordené procurarme héroes,
para tener bajo nuestras
órdenes a los dominadores;
a los hombres
a quienes prohibimos el valor,
a los que por medio
de oscuros pactos
indujimos a una ciega obediencia,
a ellos debíais ahora inducir
a pelear,
a probar su fuerza en ruda guerra,
¡para que tropas de osados guerreros
pueda yo reunir
en la sala del Walhalla!

BRUNILDA
Llenamos tu sala hasta colmarla:
llevé a muchos a tu lado.
¿Qué te causa ahora inquietud,
si nunca fuimos negligentes?

jueves, 21 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Ein andres ist's


WOTAN
Ein andres ist's:
achte es wohl,
wes mich die Wala gewarnt!
Durch Alberichs Heer
droht uns das Ende:
mit neidischem Grimm
grollt mir der Niblung:
doch scheu' ich nun nicht
seine nächtigen Scharen,
meine Helden schüfen mir Sieg.
Nur wenn je den Ring
zurück er gewänne,
dann wäre Walhall verloren:
der der Liebe fluchte,
er allein
nützte neidisch
des Ringes Runen
zu aller Edlen
endloser Schmach:
der Helden Mut
entwendet' er mir;
die Kühnen selber
zwäng' er zum Kampf;
mit ihrer Kraft
bekriegte er mich.
Sorgend sann ich nun selbst,
den Ring dem Feind zu entreißen.
Der Riesen einer,
denen ich einst
mit verfluchtem Gold
den Fleiß vergalt:
Fafner hütet den Hort,
um den er den Bruder gefällt.
Ihm müßt' ich den Reif entringen,
den selbst als Zoll ich ihm zahlte.
Doch mit dem ich vertrug,
ihn darf ich nicht treffen;
machtlos vor ihm
erläge mein Mut:
das sind die Bande,
die mich binden:
der durch Verträge ich Herr,
den Verträgen bin ich nun Knecht.
Nur Einer könnte,
was ich nicht darf:
ein Held, dem helfend
nie ich mich neigte;
der fremd dem Gotte,
frei seiner Gunst,
unbewußt,
ohne Geheiß,
aus eigner Not,
mit der eignen Wehr
schüfe die Tat,
die ich scheuen muß,
die nie mein Rat ihm riet,
wünscht sie auch
einzig mein Wunsch!
Der, entgegen dem Gott,
für mich föchte,
den freundlichen Feind,
wie fände ich ihn?
Wie schüf' ich den Freien,
den nie ich schirmte,
der im eignen Trotze
der trauteste mir?
Wie macht' ich den andren,
der nicht mehr ich,
und aus sich wirkte,
was ich nur will?
O göttliche Not!
Gräßliche Schmach!
Zum Ekel find' ich
ewig nur mich
in allem, was ich erwirke!
Das andre, das ich ersehne,
das andre erseh' ich nie:
denn selbst muß
der Freie sich schaffen:
Knechte erknet' ich mir nur!

BRÜNNHILDE
Doch der Wälsung, Siegmund,
wirkt er nicht selbst?

WOTAN
Wild durchschweift' ich
mit ihm die Wälder;
gegen der Götter Rat
reizte kühn ich ihn auf:
gegen der Götter Rache
schützt ihn nun einzig das Schwert,
das eines Gottes
Gunst ihm beschied.
Wie wollt' ich listig
selbst mich belügen?
So leicht ja entfrug mir
Fricka den Trug:
zu tiefster Scham
durchschaute sie mich!
Ihrem Willen muß ich gewähren.

BRÜNNHILDE
So nimmst du von Siegmund
den Sieg?

WOTAN
Ich berührte Alberichs Ring,
gierig hielt ich das Gold!
Der Fluch, den ich floh,
nicht flieht er nun mich:
Was ich liebe, muß ich verlassen,
morden, wen je ich minne,
trügend verraten,
wer mir traut!
Fahre denn hin,
herrische Pracht,
göttlichen Prunkes
prahlende Schmach!
Zusammen breche,
was ich gebaut!
Auf geb' ich mein Werk;
nur Eines will ich noch:
das Ende,
das Ende!
Und für das Ende
sorgt Alberich!
Jetzt versteh' ich
den stummen Sinn
des wilden Wortes der Wala:
"Wenn der Liebe finstrer Feind
zürnend zeugt einen Sohn,
der Sel'gen Ende
säumt dann nicht!"
Vom Niblung jüngst
vernahm ich die Mär',
daß ein Weib der Zwerg bewältigt,
des' Gunst Gold ihm erzwang:
Des Hasses Frucht
hegt eine Frau,
des Neides Kraft
kreißt ihr im Schoß:
das Wunder gelang
dem Liebelosen;
doch der in Lieb' ich freite,
den Freien erlang' ich mir nicht.
So nimm meinen Segen,
Niblungensohn!
Was tief mich ekelt,
dir geb' ich's zum Erbe,
der Gottheit nichtigen Glanz:
zernage ihn gierig dein Neid!
WOTAN
Hay algo más;
¡escucha bien
lo que me advirtió la Wala!
Por el ejército de Alberich
nos amenaza el fin;
con envidiosa saña
me guarda rencor el nibelungo:
pero no temo ahora
a sus nocturnas huestes,
mis héroes me darían la victoria.
Sólo si él reconquistara
alguna vez el anillo,
entonces,
estaría perdido el Walhalla:
el que maldijo el amor,
sólo él
podría servirse del anillo
para infinita vergüenza
de todos los nobles;
el valor de los héroes
se volvería contra mí,
forzaría a combatir
a los más osados,
con su ayuda me haría la guerra.
Preocupado, pensé arrebatarle
el anillo al enemigo.
Uno de los gigantes
a los que otrora
recompensé su diligencia
con el oro maldito,
Fafner, guarda el tesoro
por el que mató a su hermano.
A él tendría que arrancarle
el anillo
que yo mismo le pagué
como tributo.
Pero no puedo tocar
a aquel con quien pacté;
ante él sucumbiría impotente
mi valor:
éstos son los lazos
que me atan;
pues yo,
señor mediante pactos,
de los pactos soy ahora esclavo.
Sólo uno podría
lo que yo no puedo:
un héroe al que jamás hubiese
intentado ayudar, uno que,
ajeno al dios,
del que jamás hubiese recibido
favor alguno,
inconsciente,
sin haber recibido órdenes,
fuera capaz de llevar a cabo
la hazaña
que yo no puedo realizar,
¡aquella que yo jamás
le aconsejaré,
aunque ese sea mi deseo!
Este hombre,
que a pesar de ser enemigo
de los dioses
combatiera para mí,
¿cómo hallar a ese hombre?
¿Cómo crear a un hombre libre
al que jamás hubiera protegido,
a uno que me sirviera
a pesar suyo?
¿Cómo crear a un ser
que ya no fuera yo mismo
pero que hiciera mi voluntad
por propia iniciativa?
¡Oh miseria divina!
¡Abominable vergüenza!
A mí mismo me repugna
todo lo que emprendo.
Jamás veo lo que tanto anhelo,
puesto que el hombre libre
debe crearse a sí mismo.

BRUNILDA
¿Pero Siegmund, el welsungo,
obra por sí mismo?

WOTAN
Apasionadamente
recorrí los bosques a su lado;
contra el consejo de los dioses
le induje a ser osado;
de su venganza sólo le protege ahora
la espada que ha conseguido
gracias al valor de un dios.
¿Cómo he podido engañarme
a mí mismo?
Fricka descubrió
mi engaño fácilmente.
¡Para mi vergüenza,
adivinó mis intenciones!
¡Y ahora tendré que someterme
a su voluntad!

BRUNILDA
Entonces,
¿privarás de la victoria a Siegmund?

WOTAN
Toqué el anillo de Alberich,
¡ávidamente sostuve el oro!
La maldición,
a la que logré escapar,
me persigue ahora;
¡lo que amo, tengo que abandonarlo,
asesinar a quien siempre quise,
traicionar engañosamente
al que confía en mí!
¡Adiós, pues, señorial esplendor,
jactanciosa infamia
de la divina pompa!
¡Desplómese lo que he construido!
Abandono mi obra;
sólo quiero aún una cosa:
¡el fin, el fin!
¡Y por el fin vela Alberich!
Ahora comprendo el oculto sentido
de las salvajes palabras de Wala:
"Cuando el sombrío enemigo
del amor engendre,
airado, un hijo,
entonces no tardará en llegar
el fin de los dioses."
Hace poco tuve nuevas
del nibelungo:
el enano subyugó a una mujer
y la sedujo con el oro.
Una mujer lleva el fruto
de su odio:
la fuerza de la envidia
da vueltas en su seno.
El prodigio se logró
para el carente de amor;
pero aquel que yo pretendí
en el amor, el libre,
no lo conseguiré para mí.
¡Recibe, pues, mi bendición,
hijo del nibelungo!
Lo que más me repugna
te doy en herencia,
el vano esplendor
de la divinidad:
¡que los celos
acaben devorándolo!

Wagner. Die Walküre, O sag', künde, was soll nun dein Kind?


BRÜNNHILDE
O sag', künde,
was soll nun dein Kind?

WOTAN
Fromm streite
für Fricka;
hüte ihr Eh' und Eid!
Was sie erkor,
das kiese auch ich:
was frommte mir eigner Wille?
Einen Freien kann
ich nicht wollen:
für Frickas Knechte
kämpfe nun du!

BRÜNNHILDE
Weh'! Nimm reuig
zurück das Wort!
Du liebst Siegmund;
dir zulieb',
ich weiß es, schütz'ich den Wälsung.

WOTAN
Fällen sollst du Siegmund,
für Hunding erfechten den Sieg!
Hüte dich wohl
und halte dich stark,
all deiner Kühnheit
entbiete im Kampf:
ein Siegschwert
schwingt Siegmund;
schwerlich fällt er dir feig!

BRÜNNHILDE
Den du zu lieben
stets mich gelehrt,
der in hehrer Tugend
dem Herzen dir teuer,
gegen ihn zwingt mich nimmer
dein zwiespältig Wort!
BRUNILDA
¡Oh, di, cuenta!
¿Qué debe hacer ahora tu hija?

WOTAN
¡Dócilmente combate por Fricka!
¡Guárdale el matrimonio
y el juramento!
Lo que ella eligió,
eso elijo yo también:
¿de qué me serviría
mi propia voluntad?
No puedo querer un hombre libre:
¡combate, pues,
por los esclavos de Fricka!

BRUNILDA
¡Oh, dolor!
¡Revoca, arrepentido, tu orden!
Tú amas a Siegmund:
por amor tuyo, lo sé,
protegí al welsungo.

WOTAN
¡Debes abatir a Siegmund,
obtener la victoria para Hunding!
Guárdate bien y manténte fuerte,
todo tu arrojo
empeña en la lucha:
Siegmund blande
una espada victoriosa;
¡difícilmente caerá ante ti
si vacilas!

BRUNILDA
Tú siempre me enseñaste
a quererle,
y sus nobles virtudes
son caras a tu corazón;
nunca me volveré contra él
siguiendo tus órdenes.

miércoles, 20 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Ha, Freche du!


WOTAN
Ha, Freche du!
Frevelst du mir?
Wer bist du, als meines Willens
blind wählende Kür?
Da mit dir ich tagte,
sank ich so tief,
daß zum Schimpf der eignen
Geschöpfe ich ward?
Kennst du, Kind, meinen Zorn?
Verzage dein Mut,
wenn je zermalmend
auf dich stürzte sein Strahl!
In meinem Busen
berg' ich den Grimm,
der in Grau'n und Wust
wirft eine Welt,
die einst zur Lust mir gelacht:
wehe dem, den er trifft!
Trauer schüf' ihm sein Trotz!
Drum rat' ich dir,
reize mich nicht!
Besorge, was ich befahl:
Siegmund falle
Dies sei der Walküre Werk!
WOTAN
¡Ah, insolente!
¿Atentas contra mí?
¿Quién eres, sino de mi voluntad
la ciega expresión?
¿Al deliberar contigo
he caído tan bajo
que he llegado a ser insultado
por mi propia criatura?
¿Conoces, hija, mi cólera?
¡Tu valor desaparecerá
si un día mis rayos,
aniquiladores,
se precipitan sobre ti!
En mi pecho cobijo la rabia
que arroja al horror y a la nada
un mundo cuya sonrisa
una vez me complació.
¡Ay de aquel que la provoque!
¡Su desafío le traerá desgracia!
Por eso te aconsejo:
¡no me irrites!
¡Ejecuta lo que te he ordenado!
¡Caiga Siegmund!
¡Sea esta la obra de la walkyria!

Wagner. Die Walküre, So sah ich Siegvater nie


BRÜNNHILDE
So sah ich Siegvater nie,
erzürnt' ihn sonst wohl
auch ein Zank!
Schwer wiegt mir
der Waffen Wucht:
wenn nach Lust ich focht,
wie waren sie leicht!
Zu böser Schlacht
schleich' ich heut' so bang.
Weh', mein Wälsung!
Im höchsten Leid
muß dich treulos
die Treue verlassen!
BRUNILDA
Jamás he visto así
al Padre de la Victoria,
aunque a veces
le he visto encolerizado.
¡Mucho me pesan hoy mis armas!
¡Cuando las esgrimía con placer,
qué ligeras eran!
A un mal combate
me encamino hoy, temerosa.
¡Ay de ti,
mi welsungo!
¡Para tu desgracia
hoy tengo que serte infiel!

martes, 19 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Raste nun hier; gönne dir Ruh'!


Dritte Szene

SIEGMUND
Raste nun hier;
gönne dir Ruh'!

SIEGLINDE
Weiter! Weiter!

SIEGMUND
Nicht weiter nun!
Verweile, süßestes Weib!
Aus Wonne-Entzücken
zucktest du auf,
mit jäher Hast
jagtest du fort:
kaum folgt' ich der wilden Flucht;
durch Wald und Flur,
über Fels und Stein,
sprachlos, schweigend
sprangst du dahin,
kein Ruf hielt dich zur Rast!
Ruhe nun aus:
rede zu mir!
Ende des Schweigens Angst!
Sieh, dein Bruder
hält seine Braut:
Siegmund ist dir Gesell'!
Escena Tercera

SIEGMUND
¡Descansa ahora aquí,
concédete reposo!

SIEGLINDE
¡Adelante! ¡Adelante!

SIEGMUND
¡No sigamos andando!
¡Deténte, mujer dulcísima!
Saliste bruscamente
en el momento del éxtasis,
corriste lejos
con repentina prisa:
apenas pude seguir tu salvaje huida
por el bosque y la floresta,
a campo través.
Sin decir palabra,
corriste hasta aquí,
¡ninguna voz te detuvo!
Descansa ahora:
¡háblame!
¡Por fin al temor del silencio!
Mira, tu hermano
tiene a su novia:
¡Siegmund es tu compañero!

Wagner. Die Walküre, Hinweg! Hinweg!


SIEGLINDE
Hinweg! Hinweg!
Flieh' die Entweihte!
Unheilig
umfängt dich ihr Arm;
entehrt, geschändet
schwand dieser Leib:
flieh' die Leiche,
lasse sie los!
Der Wind mag sie verweh'n,
die ehrlos dem Edlen sich gab!
Da er sie liebend umfing,
da seligste Lust sie fand,
da ganz sie minnte der Mann,
der ganz ihre Minne geweckt:
vor der süßesten Wonne
heiligster Weihe,
die ganz ihr Sinn
und Seele durchdrang,
Grauen und Schauder
ob gräßlichster Schande
mußte mit Schreck
die Schmähliche fassen,
die je dem Manne gehorcht,
der ohne Minne sie hielt!
Laß die Verfluchte,
laß sie dich fliehn!
Verworfen bin ich,
der Würde bar!
Dir reinstem Manne
muß ich entrinnen,
dir Herrlichem darf ich
nimmer gehören.
Schande bring' ich dem Bruder,
Schmach dem freienden Freund!

SIEGMUND
Was je Schande dir schuf,
das büßt nun des Frevlers Blut!
Drum fliehe nicht weiter;
harre des Feindes;
hier soll er mir fallen:
wenn Notung ihm
das Herz zernagt,
Rache dann hast du erreicht!
SIEGLINDE
¡Vete! ¡Vete!
¡Huye de la profanada!
Sacrílegos te estrecharon
sus brazos,
deshonrado, envilecido
está mi cuerpo:
¡huye de este cadáver,
suéltalo!
¡Ojalá se lleve el viento
a la que se entregó deshonrada
al noble!
¡Cuando él la abrazó, amándola,
cuando ella halló
un divino placer,
capaz de despertar
todo su amor,
ante la secretísima consagración
de las más dulces delicias,
que atravesaron totalmente
su alma y sus sentidos,
el horror y el espanto
de la ignominia
se apoderaron de la ultrajada,
que obedeció al hombre
que la retenía sin amor!
¡Deja a la maldita,
déjala huir de ti!
Envilecida estoy,
privada de dignidad.
¡Debo apartarme de ti,
hombre purísimo, nobilísimo,
jamás podré pertenecerte!
¡Vergüenza traigo al hermano,
ignominia al amigo amante!

SIEGMUND
¡Tu anterior oprobio
expiará ahora la sangre del criminal!
No sigas huyendo,
aguarda al enemigo:
¡aquí caerá ante mí!
¡Cuando Notung
le atraviese el corazón,
gritarás venganza!

lunes, 18 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Horch! Die Hörner


SIEGLINDE
Horch! Die Hörner,
hörst du den Ruf?
Ringsher tönt
wütend Getös':
aus Wald und Gau
gellt es herauf.
Hunding erwachte
aus hartem Schlaf!
Sippen und Hunde
ruft er zusammen;
mutig gehetzt
heult die Meute,
wild bellt sie zum Himmel
um der Ehe gebrochenen Eid!
Wo bist du, Siegmund?
Seh' ich dich noch,
Brünstig geliebter,
leuchtender Bruder?
Deines Auges Stern
laß noch einmal mir strahlen:
wehre dem Kuß
des verworfnen Weibes nicht!
Horch! O horch!
Das ist Hundings Horn!
Seine Meute naht
mit mächt'ger Wehr:
kein Schwert frommt
vor der Hunde Schwall:
wirf es fort, Siegmund!
Siegmund wo bist du?
Ha dort! Ich sehe dich!
Schrecklich Gesicht!
Rüden fletschen
die Zähne nach Fleisch;
sie achten nicht
deines edlen Blicks;
bei den Füßen packt dich
das feste Gebiß
du fällst
in Stücken zerstaucht das Schwert:
die Esche stürzt,
es bricht der Stamm!
Bruder! Mein Bruder!
Siegmund ha!

SIEGMUND
Schwester! Geliebte!
SIEGLINDE
¡Escucha los cuernos!
¿Oyes su llamada?
Alrededor suena
furioso estruendo,
por el bosque y la comarca
se eleva el estrépito.
Hunding ha despertado
de su pesado sueño.
Está reuniendo a los clanes
y a los perros:
¡azuzada, aúlla la jauría,
furiosa ladra al cielo
en contra de los que han roto
el juramento del matrimonio!
¿Dónde estás, Siegmund?
¡No te veo!
¡Ardientemente amado,
resplandeciente hermano!
Deja que aún me iluminen
las estrellas de tus ojos:
¡no rechaces el beso
de la mujer abyecta!
¡Escucha! ¡Escucha!
¡Ese es el cuerno de Hunding!
¡Su jauría se acerca
con una poderosa tropa,
ninguna espada sirve
ante tal aluvión de perros;
¡tírala lejos, Siegmund!
Siegmund... ¿dónde estás?
¡Ah, estás aquí!
¡Te veo!
¡Espantoso rostro!
Los mastines enseñan los dientes,
ávidos de carne;
no respetan tu noble mirada,
por los pies te atrapan
sus fuertes dientes:
caes,
hecha pedazos la espada,
el fresno se derrumba,
¡se raja el tronco!
¡Hermano! ¡Hermano mío!
¡Siegmund! ¡Ah!

SIEGMUND
¡Hermana! ¡Amada!

Wagner. Die Walküre, Siegmund! Sieh auf mich!


Vierte Szene

BRÜNNHILDE
Siegmund!
Sieh auf mich!
Ich bin's,
der bald du folgst.

SIEGMUND
Wer bist du, sag',
die so schön und ernst
mir erscheint?

BRÜNNHILDE
Nur Todgeweihten
taugt mein Anblick;
wer mich erschaut
der scheidet vom Lebenslicht.
Auf der Walstatt allein
erschein' ich Edlen:
wer mich gewahrt,
zur Wal kor ich ihn mir!
Escena Cuarta

BRUNILDA
¡Siegmund!
¡Mírame!
Soy aquella
a quien pronto seguirás.

SIEGMUND
¡Quién es, dime,
la que tan bella y grave
se me aparece?

BRUNILDA
Sólo a los consagrados a la muerte
me aparezco,
quien me ve
se despide de la vida.
En el campo de batalla,
sólo me aparezco a los héroes;
¡quien me está destinado
a caer en el combate!

domingo, 17 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Der dir nun folgt, wohin führst du den Helden?


SIEGMUND
Der dir nun folgt,
wohin führst du den Helden?

BRÜNNHILDE
Zu Walvater,
der dich gewählt,
führ' ich dich:
nach Walhall folgst du mir.

SIEGMUND
In Walhalls Saal
Walvater find' ich allein?

BRÜNNHILDE
Gefallner Helden
hehre Schar
umfängt dich hold
mit hoch-heiligem Gruß.

SIEGMUND
Fänd' ich in Walhall
Wälse, den eignen Vater?

BRÜNNHILDE
Den Vater findet
der Wälsung dort.

SIEGMUND
Grüßt mich in Walhall
froh eine Frau?

BRÜNNHILDE
Wunschmädchen
walten dort hehr:
Wotans Tochter
reicht dir traulich den Trank!

SIEGMUND
Hehr bist du,
und heilig gewahr' ich
das Wotanskind:
doch Eines sag' mir, du Ew'ge!
Begleitet den Bruder
die bräutliche Schwester?
Umfängt Siegmund
Sieglinde dort?

BRÜNNHILDE
Erdenluft
muß sie noch atmen:
Sieglinde sieht
Siegmund dort nicht!

SIEGMUND
So grüße mir Walhall,
grüße mir Wotan,
grüße mir Wälse
und alle Helden,
grüß' auch die holden
Wunschesmädchen
zu ihnen folg' ich dir nicht.
SIEGMUND
¿Adónde piensas conducir al héroe
que se dispone a seguirte?

BRUNILDA
Junto al Padre de los Combates,
que te eligió,
te conduciré:
me seguirás al Walhalla.

SIEGMUND
¿En la sala del Walhalla encontraré
sólo al Padre de los Combates?

BRUNILDA
La augusta tropa
de los héroes caídos
te abrazará propicia
para saludarte.

SIEGMUND
¿Encontraré en el Walhalla a Wälse,
mi padre?

BRUNILDA
A su padre encontrará allí
el welsungo.

SIEGMUND
¿Me saludará en el Walhalla
feliz una mujer?

BRUNILDA
Vírgenes hermosas
reinan allí augustas.
¡La hija de Wotan te ofrecerá,
cordial, la bebida!

SIEGMUND
Augusta eres tú,
en ti descubro
a la hija de Wotan.
Pero dime una cosa, inmortal:
¿acompañará al hermano
su hermana y esposa?
¿Abrazará Siegmund
a Sieglinde allí?

BRUNILDA
Ella debe seguir respirando
el aire de la Tierra.
Siegmund no verá allí
a Sieglinde.

SIEGMUND
Entonces,
saluda por mí al Walhalla,
saluda también a Wotan!
Saluda a Wälse y a todos los héroes;
saluda también
a las propicias vírgenes.
¡No te seguiré a su lado!

Wagner. Die Walküre, Du sahest der Walküre sehrenden Blick


BRÜNNHILDE
Du sahest der Walküre
sehrenden Blick:
mit ihr mußt du nun ziehn!

SIEGMUND
Wo Sieglinde lebt
in Lust und Leid,
da will Siegmund auch säumen:
noch machte dein Blick
nicht mich erbleichen:
vom Bleiben zwingt er mich nie.

BRÜNNHILDE
So lang du lebst,
zwäng' dich wohl nichts:
doch zwingt dich Toren der Tod:
ihn dir zu künden
kam ich her.

SIEGMUND
Wo wäre der Held,
dem heut' ich fiel?

BRÜNNHILDE
Hunding fällt dich im Streit.

SIEGMUND
Mit Stärkrem drohe,
als Hundings Streichen!
Lauerst du hier
lüstern auf Wal,
jenen kiese zum Fang:
ich denk ihn zu fällen im Kampf!

BRÜNNHILDE
Dir, Wälsung
höre mich wohl:
dir ward das Los gekiest.

SIEGMUND
Kennst du dies Schwert?
Der mir es schuf,
beschied mir Sieg:
deinem Drohen trotz' ich mit ihm!

BRÜNNHILDE
Der dir es schuf,
beschied dir jetzt Tod:
seine Tugend nimmt er dem Schwert!

SIEGMUND
Schweig, und schrecke
die Schlummernde nicht!
Weh! Weh!
Süßestes Weib!
Du traurigste aller Getreuen!
Gegen dich wütet
in Waffen die Welt:
und ich, dem du einzig vertraut,
für den du ihr einzig getrotzt,
mit meinem Schutz
nicht soll ich dich schirmen,
die Kühne verraten im Kampf?
Ha, Schande ihm,
der das Schwert mir schuf,
beschied er mir Schimpf für Sieg!
Muß ich denn fallen,
nicht fahr' ich nach Walhall:
Hella halte mich fest!
BRUNILDA
Has visto la lacerante mirada
de la walkyria:
¡con ella tienes ahora que partir!

SIEGMUND
Donde Sieglinde vive,
en la alegría y en la tristeza,
allí se quedará también Siegmund;
tu mirada todavía
no me ha hecho palidecer;
¡jamás me obligarás a irme de aquí!

BRUNILDA
Mientras vivas,
nada te obligará:
pero te obligará,
loco, la muerte;
¡para anunciártela vine yo aquí!

SIEGMUND
¿Dónde está el héroe
ante el que yo hoy caeré?

BRUNILDA
Hunding te matará en el combate.

SIEGMUND
Amenaza con algo más fuerte
que los golpes de Hunding.
Si aguardas aquí ávidamente
el combate,
escoge a él como presa:
¡pienso matarlo en la lucha!

BRUNILDA
A ti, welsungo,
escúchame bien,
a ti te eligió el destino.

SIEGMUND
¿Conoces esta espada?
El que la hizo para mí
decidió la victoria:
¡con ella desafiaré tu amenaza!

BRUNILDA
El que la hizo para ti
ha decidido tu muerte:
¡privará de su poder a la espada!

SIEGMUND
¡Calla y no asustes a la durmiente!
¡Dolor! ¡Desdicha!
¡Mujer dulcísima,
la más triste de todas las fieles!
Contra ti se enfurece en armas
el mundo,
y yo, el único en quien confías,
por quien te rebelaste contra todos,
¿no debo ampararte con mi protección?
¿Debo traicionar a la heroína
en la batalla?
¡Ah, caiga la vergüenza sobre él,
sobre quien me hizo la espada,
si me cambia la victoria
por el ultraje!
Si debo, pues, caer,
no iré al Walhalla:
¡reténgame consigo Hella!

sábado, 16 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, So wenig achtest du ewige Wonne?


BRÜNNHILDE
So wenig achtest du
ewige Wonne?
Alles wär' dir
das arme Weib,
das müd' und harmvoll
matt von dem Schoße dir hängt?
Nichts sonst hieltest du hehr?

SIEGMUND
So jung und schön
erschimmerst du mir:
doch wie kalt und hart
erkennt dich mein Herz!
Kannst du nur höhnen,
so hebe dich fort,
du arge, fühllose Maid!
Doch mußt du dich weiden
an meinem Weh',
mein Leiden letze dich denn;
meine Not labe
dein neidvolles Herz:
nur von Walhalls spröden Wonnen
sprich du wahrlich mir nicht!

BRÜNNHILDE
Ich sehe die Not,
die das Herz dir zernagt,
ich fühle des Helden
heiligen Harm
Siegmund, befiehl mir dein Weib:
mein Schutz umfange sie fest!

SIEGMUND
Kein andrer als ich
soll die Reine lebend berühren:
verfiel ich dem Tod,
die Betäubte töt' ich zuvor!

BRÜNNHILDE
Wälsung! Rasender!
Hör' meinen Rat:
befiehl mir dein Weib
um des Pfandes willen,
das wonnig von dir es empfing!

SIEGMUND
Dies Schwert,
das dem Treuen ein Trugvoller schuf;
dies Schwert,
das feig vor dem Feind mich verrät:
frommt es nicht gegen den Feind,
so fromm' es denn wider den Freund!
Zwei Leben
lachen dir hier:
nimm sie, Notung,
neidischer Stahl!
Nimm sie mit einem Streich!
BRUNILDA
¿Tan poco estimas
las eternas delicias?
¿Lo era todo para ti
la pobre mujer que,
cansada y afligida,
yace inerme en tu regazo?
¿Nada tenías más augusto?

SIEGMUND
Joven y bella resplandeces ante mí,
¡pero cuán fría y dura
te reconoce mi corazón!
¡Si sólo puedes burlarte,
vete de aquí,
virgen perversa e insensible!
Pero si tienes que cebarte
en mi dolor,
solázate entonces en mi sufrimiento:
conforte mi desdicha
tu celoso corazón,
¡pero no me hables más
de las gazmoñas delicias
del Walhalla!

BRUNILDA
¡Veo la desdicha
que roe tu corazón,
siento la sagrada aflicción
del héroe!
¡Siegmund, confíame a tu mujer!
¡Rodéela firmemente mi protección!

SIEGMUND
Nadie más después de mí
tocará a la pura en vida;
¡si estoy a merced de la muerte,
mataré antes a la desmayada!

BRUNILDA
¡Welsungo! ¡Estás loco!
¡Oye mi consejo!
Confíame tu mujer
por amor a la prenda
que deliciosamente ha recibido de ti.

SIEGMUND
Esta espada que hizo
para el fiel un traidor;
esta espada
que me traiciona, cobarde,
ante el enemigo,
¡sirva, pues, contra el amigo!
Dos vidas
te sonríen aquí:
¡tómalas, Notung,
celoso acero,
tómalas de un solo golpe!

Wagner. Die Walküre, Halt' ein Wälsung!


BRÜNNHILDE
Halt' ein Wälsung!
Höre mein Wort!
Sieglinde lebe
und Siegmund lebe mit ihr!
Beschlossen ist's;
das Schlachtlos wend' ich:
dir, Siegmund,
schaff' ich Segen und Sieg!
Hörst du den Ruf?
Nun rüste dich, Held!
Traue dem Schwert
und schwing' es getrost:
treu hält dir die Wehr,
wie die Walküre treu dich schützt!
Leb' wohl, Siegmund,
seligster Held!
Auf der Walstatt seh'
ich dich wieder!
BRUNILDA
¡Deténte, welsungo!
¡Oye mis palabras!
¡Sieglinde viva, y Siegmund
viva con ella!
Está decidido:
cambiaré la suerte del combate:
a ti, Siegmund,
te daré bendición y victoria.
¿Oyes la llamada?
¡Ahora prepárate, héroe!
Confía en la espada y
blándela sin miedo:
¡fiel a ti se mantendrá el arma,
como fiel
te protegerá la walkyria!
¡Adiós, Siegmund, héroe dichoso!
¡Te veré de nuevo
en el campo de batalla!

viernes, 15 de agosto de 2014

Wagner. Die Walküre, Zauberfest bezähmt ein Schlaf


Fünfte Szene

SIEGMUND
Zauberfest
bezähmt ein Schlaf
der Holden Schmerz und Harm.
Da die Walküre zu mir trat,
schuf sie ihr den wonnigen Trost?
Sollte die grimmige Wal
nicht schrecken ein
gramvolles Weib?
Leblos scheint sie,
die dennoch lebt:
der Traurigen kost
ein lächelnder Traum.
So schlummre nun fort,
bis die Schlacht gekämpft,
und Friede dich erfreu'!
Escena Quinta

SIEGMUND
Mágicamente un sueño
calma el dolor
y la aflicción de la divina.
Cuando vino a mí la walkyria,
¿le trajo ella consuelo?
¿No asustará
el furioso combate
a una afligida mujer?
Sin vida parece la que,
no obstante, vive:
acaricia a la triste
un sueño sonriente.
¡Así, sigue ahora durmiendo,
hasta que concluya el combate
y te alegre la paz!

Wagner. Die Walküre, Der dort mich ruft, rüste sich nun


SIEGMUND
Der dort mich ruft,
rüste sich nun;
was ihm gebührt,
biet' ich ihm:
Notung zahl' ihm den Zoll!

SIEGLINDE
Kehrte der Vater nur heim!
Mit dem Knaben
noch weilt er im Wald.
Mutter! Mutter!
Mir bangt der Mut:
nicht freund und friedlich
scheinen die Fremden!
Schwarze Dämpfe
schwüles Gedünst
feurige Lohe
leckt schon nach uns
es brennt das Haus
zu Hilfe, Bruder!
Siegmund! Siegmund!
Siegmund! Ha!
SIEGMUND
El que allí me llama
prepárese ahora:
le ofreceré
lo que merece.
¡Notung páguele el tributo!

SIEGLINDE
¡Si padre regresara ahora a casa!
Aún permanece en la floresta
con el muchacho.
¡Madre! ¡Madre!
Tengo miedo;
¡los extranjeros no parecen
amigos ni pacíficos!
Negros vapores,
sofocante atmósfera,
ya nos lamen ardientes llamas,
¡arde la casa!
¡Socorro, hermano!
¡Siegmund!
¡Siegmund!
¡Siegmund! ¡Ah!